SV Aue Liebenau - TV Eiche Dingelbe (Spielbericht)

Eichen kassieren finale Pleite

31.05.11: Handball-Oberliga: Dingelbe verliert mit 24:36

Die Handballer des TV Eiche Dingelbe haben zum Saisonausklang der Oberliga Niedersachsen noch einmal eine derbe Schlappe hinnehmen müssen. Das Match beim SV Aue Liebenau ging mit 24:36 verloren. Damit war eine Verbesserung in der Tabelle nicht mehr möglich. In der Endabrechnung finden sich die Eichen nun auf Platz elf wieder.

In den ersten 30 Minuten spielte die Mannschaft von Trainer Kay Kühnel noch munter mit und trat recht selbstbewusst auf. Das Abwehrverhalten war zu diesem Zeitpunkt noch in Ordnung. Zweimal lagen die Gäste vorn. Aber selbst bei einer 4:3- und 8:6-Führung wurden bereits einige gute Chance liegen gelassen. Bis zum15:15 verlief das Match weiter relativ ausgeglichen, ehe die Heimmannschaft ein 16:15 mit in die Kabine nahm.

In der zweiten Hälfte schafften es die Gäste nicht, den Liebenauer Angriff in den Griff zu bekommen. Der Dingelber Mittelblock schien gar nicht präsent zu sein. Dadurch wurden viele einfache Tore kassiert. Torhüter Sascha Scholz, der einmal mehr herausragte und im ersten Durchgang rund zehn schwere Bälle parierte, wurde im weiteren Verlauf ziemlich allein gelassen und stand der Torflut des SV Aue ebenso wie später Johannes Schmidt (ab der 41. Minute) machtlos gegenüber.

Von der 40. Minute an registrierte Eiche-Trainer Kay Kühnel einen gewaltigen Hänger in seiner Truppe.Dalief überhaupt nichts mehr zusammen. Das Unheil nahm seinen Lauf. Die Liebenauer Werfergarde um Waldemar Buchmüller fackelte nicht lange und warf sich mit 26:18, 31:20 und 35:23 in Front. Beim Gästeteam machte sich jetzt auch eine gewisse Resignation bemerkbar. „Es hätte schon alles passen müssen, um dem Match gegen diesen starken Gegner vielleicht noch eine Wende zu geben“, sagteTV-Sprecher Thomas Rumpf.

TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt – Jirka Strube (1), Christian Vornkahl (3), Kai Nötzel (2), Tjark Grove (4/2), Kai Böttcher (1), Sebastian Froböse (3), Kenny Blotor (5), Henrik Froböse, Markus Wächter (1), Erik Schenk (2), Hendrik Fiene (2). (pw).

Aues Handballer krönen glänzende Saison

31.05.11: „Wir sind Vize-Vize-Meister.“ Mit dieser positiven Umschreibung des abschließenden dritten Rangs einer überaus erfolgreichen Oberliga-Spielzeit, traf Aues rekonvaleszenter Kapitän Lennart Grabisch den Nagel auf den Kopf. Im letzten Heimspiel einer langen und kräftezehrenden Saison bewiesen Liebenaus Handballer erneut, zu welch geschlossener Mannschaftsleistung die Steins-Truppe fähig ist. Mit 36:24 schickte Aue den Gast aus Dingelbe auf die Heimreise und bot den zahlreichen Zuschauern eine zumindest 30-minütige Galavorstellung. Zu Beginn der Auseinandersetzung agierten beide Teams nervös und Aues erster Treffer zum 1:1 – zu diesem Zeitpunkt ging die Partie bereits in sechste Spielminute – zeigte deutlich, wo die Anfangsschwierigkeiten beider Teams anzutreffen waren. Zahlreiche Fehlwürfe aus dem Rückraum, Ungenauigkeiten im Spielaufbau sowie ein zunächst reaktionsstarker Gästekeeper Sascha Scholz prägten die Anfangsviertelstunde dieser Begegnung.

Doch der in der 15. Minute zwischen die Pfosten beorderte Sascha Nehr hielt von seiner ersten Aktion an durchgehend auf allerhöchstem Niveau und gab seinen Vorderleuten den nötigen Rückhalt, um ihrerseits zunehmende Sicherheit im Abschluss zu finden. Als dann auch noch „Kreis Nienburgs Sportler des Jahres“, Malte Grabisch (Foto), seine Aufgaben am Kreis zunehmend Steven Schäfer überließ und selbst wieder mit einsatzstarken und wurfgewaltigen Szenen aus dem Rückraum zu glänzen wusste, da beschlich dem nun vermehrt aufwachenden Publikum in der St. Laurentius Halle ein Gefühl von euphorischer Handballatmosphäre auf und neben dem Geschehen des Hallenbodens. Neben dem von Beginn an starken Alexander Weimer genoss in den letzten Minuten der ersten Hälfte auch Waldemar Buchmüller einen kräftigen Schluck Zielwasser, und nicht zuletzt durch zwei Treffer von Malte Grabisch gingen die Hausherren mit einer knappen aber verdienten 16:15-Führung in die Umkleide.

Als beide Mannschaften wenige Minuten später erneut auf dem Spielfeld standen, machten die Männer um den nun vermehrt ins Geschehen eingreifenden Daniel Fromme alles genau so wie in der ersten Hälfte – nur eben eine Klasse besser. Eine beherzt zupackende Defensive entlastete Nehr zusehends und spätestens als sich Waldemar Sander zum 25:17 gleich gegen vier „Eichen“ auf einmal durchsetzte, schien die Gästegegenwehr vollends gebrochen. Weitere Tempogegenstöße sowie relativ offene Deckungsreihen sorgten für zahlreiche Tore in der Schlussphase der Begegnung, die bezeichnenderweise mit einem Malte-Grabisch-Treffer zum finalen 36:24 ihren vorfeierlichen Abschluss fand. „Wir haben eine geile Saison mit vielen ganz besonderen Höhepunkten hinter uns“, befand Liebenaus bester Werfer der Saison.


SV Aue Liebenau - TV Eiche Dingelbe (Vorbericht)

Abschluss für Dingelbe

26.05.11: Zum letzten Punktspiel der Oberliga-Saison 2010/11 reisen die Handballer des TV Eiche Dingelbe zum SV Aue Liebenau. Alle Begegnungen am letzten Spieltag werden am Sonnabend zeitgleich um 19 Uhr angepfiffen.

SV Aue Liebenau – TV Eiche Dingelbe (Sonnabend, 19 Uhr):
Die Begegnung beim Tabellendritten ist für die Eichen noch einmal ein Prüfstein. Dingelbe steht vor keiner leichten Aufgabe, denn die Heimmannschaftwirdnoch einmalhochmotiviert in diesesMatch gehen,umihren dritten Tabellenplatz abzusichern. In Lauerstellung liegt noch der MTV Großenheidorn.
(pw).

Steins will positiven Abschluss für Aue-Zuschauer

26.05.11: „Wir haben die Chance eine tolle Saison mit dem dritten Tabellenplatz zu krönen und die wollen wir nutzen“, sagt Ingmar Steins (Foto), Trainer der Oberliga-Handballer des SV Aue Liebenau. Obwohl sein Team in den letzten Spielen nicht mehr so stark auftrat, zuletzt nur 2:8 Zähler sammelte, haben Malte Grabisch & Co. die Chance mit einem Sieg im letzten Spiel gegen Dingelbe am Sonnabend den dritten Platz unter Dach und Fach zu bringen. Die Partie beginnt nicht wie gewohnt um 19.19 Uhr, sondern bereits um 19.00 Uhr.

Aber nicht nur die „Vize-Vize-Meisterschaft“, wie der verletzte Aue-Kapitän Lennart Grabisch den dritten Rang in den letzten Tagen gerne bezeichnete, soll gesichert werden, es geht auch um Wiedergutmachung. Wiedergutmachung in erster Linie für die Liebenauer Fans, die vergangene Woche nach Soltau gefahren waren um beim 24:38 ein kleines Desaster der Steins-Truppe miterleben zu müssen. „Darum geht es und um einen positiven Abschluss! Wir wollen unseren Zuschauern noch einmal ein tolles Spiel schenken und uns damit für die großartige Unterstützung der Mannschaft bedanken“, erklärt Steins.

Auch wenn die Gäste aus Dingelbe „nur“ auf Rang elf zu finden sind, wird das kein leichtes Unterfangen. Die „Eichen“ bringen mit Spielmacher Markus Wächter, Rückraum-Shooter Jan Kolja Strube und dem bulligen Kreisläufer Sebastian Froböse drei Spieler mit, die bereits mehr als 100 Tore erzielt haben. Darüber hinaus stellt der TVE die viertbeste Defensive der Liga.

Personell gibt es im Aue-Lager einige Fragezeichen. Malte Grabisch, Steven Schäfer, Daniel Fromme und Waldemar Sander sind angeschlagen und absolvierten unter der Woche nur Aufbautraining. Ob und wie lange sie eingesetzt werden können wird sich kurzfristig entscheiden. (tw).


TV Eiche Dingelbe - MTV Post Eintracht Celle (Spielbericht)

Bei Dingelber Handballern ist die Luft raus

24.05.11: Die Handballer des TV Eiche Dingelbe haben ihr letztes Oberliga- Heimspiel gegen Schlusslicht MTV Post Eintracht Celle mit 32:35 verloren. Diese nicht erwartete Heimschlappe war bitter, denn die Eichen fielen auf den elften Tabellenplatz zurück.

Was sich die Mannschaft von Eiche- Trainer Kay Kühnel in der Schellerter Sporthalle zusammen spielte, war die schlechteste Saisonpartie der zu Ende gehenden Spielzeit. Dabei wollten sich die Spieler mit einer respektablen Leistung bei ihren Fans für die fantastische Unterstützung während der gesamten Saison bedanken. Aber die Abwehrarbeit war unterirdisch. Beide Torhüter wurden oftmals allein gelassen.Anders die Gäste, sie waren von Beginn an voll im Bilde und traten insgesamt motivierter auf.

Celle nahm sofort das Heft in die Hand, führte 6:4, 7:6, 14:11 und 18:15 zur Halbzeit. Schon nach 15 Minuten hatte Trainer Kühnel die grüne Karte gezogen, aber die erhoffte Reaktion blieb aus. Die Abwehr zeigte sich weiterhin löchrig und gute Möglichkeiten im Angriff wurden verdaddelt. Nach einer gehörigen Pausenansprache schafften die Eichen Mitte der zweiten Hälfte wieder den Ausgleich zum 26:26 und 28:28. Das sollte aber nur ein kleines Zwischenhoch gewesen sein, denn im Gegenzug wurden glasklare Großchancen nicht genutzt. Dingelbe brachte keine Steigerung mehr zustande. Die Gäste hingegen blieben weiter im Vorwärtsgang und hielten in der Schlussphase der Partie einen Vorsprung von drei Toren. Letztlich war die 32:35-Niederlage der Eichen das Ergebnis einer insgesamt schlechten Gesamtleistung.

Fazit: Die Luft war raus. Es ging nichts mehr nach oben in der Tabelle und auch nach unten hatte sich das Dingelber Team frühzeitig abgesichert. Sicherlich ist es dann schwierig für eine Mannschaft, sich im Restprogramm zu motivieren. Dennoch ist es schade, sich mit einer derart indiskutablen Leistung von seinen Fans zu verabschieden.

Am nächsten Sonnabend steht die Saison- Abschiedsvorstellung beim Tabellendritten SV Aue Liebenau im Plan.

TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt (ab 38. Minute) – Jirka Strube (5), Christian Vornkahl (1), Kai Nötzel (6), Tjark Grove (5/3), Kai Böttcher, Sebastian Froböse (2), Kenny Blotor (5), Henrik Froböse (2), Markus Wächter (4), Erik Schenk (1), Hendrik Fiene (1). (pw).


TV Eiche Dingelbe - MTV Post Eintracht Celle (Vorbericht)

Zum Ausklang einen Sieg

19.05.11: Vorletzter Spieltag der laufenden Saison in der Handball- Oberliga. Die Entscheidungen sind bereits allesamt gefallen. Der Druck ist bei allen Beteiligten raus. Während Dingelbe zum letzten Heimspiel Absteiger MTV Post Eintracht Celle begrüßt, gastiert die SV Alfeld bei der HSG Nienburg.

TV Eiche Dingelbe – MTV Post Eintracht Celle (Sonnabend, 19 Uhr), Sporthalle Schellerten).
Der Tabellenletzte Celle kommt nicht zum Punkteabliefern nach Schellerten. Obwohl der Abstieg schon seit langembesiegelt ist, haben die Postler zuletzt gegen die HSG Northeim (30:29) und TSV Burgdorf II (37:35) mächtig auf die Pauke gehauen. Daher warnt Eiche- Trainer Kay Kühnel seine Mannen auch vor Überheblichkeit: „Unser Anspruch muss sein, auch gegen Celle eine souveräne Leistung abzuliefern, damit 30 Pluspunkte auf unserem Konto stehen. Mit einem Heimsieg möchten wir uns zugleich auch bei unseren Fans für die großartige Unterstützung während der gesamten Saison bedanken.“


TV Eiche Dingelbe - HSG Northeim (Spielbericht)

Eichen lassen sich das Heft noch aus der Hand nehmen

16.05.11: Handball-Oberliga: Dingelbe unterliegt Northeim / Stadtoldendorf und Celle steigen ab

Die Oberliga-Handballer des TV Eiche Dingelbe haben ihr Heimspiel gegen die HSG Northeim mit 26:30 verloren. Weil sie in der zweiten Halbzeit spielerisch nachließen, standen sie am Ende mit leeren Händen da. Auch die SV Alfeld musste zuhause Federn lassen. Der MTV Vorsfelde nahm mit einem 38:31-Sieg beide Pluspunkte mit.

Nun ist auch die Abstiegsfrage geklärt. Da der HSV Hannover sein Heimspiel in der 3. Liga Nord gegen den SV Beckdorf gewann und dadurch das rettende Ufer erreichte, heißen die beiden Oberliga-Regelabsteiger TV Stadtoldendorf und MTV Post Eintracht Celle.

TVEiche Dingelbe –HSGNortheim 26:30 (13:11).
Der Tabellenzweite aus Northeim war als klarer Favorit in das Match gegangen. Die Eichen hielten zumindest in der ersten Hälfte relativ gut dagegen und lagen sogar zur Halbzeit mit 13:11 in Führung. Da hätten es allerdings schon vier bis fünf Tore mehr sein können. Die Dingelber zogen zunächst ihr Spiel konsequent durch. Die Abwehr war gut auf die Gästeangreifer eingestellt. Lediglich im Vorwärtsgang und im Abschluss ließ die Heimmannschaft wie so oft in der Vergangenheit viele gute Chancen liegen.

Zwar erhöhten die Eichen gleich nach dem Wechsel auf 14:11, doch als die Gäste danach das Tempo anzogen, taten sich die Gastgeber vor allem im Rückzugverhalten sehr schwer. Binnen kurzer Zeit ließen sie sich das Heft aus der Hand nehmen. Northeim drehte das Spiel, schaffte den Ausgleich zum 14:14 und ging erstmals mit 16:15 in Führung. Die anschließenden HSG-Treffer zum 18:15 und 20:17 brachten danndie Vorentscheidung.Zwar kam Dingelbe noch einmal auf 21:23 wieder heran, doch in dieser Phase wurde erneut im Abschluss gepatzt. Northeim brachte am Ende den Vorsprung sicher über die Zeit.

Die Mannschaft von Trainer Kay Kühnel hatte streckenweise gegen den Tabellenzweiten nicht schlecht ausgesehen. Mindestens einen Punkt hätte sie sich verdient gehabt. Am kommenden Sonnabend steht das letzte Heimspiel gegen Schlusslicht MTV Post Eintracht Celle im Plan. Da soll noch einmal doppelt gepunktet werden.

TV Eiche Dingelbe: Joannes Schmidt, Johannes Fiene (bei zwei Siebenmetern eingesetzt, wobei er einen erfolgreich abwehrte) – Kai Nötzel (3), Jirka Strube (schied schon frühzeitig verletzt aus), Jan Kolja Strube (7), Kai Böttcher, Sebastian Froböse (5), Tjark Grove (5), Henrik Froböse (1), Kenny Blotor (3), Markus Wächter (2), Erik Schenk, Hendrik Fiene. (pw).


TV Eiche Dingelbe - HSG Northeim (Vorbericht)

Eichen wollen die 30-Punkte-Marke knacken


12.05.11: Handball-Oberliga: Das Saisonziel ist erreicht, aber Coach Kay Kühnel fordert dennoch vollen Einsatz

In der Handball- Oberliga Niedersachsen steht die TS Großburgwedel als Champion und Aufsteiger zur 3. Liga bereits fest. Nur noch die Abstiegsfrage ist ungeklärt. Damit haben die beiden heimischen Vertretungen TV Eiche Dingelbe und SV Alfeld nichts mehr zu tun.

Bei beiden Teams scheint nach einer zufriedenstellenden Saison etwas die Luft raus zu sein. Für sie sind die Heimspiele am Sonnabend mehr oder weniger Schaulaufen.

TV Eiche Dingelbe – HSG Northeim (Sonnabend, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten):
Einen gewissen Reiz hat die Partie gegen den Tabellenzweiten aus Northeim schon, denn die Eichen wurmt noch die 22:31-Schlappe aus der ersten Halbserie. Diese Scharte wollen sie jetzt zuhause auswetzen.

Ein Sieg gegen Northeim wäre zudem auch die richtige Einstimmung für das letzte Heimspiel eine Woche später gegen Schlusslicht MTV Post Eintracht Celle. „Es wäre schön, wenn wir uns mit zwei Siegen von unseren Zuschauern verabschieden könnten“, sagt Eiche-Trainer Kay Kühnel. Außerdem sei noch Luft nach oben. „Die 30-Punkte-Marke wollen wir auf jeden Fall noch knacken“, ergänzt der Coach, der von seiner Truppe noch einmal vollen Einsatz fordert.

TSV Burgdorf 2 - TV Eiche Dingelbe (Spielbericht)

Eichen siegen 29:24

Nach einem eindrucksvollen 29:24-Auswärtserfolg bei der Bundesliga-Reserve des TSV Burgdorf haben die Handballer des TV Eiche Dingelbe jetzt 28:26 Punkte auf ihrem Konto und somit die angepeilte 30er Marke weiter fest im Visier.

TSV Burgdorf II – TV Eiche Dingelbe 24:29 (11:12).
Am Ende war das Ergebnis für die Eichen überzeugend. Aber in der ersten Hälfte kamen die Dingelber nur schleppend in Gang. Ein großes Manko war, dass viele gute Chancen leichtfertig vergeben wurden. Dadurch konnten sich die Gastgeber aus Burgdorf zunächst auf 6:4 absetzen.

Eiche-Trainer Kay Kühnel reagierte sofort mit einer Auszeit und forderte von seinen Mannen mehr Konzentration beim Abschluss. Die Ansage zeigte Wirkung, denn danach lief das Dingelber Spiel wesentlich besser. Zur Halbzeit nahmen die Eichen einen knappen Vorsprung von 12:11 mit in die Kabine.

Starker Torwart Sascha Scholz

In der zweiten Hälfte lieferten dann alle Dingelber Mannschaftsteile eine überzeugende Vorstellung ab. Die Abwehrarbeit wurde konzentriert erledigt, ebenso dominierte die Rückraum-Achse. Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg war Torwart Sascha Scholz, der sich erneut in Superform präsentierte. Mit tollen Reflexen hielt er am Ende den Sieg fest.

Beim 20:13 nach 43 Minuten war bereits die Vorentscheidung gefallen. Bis zum Schluss wurde der komfortable Vorsprung dann gehalten. Der 29:24-Auswärtssieg war letztlich das Produkt einer geschlossenen Mannschaftsleistung aufgrund einer Steigerung im zweiten Durchgang.

TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt (nur zur Abwehr eines Siebenmeters eingesetzt) – Jirka Strube (5), Christian Vornkahl (4), Tjark Grove (3), Jan Kolja Strube (2/2), Kai Böttcher, Sebastian Froböse (2), Kenny Blotor (2), Henrik Froböse (3), Markus Wächter (5), Erik Schenk (1), Hendrik Fiene (2).


TSV Burgdorf 2 - TV Eiche Dingelbe (Vorbericht)

Beherzter Gegner

Oberliga Niedersachsen: Nach dreiwöchiger Osterpause wird wieder um Punkte gekämpft. Vier Spieltage stehen noch bis zum 28. Mai auf dem Programm.

TSV Burgdorf II – TV Eiche Dingelbe (Sonnabend, 19 Uhr).

Nur Schlusslicht Celle schaffte am 10. April mit 37:35 einen Überraschungs-Coup bei den heimstarken Burgdorfern (Fünfter, 31:21 Punkte).

Für die Dingelber (Neunter, 26:26) ist es angesichts des Restprogrammes wohl schwer, die Wunschmarke von 30 Punkten noch zu erreichen. In der Vorrundenbegegnung mit Burgdorf II gab es in Schellerten ein 32:32-Unentschieden.

„Die lange Pause hat sicherlich keinem gut getan. Dennoch haben wir uns intensiv vorbereit. Wenn wir über 60 Minuten konzentriert spielen und den Gegner unter Druck setzen, haben wir durchaus eine Chance, positiv abzuschneiden. Unser Gegner praktiziert aber ein beherztes Angriffsspiel“, gibt Trainer Kay Kühnel schon mal die Marschrichtung vor.


TV Eiche Dingelbe - TS Großburgwedel (Spielbericht)

Doppelte Zeitstrafe für Strube

18.04.11: Handball-Oberliga: Eiche unterliegt Spitzenreiter

Die Überraschung ist ausgeblieben. Die Handballer des TV Eiche Dingelbe verloren ihr Heimspiel gegen die TS Großburgwedel mit 26:40. Der Oberliga-Spitzenreiter nahm am Ende verdient beide Pluspunkte mit, besaß er doch mehr spielerische Möglichkeiten und war auf den einzelnen Positionen zum großen Teil stärker besetzt. Immerhin forderten die Dingelber den Gegner gerade in der ersten Hälfte mächtig.

Die Eichen sahen sich einerMannschaft gegenüber, die mit einer konzentrierten 6:0-Abwehr agierte, und jeden Fehler der Gastgeber sofort zu einem schnellen Angriff nutzte. Zwar führte Dingelbe mit 4:3 und 5:4, doch von der zehnten Minute an drückte der Tabellenführer dem Spiel seinen Stempel auf. Bis zum 6:6 und auch beim 6:8, 7:10 und 8:11 konnte die Kühnel- Truppe noch dagegen halten. Selbst später beim 9:12 und 13:17 blieb sie weiter auf Tuchfühlung zum Gegner. Den Knacks gab es kurz vor Ende der ersten Hälfte, als Jirka Strube die rote Karte nach der dritten Zeitstrafe bekam.

Eiche-Trainer Kay Kühnel: „Am verdienten Sieg der Gäste gibt es nichts zu rütteln. Ein Knackpunkt in unserem Spiel war die doppelte Zeitstrafe gegen Jirka, dadurch wurde unsere Abwehr auf der halbrechten Position stark geschwächt.“ Was war geschehen und führte zur Disqualifikation des Dingelber Linkshänders? Bei einem Großburgwedeler Angriff hatte der Ball für alle sichtbar die Außenlinie überquert. Nur die Schiedsrichter wollten nichts gesehen haben. Die Bemerkungen von Strube waren dann aus ihrer Sicht wohl zu heftig, was sie gleich mit einer doppelten Zeitstrafe ahndeten. Da der Dingelber zuvor schon zwei Minuten abbrummen musste, kam nun das vorzeitige Aus für ihn.

Beim 17:14 für Großburgwedel zur Halbzeit war eigentlich noch nichts entschieden. Als die Eichen nach dem Wechsel bis zur 40. Minute ohne Torerfolg blieben, war der Spitzenreiter aber auf 23:14 davongezogen. Der Faden bei der Heimmannschaft war jetzt vollständig gerissen. Viele Fehlwürfe (insgesamt 17) sowie technische Fehler (20) und unnötige Ballverluste brachten den schnellen Großburgwedelern immer wieder entscheidende Vorteile. Vor allem der agile Paul Schirmer konnte von der Dingelber Deckung nicht gebremst werden. Auch die Sonderbewachung von Robertas Pauzuolis hielt die Gäste nicht davon ab, sich immer deutlicher abzusetzen. Über 25:15, 29:18, 30:20 und 38:25 wurden die Dingelber am Ende mit 40:26 arg gebeutelt.

Die Oberliga geht jetzt in eine dreiwöchige Pause. Erst am 7. Mai wird die Punktrunde fortgesetzt. Dann müssen die Dingelber bei der Bundesliga-Reserve der TSV Burgdorf antreten.

TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt – Andre Jelonek, Jirka Strube (2), Christian Vornkahl (2), Tjark Grove (7), Jan Kolja Strube (2), Kai Böttcher (3), Sebastian Froböse (5), Kenny Blotor, Henrik Froböse (4), Markus Wächter (1), Hendrik Fiene. (pw).


TV Eiche Dingelbe - TS Großburgwedel (Vorbericht)

TV Eiche Dingelbe gegen Klassenprimus

14.04.11: Handball-Oberliga: Eiche Dingelbe erwartet den Spitzenreiter
Liga-Konkurrent TV Eiche Dingelbe erwartet am Sonnabend mit der TS Großburgwedel ein absolutes Topteam der Liga. Großburgwedel will in die 3. Liga aufsteigen.

TV Eiche Dingelbe – TS Großburgwedel (Sonnabend, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten).
Während Dingelbe befreit aufspielen kann, steht Spitzenreiter Großburgwedel weiter unter Erfolgsdruck. Die Gäste besitzen zwar gegenüber dem ärgsten Verfolger HSG Northeim einen Vorsprung von fünf Punkten, können aber die Hände bei fünf noch ausstehenden Begegnungen nicht in den Schoß legen. Ein Ausrutscher würde natürlich den Northeimern ins Konzept passen, zumal sie am letzten Spieltag der Saison noch in Großburgwedel antreten müssen.

Die Eichen werden jedenfalls hochmotiviert in das Match gehen, denn zuhause stehen bislang 18:6 Punkte zu Buche – ein Ausdruck der Heimstärke. Die Partien gegen TSV Burgdorf II und SV Aue Liebenau endeten jeweils unentschieden. Niederlagen gab es bislang nur gegen die SV Alfeld und den MTV Großenheidorn. Mit 8:18 Zählern sieht die Bilanz auswärts hingegen nicht so positiv aus.

Gegen Großburgwedel sieht Eiche- Trainer Kay Kühnel seine Mannschaft mit Fan-Unterstützung nicht chancenlos: „Wir können gegen den Spitzenreiter ohne Druck aufspielen, wollen uns aber für die 25:36-Hinspielniederlage revanchieren. Wenn alle Spieler an ihre Leistungsgrenze gehen, ist vielleicht etwas drin.“ (pw).


VfL Hameln - TV Eiche Dingelbe (Spielbericht)

Eichen bäumen sich vergebens auf

11.04.11: Handball-Oberliga: Dingelbe verliert in Hameln

Die Überraschung ist ausgeblieben. Die Oberliga-Handballer des TV Eiche Dingelbe haben ihr Auswärtsspiel beim VfL Hameln mit 25:32 verloren. Die Eichen versuchten viel und ließen es auch an kämpferischem Einsatz nicht fehlen. Am Ende zeigten sich die Hamelner in ihren Aktionen jedoch robuster und ausgefuchster.

Dennoch durfte Eiche-Trainer Kay Kühnel vor allem mit den ersten 30 Minuten zufrieden sein. Da wurde die Abwehrarbeit noch ordentlich erledigt und die Spielkonzeptionen erfolgreich abgeschlossen. Dingelbe führte nach elf Minuten mit 7:5 und blieb auch danach mit 11:9 und 13:10 weiter im Vorwärtsgang. Bis zu diesemZeitpunkt spielten die Gäste einen guten Handball. Plötzlich riss jedoch der Faden. Man verzettelte sich in Einzelaktionen, der Spielfluss ging verloren. Trainer Kühnel sah das Dilemma kommen und reagierte sofort mit einer Auszeit. Kurz vor Ende der ersten Hälfte glichen die Rattenfänger zum 13:13 aus und nahmen dann eine 17:15-Führung mit in die Kabine, weil auf Dingelber Seite die Konzentration merklich nachließ.

Als die Gäste in der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte ihre Konzeptionen nicht bis zumEnde konsequent durchspielten, schlug der Gegner erbarmungslos zu und zog auf 24:17 davon. Zwar bäumten sich die Eichen noch einmal auf und kamen auf 29:25 wieder heran, aber jeder technische Fehler wurde vom VfL weiter bitter bestraft. Über 30:24 gelang Hameln schließlich mit 32:25 eine erfolgreiche Revanche für die Vorrunden- Niederlage. Am nächsten Sonnabend kreuzt der Spitzenreiter TS Großburgwedel in Schellerten auf.

TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt – Kai Nötzel (1), Jirka Strube (4), Christian Vornkahl (3), Tjark Grove (4/2), Jan Kolja Strube (2), Kenny Blotor (2), Sebastian Froböse (3), Kai Böttcher (1), Henrik Froböse (2), Markus Wächter (1), Erik Schenk (2), Hendrik Fiene. (pw).

Henke der Denker und Lenker in der Not

10.04.11: 37 Minuten blieben die „Eichen“ ziemlich standhaft, hatten danach dem Feuer des VfL Hameln nichts mehr entgegenzusetzen und wurden ziemlich flott gefällt. Der 37:25 (17:15)-Erfolg gegen Dingelbe vor rund 200 Zuschauern in der Halle Nord war der vierte VfL-Sieg in Folge in der Oberliga.

„Wir hatten am Anfang Mühe“, erkannte Trainer Hajo Wulff, war aber zufrieden, „dass wir den Kopf nicht hängen lassen und die Geduld bewahrt haben.“ Nachdem Kapitän Oliver Glatz mit Manndeckung neutralisiert war und Torben Höltje der Partie auch keine Wende geben konnte, griff Wulff zur letzten Option und schickte mit dem A-Jugendlichen Jannik Henke Spielmacher Nummer drei ins Gefecht. Der Youngster sorgte für die nötigen Impulse und lenkte das Geschehen in die Erfolgsspur.

„Jannik hat das Spiel schnell gemacht. Das ist für mich eine große Überraschung, was der leistet“, lobte der Cheftrainer. Bis zum Pausenpfiff drehte der VfL den Rückstand noch in einen 17:15-Vorsprung. Bis zur 37. Minute (19:16) konnte Dingelbe noch Anschluss halten, danach machte setzte sich der VfL kontinuierlich ab. Nach 53 Minuten betrug der Vorsprung beim 29:20 sogar neun Tore, ehe man den Gästen noch etwas Kosmetik gestattete. Auf Linksaußen drehte Sven Hylmar mit neun Treffern richtig auf.

„Für Sven freut mich das. Er brauchte so ein Spiel auch mal wieder emotional“, meinte Wulff. Trotz des Erfolges war bei Niels Grote Wunden kühlen per Eisbeutel angesagt. Der 19-Jährige kassierte drei Gesichtstreffer und hatte eine derart stark geschwollene Augenpartie, als hätte er gegen Klitschko geboxt.

VfL: Kinne, Grote – Hylmar (9), Jannis Pille (7), Schubert (6), Heemann (4), Glatz (3/1), Emmel (1), Henke (1), Wood (1/1), Künzler, Höltje, Clausing, Jasper Pille. (jko).

Vierter Sieg in Serie! Auch „Eichen“ können VfL nicht stoppen

10.04.11: Hylmar-Gala beim 32:25-Sieg gegen Dingelbe / Wulff: „Mannschaft hat Charakter bewiesen“

VfL Hameln – TV Eiche Dingelbe 32:25 (17:15).
Der VfL Hameln befindet sich in der Oberliga weiter auf Erfolgskurs! Gegen die „Eichen“ aus Dingelbe feierten die Rattenfängerstädter den vierten Sieg in Serie. Mit einer 25:32-Niederlage schickten die Hamelner die Kühnel-Sieben auf die Heimreise. Dadurch verbesserte sich die Mannschaft um VfL-Trainer Hajo Wulff zumindest über Nacht auf den vierten Tabellenplatz.

„Das war ein reines Kampfspiel. Von der Leistung im zweiten Durchgang bin ich begeistert. Die Einstellung vom gesamten Team war heute top. Kämpferisch hat die Mannschaft alles herausgeholt“, war VfL-Trainer Hajo Wulff nach der Begegnung überglücklich.

Das Spiel startete sehr ausgeglichen. Die Gäste agierten zu Beginn mit einer aggressiven Deckung, sodass die Hamelner den einen oder anderen Angriff überhastet abschlossen. Dean Wood brachte die Hausherren mit einem verwandelten Siebenmeter erstmals in Front (2:1/5.). Doch auch in der Folge ließen sich die „Eichen“ nicht abschütteln. Nach knapp 13 Minuten verlief die Partie beim Stand von 7:7 auf Augenhöhe. Nur fünf Minuten später führte der Turnverein sogar mit 10:8. Doch dann kam der große Auftritt von VfL-Spieler Sven Hylmar. Mit vier Treffern in Folge markierte der VfL-Linksaußen in der 25. Minute den 13:13-Ausgleich. Wenig Später brachte Björn Schubert die Hamelner wieder in Front. Diesen Vorsprung sollten Pille & Co. bis zur Halbzeit auf zwei Tore ausbauen (17:15).

„Auch durch Rückstände haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Im ersten Durchgang haben wir aber noch zu viele 1:1-Situationen gesucht“, so Wulff weiter.

Doch nach dem Seitenwechsel steigerte sich der VfL Hameln enorm. Gleich der erste Treffer in Halbzeit zwei war klasse herausgespielt. Der sehr agile VfL-Youngster Jannik Henke setzte Heiko Heemann gekonnt in Szene und der markierte das 18:15 (32.). Gerade in der Abwehr waren die Hamelner jetzt bärenstark. In den ersten 15 Minuten nach der Pause ließ die VfL-Sieben nur zwei Gegentore zu. Dadurch bauten die Gastgeber ihre Führung kontinuierlich weiter aus. Über 19:16 (37.), 23:17 (45.) stand es knapp zehn Minuten vor Schluss 26:18 für die Hausherren. Somit war die Begegnung zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. , die Hamelner ließen nichts mehr anbrennen. In der 56. Minute erzielte der starke Jannik Henke das 30:21. Nach 60 Minuten zeigte die Anzeigetafel in der „Hölle Nord“ einen souveränen 32:25-Heimsieg an.

„Die Mannschaft hat richtig Charakter bewiesen. Ich bin froh über die zwei Punkte“, zog Wulff ein positives Fazit. Jannik Henke, VfL-Haupttorschütze Sven Hylmar (9 Tore), Patrick Künzler in der Deckung und Keeper Nils Grote verdienten sich vom VfL-Coach ein Sonderlob.

VfL Hameln: Sven Hylmar (9), Jannis Pille (7), Björn Schubert (6), Heiko Heemann (4), Oliver Glatz (3/1), David-Niclas Emmel, Jannik Henke (je 1), Dean Wood (1/1).


VfL Hameln - TV Eiche Dingelbe Vorbericht

Eichen vor schwieriger Aufgabe

07.04.11: Oberliga: Der TV Eiche Dingelbe steht am Wochenende vor kniffliger Auswärtsaufgabe. Die Eichen müssen nach Hameln.

VfL Hameln – TV Eiche Dingelbe (Sonnabend, 19.15 Uhr).
Mit dem Gastspiel in Hameln beginnt für die Eichen der Endspurt in der 4. Liga. Der VfL ist zugleich auch der erste von vier starken Gegnern in den nächsten Wochen. Danach geht es nacheinander gegen TS Großburgwedel, TSV Burgdorf II und HSG Northeim – alles Mannschaften aus der oberen Tabellenetage. Momentan ist die Kühnel-Truppe Tabellenachter, hat aber gegenüber dem Vierten Burgdorf II nur drei Punkte Rückstand. Beim VfL Hameln müssen die Dingelber bestehen, um selbst noch die Chance auf eine bessere Platzierung in der Endabrechnung zu wahren.

Papa Wood: Das erste Tor ist für Töchterchen Ruby

08.04.11: In der Vorwoche hatte Hajo Wulff, Trainer des Oberligisten VfL Hameln, angesichts der Dominanz seiner Schützlinge gegen die SG Zweidorf noch einen entspannten Abend, heute (19.15 Uhr) dürfte im Heimspiel gegen Eiche Dingelbe in der Halle Nord der Stressfaktor bei dem 38-Jährigen aber wieder deutlich zunehmen. Die Gäste stellen ein ganz anderes Kaliber dar und werden es dem Tabellenfünften nicht so leichtmachen.

Es ist auch das Duell zweier extrem starker Deckungsreihen. Hameln wie auch Dingelbe liegen mit 671 bzw. 686 Gegentreffern unter der 700er-Marke, was in der Oberliga insgesamt erst vier Teams gelang. „Die Spiele gegen die Eichen waren immer hart umkämpft. Aber da stellen wir uns drauf ein. Und wir haben auch aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen. Da haben wir nicht nur 31:33 verloren, sondern auch schlecht gespielt“, betont der Chefcoach.

Mit der Leistung seiner Schützlinge ist Wulff momentan sehr zufrieden: „Jeder erfüllt seine Aufgabe und ich kann wechseln, ohne dass es einen Abbruch gibt.“ Bestes Beispiel: Als Oliver Glatz letzte Woche nach der Halbzeit das Feld räumte, führte Torben Höltje Regie. „Torben hat das gut gemacht. Den Kreisläufer auf die Seite verlagert und die Mitte dann für sich genutzt“, hofft Wulff auch heute auf eine engagierte Darbietung.

„Wir wollen den vierten Sieg in Folge“, versprüht auch Jannis Pille Optimismus. Der mit 159/1 Toren erfolgreichste VfL-Torschütze liefert die Begründung, warum es so gut läuft, auch gleich hinterher: „Wir spielen mehr, machen nicht mehr so viele überhastete Sachen und warten auf unsere Chancen. Björn Schubert und ich profitieren davon besonders.“

Mit besonderer Motivation geht auch Dean Wood ins Match. Der 34-jährige Flügelflitzer wurde am Montag Vater einer Tochter und wird daher sein erstes Tor sicher der kleinen Ruby widmen. (jko).

Duell der resoluten Verteidiger

08.04.11: So entspannt wie jüngst dürfte es für den VfL Hameln morgen in der Handball- Oberliga nicht werden. Daheim hat er es um 19.15 Uhr in der Halle Nord mit dem TV Eiche Dingelbe zu tun. Es ist auch das Duell starker Deckungsreihen.

VfL (671) wie TV Eiche (686) liegen mit Gegentreffern unter der 700er-Marke, das haben ihnen in der Oberliga nur vier Teams gemein. „Die Spiele gegen die Eichen waren immer hart umkämpft. Aber da stellen wir uns drauf ein. In der Hinrunde haben wir nicht nur 31:33 verloren, sondern auch schlecht gespielt“, sagt Trainer Hajo Wulff und will etwas gutmachen. Er ist mit der Leistung seiner Schützlinge momentan sehr zufrieden: „Ein Rädchen greift ins andere. Jeder erfüllt seine Aufgabe und ich kann auch wechseln, ohne dass es einen Abbruch gibt.“

Ferner versprüht mit Jannis Pille (159/1 Tore) der beste Werfer Optimismus: „Wir wollen den vierten Sieg in Folge.“ Er liefert die Begründung, warum es so gut läuft, gleich hinterher: „Wir spielen mehr, machen nicht mehr so viele überhastete Sachen und warten geduldiger auf unsere Chancen. Björn Schubert und ich profitieren davon besonders.“ Besonders motiviert geht auch Dean Wood in den Vergleich. Der 34-jährige Flügelflitzer ist am Montag Vater einer Tochter geworden und wird daher sein erstes Tor der kleinen Ruby widmen.

Der vom früheren Hildesheimer Ligaspieler Kay Kühnel trainierte TV setzt neben der kompromisslosen Abwehr auf die Rückraum-Gebrüder Jan-Kolja und Jirka Strube sowie den torgefährlichen Regisseur Markus Wächter. Jko

Vierter Sieg in Serie? VfL hat offene Rechnung zu begleichen

06.04.11: Hamelner wollen gegen Dingelber „Eichen“ nächsten Heim-Erfolg landen / Glatz: „Die werden wesentlich mehr Gegenwehr leisten“

VfL Hameln – TV Eiche Dingelbe (Samstag, 19.15 Uhr).

Der VfL Hameln bestreitet am Samstagabend das zweite Heimspiel in Folge. Diesmal gastieren die „Eichen“ aus Dingelbe in der Rattenfängerstadt. Am vergangenen Wochenende schickte die Wulff-Sieben die SG Zweidorf/Bortfeld mit einer deutlichen 26:37-Niederlage auf die Heimreise. Dies war gleichzeitig der dritte Erfolg in Folge. Zuvor wurden auch das Heimspiel gegen Hohnhorst/Haste (30:25) und die Partie in Großenheidorn (35:30) gewonnen. Durch diese Sieges-Serie verbesserten sich die Hamelner auf den fünften Tabellenplatz. Mit einem weiteren Heimsieg würde der VfL dem angestrebten Ziel, unter den ersten fünf Teams zu landen, ein weiteres Stück näher kommen.

„Wir wollen unsere Serie weiter ausbauen. In den nächsten Begegnungen wollen wir gegen machbare Gegner weiter punkten“, blickt VfL-Sprecher Rainer Glatz auf die letzten sieben Saisonspiele. Doch die Gäste sollten keinesfalls unterschätzt werden. Bereits im Hinspiel bekamen die Hamelner die Stärke der „Eichen“ zu spüren – und kassierten in Schellerten eine 31:33-Niederlage.

Gesundes Mädchen auf der Welt: Dean Wood ist frischgebackener Vater

„Wir wollen die offene Rechnung aus dem Hinspiel begleichen. Diese Partie war eine der schlechtesten Begegnungen in dieser Saison. Da waren wir überhaupt nicht auf der Höhe“, kann sich Glatz an den Auswärtsauftritt noch sehr gut erinnern. Doch gerade in der Fremde haben die Dingelber in den letzten vier Partien nicht überzeugt. Aus diesen Spielen nahm die TV-Sieben lediglich beim 32:32-Unentschieden in Stadtoldendorf einen Zähler mit auf die Heimreise. Dagegen wurden die Duelle in Alfeld, Großenheidorn und Nienburg allesamt verloren. „Dingelbe ist eine sehr robuste und stabile Mannschaft. Die werden uns wesentlich mehr Gegenwehr leisten als letzte Woche Zweidorf/Bortfeld. Deshalb müssen wir erneut äußerst konzentriert zu Werke gehen“, warnt Glatz vor dem Tabellenachten. Vor Wochenfrist behielt der Turnverein im Heimspiel gegen Rosdorf-Grone knapp mit 29:28 die Oberhand. Bei den Gästen zeichnen sich Markus Wächter (107 Treffer), Jan Kolja Strube (101) und Sebastian Froböse (94) als Haupttorschützen aus.

„Auch dieses Heimspiel wollen wir natürlich für uns entscheiden. Mit einem Erfolg können wir uns oben festsetzten“, so Glatz weiter. Im personellen Bereich hat VfL-Trainer Hajo Wulff erneut die Qual der Wahl. Alle Spieler stehen am Samstag in der „Hölle Nord“ zur Verfügung. Auch die Stimmung im VfL-Lager ist im Moment sehr gut. Doppelten Grund zur Freude hatte Hamelns Dean Wood nach dem letzten Heimspiel. Am Montagmorgen wurde der Linksaußen-Akteur Vater gesunden Mädchens. „Darauf haben wir unter der Woche schon einen getrunken“, so Glatz abschließend.


TV Eiche Dingelbe - HG Rosdorf/Grone (Spielbericht)

Eiche siegt trotz Schlafwagen-Handballs

Die Oberliga-Handballer des TV Eiche Dingelbe haben ihr Heimspiel gegen die abstiegsgefährdete HG Rosdorf-Grone zwar mit 29:28 gewonnen, aber souverän sieht anders aus. Dennoch herrschte Jubel an der Klunkau über den Sprung auf den achten Tabellenplatz. Niedergeschlagenheit dagegen an der Leine.

TV Eiche Dingelbe – HG Rosdorf-Grone 29:28 (13:14).
Schlafwagen-Handball bekamen die Zuschauer in der Schellerter Sporthalle zu sehen. Die Bälle wurden lange Zeit hin und her gespielt, ehe es zum Abschluss kam. Insgesamt boten beide Mannschaften kein Oberliga-Niveau. Dempassten sich auch dieUnparteiischen an. Vor allem die Gäste haderten, denn zehn Sekunden vor dem Ende wurde ihnen der vermeintliche Ausgleichstreffer zum 29:29 aberkannt, weil der Rosdorfer Angreifer angeblich vorher den Kreis betreten hatte. Vor allem in der ersten Hälfte verballerten die Eichen klarste Chancen. Die Gäste nahmen eine 14:13-Führung mit in die Kabine.

Erst in der 48. Minute durften die Dingelber Fans wieder jubeln. Da hatte sich die Heimmannschaft nach langer Durststrecke endlich aufgerappelt und ging mit 24:22 in Front. Aber es blieb weiterhin vieles Stückwerk. Unter dem Strich wäre am Ende eine Punkteteilung sicherlich ein gerechtes Resultat gewesen. Am nächsten Sonnabend müssen die Eichen beim VfL Hameln auf jeden Fall ein anderes Gesicht zeigen.

TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt (30. bis 41. Minute) – Jirka Strube (6), Christian Vornkahl (6), Tjark Grove (5), Jan Kolja Strube (1), Kai Böttcher (1), Sebastian Froböse (4), Kenny Blotor (1), Henrik Froböse (1), Markus Wächter, Erik Schenk (1), Hendrik Fiene (3).

HG fühlt sich verschaukelt 04.04.11

Um den Lohn ihrer Arbeit sahen sich einmal mehr die Männer des Handball-Oberligisten HG Rosdorf-Grone gebracht. Der Drittletzte der Tabelle verlor nach einer 14:13 Pausenführung beim TV Eiche Dingelbe mit 27:28 und kassierte damit seine siebte Niederlage in Folge.

„Eigentlich wollten wir Protest einlegen, doch ist gegen die Tatsachenentscheidung der Schiedsrichter kein Kraut gewachsen“, verließ Trainer Mirko Jaissle resiginiert die Halle. Vier Sekunden vor Schluss führte Dingelbe 29:28, als Aaron Frölich plötzlich noch einmal zu einem erfolgreichen Tempogestoß ansetzte und das Leder im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. Doch der spontane Jubel über den erhofften Ausgleich schlug in Bruchteilen von Sekunden in blankes Entsetzen um, da das Tor nicht gegeben wurde, weil der HG-Spieler beim Abwurf angeblich im Kreis gestanden habe.

Seinen 21. Geburtstag hatte sich Aaron Frölich in der Tat völlig anders vorgestellt. „Wir haben gekämpft, und auch gut gespielt. Es ist einfach nur eine Katastrophe und absolut frustrierend, wenn man so verschaukelt wird“, übte nicht nur Jaissle herbe Kritik an den Leistungen der schwachen Schiedsrichter. Diesbezüglich fand der HG-Trainer auch noch Zustimmung aus dem gegnerischen Lager.

Zum 8:8 (22.) glich die HG erstmals aus, beim 10:9 (24.) legten die Jaissle- Schützlinge die erste Führung vor: „Wir haben gut gespielt und eine starke Abwehr mit einem überragenden Torwart Christoph Büthe gestellt“, ließ der Trainer ausrichten. Auch in der Folge spielte die HG auf Augenhöhe und glich zum 28:28(58.) aus. Und dann nahm das Schicksal zur 16. Saisonniederlage seinen Lauf.

„Wir wurden betrogen!“

03.04.11: Handball: HG Rosdorf-Grone 28:29

Oberligist HG Rosdorf-Grone unterlag nach wieder einmal einem guten Spiel bei der TV Eiche Dingelbe mit 28:29 (14:13).

Total niedergeschlagen war HGCoach Mirko Jaissle. Sein Team hatte wieder alles gegeben, doch die Punkte, die blieben wieder beim Gegner in Dingelbe. „Wir wurden betrogen und das sahen auch unsere Gegner so!“, so der Trainer. Was war passiert? 59 Minuten und 56 Sekunden war alles in Ordnung, es stand 29:28 für den Gastgeber und das Rosdorfer Geburtstagskind Aaron Frölich schloss einen Tempogegenstoß souverän zum 29:29-Ausgleich ab. Plötzlich ein Pfiff, kein Torpfiff, die Schiedsrichter entschieden auf „abgestanden“. Kopfschütteln bei allen Beteiligten, auch beim Gegner, nur nicht bei den Herren in Schwarz. „Ich war fuchsteufelswild“, so Jaissle, „Aber das ist wohl die Seuche, wenn man unten drin steht. Wir hatten eine gute Abwehr mit einem guten Torwart Christoph Büthe und der Einsatz stimmte, wir wurden einfach betrogen“, so Jaissle enttäuscht. Trotzdem ist er stolz auf den Charakter seines Teams: „Dienstag sind wieder alle hochmotiviert beim Training.“

Tore: Schulz 9/6, Kupzog 6, Frölich 4, Falke 3, Gerstmann 2, Melle, 1, Krebs 1, Bonhoff 1


TV Eiche Dingelbe - HG Rosdorf/Grone (Vorbericht)

Eichen spielen auf Sieg

31.03.11: Oberliga Männer: Die Handballer des TV Eiche Dingelbe spekulieren im Heimspiel gegen die HG Rosdorf-Grone auf einen Sieg (Sonnabend, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten).

Mit 24:22 Punkten an neunter Stelle sind die Eichen im sicheren Mittelfeld platziert. Hinsichtlich der Aufstellung hat Eiche-Trainer Kay Kühnel keine Probleme. Alle Akteure sind fit und brennen auf ihren Einsatz vor heimischer Kulisse. Auch der zuletzt gesperrte Kai Böttcher ist wieder dabei.

HSG Nienburg - TV Eiche Dingelbe

Eichen stecken im Tiefschlaf

29.03.11: Kleine Siegesserie reißt in Handball-Oberliga

Das hatten sich die Oberliga-Handballer des TV Eiche Dingelbe sicher ganz anders vorgestellt. Nach einer insgesamt schwachen ersten Hälfte ging das Spiel bei der HSG Nienburg mit 28:30 verloren. Damit riss auch die zuletzt gestartete kleine Siegesserie von 7:1 Punkten. Mit 24:22 Zählern bleibt Dingelbe Tabellenneunter.
HSG Nienburg – TV Eiche Dingelbe 30:28 (15:10). Die Eichen steckten in den ersten 30 Minuten im Tiefschlaf. Erst nach einer Kabinenpredigt von Trainer Kay Kühnel wachten sie auf und gingen nach 41 Minuten sogar mit 19:18 in Führung. Aber das war nur ein kleines Zwischenhoch. Als die Gäste jetzt einige Chancen liegen ließen, zogen die Nienburger wieder in Front und verwalteten bis zum Schluss einen knappen Vorsprung. Schon nach 18 Minuten hatte Kühnel die grüne Karte gezogen, weil einfach nichts zusammen laufen wollte. Doch diesmal fand er kein Rezept. Nächster Heimspiel-Gegner ist am Sonnabend die HG Rosdorf-Grone.

Spielfilm: 6:2, 7:5, 9:5, 10:6, 12:10, 15:10 (Halbzeit), 18:13, 18:19, 24:24, 25:24, 28:27, 30:28.

TV Eiche Dingelbe: Johannes Schmidt, Sascha Scholz (ab 20.) – Kai Nötzel (n.e.), Jirka Strube (3), Christian Vornkahl (3), Tjark Grove (2), Jan Kolja Strube (3/3), Sebastian Froböse (7), Kenny Blotor, Henrik Froböse (3), Markus Wächter (1), Erik Schenk (4), Hendrik Fiene (2).

HSG fällt die Eichen

28.03.11: Die Oberliga-Handballer der HSG Nienburg haben mit dem 30:28-Heimsieg gegen den TV Eiche Dingelbe einen enorm wichtigen Sieg eingefahren.

Einen Tag nach dem einberufenen Mannschaftsabend, an dem sich noch mal eingeschworen wurde, gewann die personell arg gebeutelte HSG ihr Heimspiel nach unglaublichem Kampf und seinem wiedererstarktem Rückraumspieler René Andrä (s. Foto), der in den Schlussminuten Verantwortung übernahm. Der Anfang gehörte klar den "Rot-Schwarzen".

Auch ohne die drei Stammspieler Steffen Kaatze, Sebastian Nülle und Christian Koop legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr. Dingelbe, überrascht von der defensiven Abwehrvariante, hatte kein Mittel gegen die aggressiv deckenden Weserstädter. Beim 7:4 zog Gästecoach Kay Kühnel die grüne Karte und erhoffte sich somit neuen Schwung seiner zuletzt stark aufgetretenen Mannschaft. Doch die HSG hatte immer eine Antwort parat. Beim Stand von 15:12 wurden die Seiten getauscht.

Beim Stand von 18:13 deutete sich ein klarer Heimsieg an, zu überragend traten Stephan Voigt & Co. in Erscheinung. Doch das wäre zu einfach und auch völlig untypisch für die Nienburger. So erzielten die Eichen sechs Tore in Folge und gingen somit ihrerseits erstmals in Führung. "Vor einem halben Jahr hätten wir uns unserem Schicksal gegeben, aber die Truppe ist zusammengewachsen und hat echte Stärke gezeigt", schwärmt Kapitän Christian Koop von seinen Mannen. Beim 25:24 ging die HSG wieder in Führung, doch Dingelbe antwortete prompt.

In den letzten zehn Minuten wurde die Partie zu einem echten Krimi und ein neuer Held wurde geboren: Es schlugen die Minuten von Andrä, der alleine in der Endphase fünf wichtige Tore erzielte, dabei auch die letzten drei. "Ich habe oft und viel mit René gesprochen, er war nie zufrieden mit seiner Leistung. Heute hat er das gezeigt, was er auch oft im Training bewiesen hat. Das war das beste Spiel, was ich je von ihm gesehen habe", lobte Koop seinen Mitspieler. Mit dem 30:28-Siegtreffer, zwanzig Sekunden vor Schluss, war die Halle nicht mehr zu halten. Die Auswechselspieler lagen sich in den Armen, die Zuschauer standen schon lange nicht mehr, ein wahres Handball-Drama, welches sich in der Meerbachhalle abspielte.

"Wir wussten, wie wichtig dieses Spiel ist, gerade mit dem Blick auf die anstehenden Aufgaben, nun können wir etwas befreiter an die schweren Spiele herangehen", berichtet Linksaußen Christian Tonn.

Torschützen: Rudolf (2 geh. 7m), Fraj (1 geh. 7m) - Nülle (1), Tonn, B.Hillebrandt (2), Rasch (5), Voigt (6), Koop, Gerhardt (4), Mittmann (5), Fennekoldt, Jost, Kählke, Andrä (7)

Quelle: www.hsg-nienburg.de / Foto: Lutz Ritter


Markus Wächter fehlt weiter

24.03.11: Oberliga: Die Dingelber wollen ihre kleine Siegesserie auch bei der HSG Nienburg fortsetzen.
HSG Nienburg – TV Eiche Dingelbe (Sonnabend, 19.30 Uhr).
„Man spürt, dass die Siegesserie von zuletzt 7:1 Punkten der Mannschaft Auftrieb gegeben hat. Dennoch warne ich davor, den Gegner zu unterschätzen“, sagt Eiche-Trainer Kay Kühnel. Aufsteiger Nienburg wird sich zuhause wesentlich stärker präsentieren als bei der 24:29-Vorrundenniederlage in Schellerten. Allerdings fällt HSG-Spielmacher Steffen Kaatze mit einem Mittelhandbruch aus. Bei Dingelbe steht weiterhin Markus Wächter (Bänderriss) nicht zur Verfügung.  (pw)

Nienburger müssen einstecken

24.03.11: Nach dem verkorksten letzten Wochenende samt Niederlage in Soltau und dem Mittelhandbruch von Spielmacher Steffen Kaatze geht der Blick der Oberliga-Handballer der HSG Nienburg vor der Partie gegen den TV Eiche Dingelbe wieder nach vorne. "Klar war die Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten bitter und die Verletzung von Steffen trifft uns hart, aber wir schauen nach vorne und wollen möglichst schnell wieder in die Spur finden", erklärt Trainer Claas Wittenberg.

Der Übungsleiter legte den Schwerpunkt in der Trainingswoche auf taktische Varianten, um den Kaatze-Ausfall zu kompensieren. Sowohl in der Defensive als auch im Angriff sind neue Impulse gefordert, zumal auch Kapitän Christian Koop (Grippe) und Linkshand Tim Jost  weiter fraglich sind. "Wir müssen jetzt näher zusammen rücken", fordert Keeper André Rudolf, der kurzerhand einen Mannschaftabend am Freitag initiierte. Die mannschaftliche Geschlossenheit wird am Sonnabend gegen Dingelbe von Nöten sein. Die Eichen siegten im Hinspiel deutlich mit 29:24 und kommen mit einer Empfehlung von zuletzt 7:1-Punkten in Serie in die Meerbachhalle.

Derzeit belegt das Team von Trainer Kay Kühnel Platz neun, lediglich einen Zähler hinter dem fünften Rang. Das Prunkstück der Gäste stellt der kompakte und aggressive Defensivbereich dar, der bisher die viertwenigsten Gegentore der Liga schluckte. Vorne setzt der TV auf die Rückraum-Gebrüder Jan-Kolja und Jirka Strube, sowie den torgefährlichen Spielgestalter Markus Wächter, der immer wieder den "Kreisläufer-Koloss" Sebastian Froböse in Szene setzt. Diese Anspiele gilt es für die Deckung der "Rot-Schwarzen" zu verhindern, um den Favoriten möglichst lange zu ärgern und eventuell überlebenswichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der vierten Liga zu verbuchen.


TV Eiche Dingelbe - MTV Vorsfelde

Dingelbe fasst sich ein Herz

22.03.11: Handball-Oberligist besiegt den MTV Vorsfelde knapp mit 28:27.
Die Handballer des TV Eiche Dingelbe haben dank einer couragierten Leistung gegen den MTV Vorsfelde mit 28:27 gewonnen. 

TV Eiche Dingelbe – MTV Vorsfelde 28:27 (13:12):
Endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis gegen Vorsfelde. Nachdem die Eichen im Aufstiegjahr zweimal gegen die Wolfsburger Vorstädter gewonnen hatten, mussten sie in der vergangenen Saison alle vier Punkte abliefern. Auch die Erstbegegnung der laufenden Spielrunde war mit 25:31 verloren gegangen. Nun gelang vor rund 300 Zuschauern in Schellerten ein verdienter Heimsieg. Damit wurde auch eine gute Voraussetzung geschaffen, bis zum Saisonende in der Tabelle noch höher zu klettern.

Eiche-Trainer Kay Kühnel hatte seine Truppe hervorragend auf den Gegner eingestellt. Stärkster Akteur im Dingelber Team war Jan Kolja Strube, der nicht nur als sicherer Siebenmeter-Vollstrecker auftrat, sondern auch als Spielmacher und erfolgreicher Werfer glänzte. Auch die beiden Keeper Johannes Schmidt und Johannes Fiene verdienten sich Bestnoten, wobei Fiene in der Schlussphase fünf schwere Bälle sowie zwei Strafwürfe killte. Das sorgte für die nötige Sicherheit, denn die Vorsfelder erwiesen sich bis zum Ende der Partie als hartnäckige Widersacher.

Nach einer 2:1- und 5:4-Führung der Eichen führten die Gäste mit 9:8 und 10:9, ehe Dingelbe wieder zum 12:12 ausgleichen konnte. Kurz vor Ende des ersten Durchgangs nahm die Heimmannschaft mit einem Doppelschlag eine 14:12-Führung mit in die Kabine.

Nach dem Wechsel zogen die Eichen über 16:12 auf 20:16 davon. Danach schmolz der Vorsprung wieder zusammen. In der 45. Minute hatte Vorsfelde den Anschluss zum21:20 geschafft. Sechs Minuten vor dem Ende stand es 24:24. Das Match war in dieser Phase hart umkämpft. Keeper Johannes Fiene hatte jetzt seinen großen Auftritt und brachte seine Vorderleute mit tollen Reflexen auf die Siegerstraße zurück. Beim 28:25 war das Match gelaufen, ehe die Gäste noch auf 28:27 verkürzten. Dann war Schluss. Ein wichtiger Sieg für das Dingelber Team, dass nun in Ruhe und mit großem Selbstvertrauen auf die nächsten Spiele schauen kann.

TV Eiche Dingelbe: Joannes Schmidt, Johannes Fiene (ab der 43. Minute) – Jirka Strube (2), Fabian Salösch, Christian Vornkahl (2), Andre Muscheiko, Tjark Grove (6), Jan Kolja Strube (9/3), Sebastian Froböse (4), Kenny Blotor, Henrik Froböse (2), Erik Schenk (2), Hendrik Fiene (1).

Knobbe-Team fehlt auswärts ein Tor zum Punktgewinn

21.03.11: Handball-Oberliga der Männer: MTV Vorsfelde verliert bei TV Eiche Dingelbe 27:28
von Nico Mohrmann
Unnötige Niederlage für den MTV. Beim TV Eiche Dingelbe unterlagen die Vorsfelder Oberliga-Handballer nach einer schwachen Leistung am Samstag knapp mit 27:28 (12:14).

"Wir haben nicht gegen eine gute Mannschaft verloren", meinte MTV-Trainer Mike Knobbe. Auch die Personallage spielte eine Rolle. Mittelmann Miroslav Jovicic war gar nicht erst dabei, Raul del Pino nicht ganz fit. Außerdem musste Sascha Kühlbauch nach zehn Minuten mit Rückenproblemen passen. "Wir hätten das aber auch mit mannschaftlicher Geschlossenheit lösen können, haben uns aber zu sehr in Einzelaktionen verstrickt", sagte Knobbe.

Dabei begann es gar nicht so schlecht für die Vorsfelder. Die Gäste lagen gegen die gewohnt diszipliniert verteidigenden Hausherren über weite Strecken der ersten Halbzeit in Führung. Doch kurz vor der Pause konnte Dingelbe in Front gehen und nahm eine Zwei-Tore-Führung mit in die Kabine.

Auch nach dem Wechsel lagen die Gastgeber meistens mit drei Toren vorne. Doch die Vorsfelder kämpften, waren beim 19:20 wieder dran und glichen zum 24:24 erstmals wieder aus. "Aber wir schaffen es einfach nicht, auch mal in Führung zu gehen", ärgerte sich Knobbe. Das nutzte Dingelbe dann eiskalt aus. "Mit ein bisschen mehr Konzentration und Disziplin hätten wir das Spiel auch gewinnen können."

Insgesamt sieht die Bilanz in der Rückrunde nicht so gut aus für den MTV. "Wir haben uns noch nicht mit Ruhm bekleckert", meinte Knobbe und betonte: "Wenn wir das Bestmögliche machen würden, käme es auch nicht zu solchen Ergebnissen."

MTV: Heinecke, Andersson, Funk - Bangemann (4), Schwoerke (5), Kühlbauch, del Pino (1), Borchers (1), Bock (2), Kahler (3), Schmidt (2), M. Frerichs, A. Frerichs (5), Basile (4).


„Erstarren nicht in Ehrfurcht“

17.03.11: Dingelber Handballer empfangen Vorsfelde

Mit einem Heimsieg gegen den MTV Vorsfelde wollen die Handballer des TV Eiche Dingelbe ihren guten Lauf von zuletzt 5:1 Punkten in der Oberliga Niedersachsen fortsetzen. Die SV Alfeld möchte derweil Spitzenreiter TS Großburgwedel Paroli bieten.

TV Eiche Dingelbe – MTV Vorsfelde (Sonnabend, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten).
Was ist für die Eichen im Restprogramm noch möglich? Derzeit rangieren sie mit 22:20 Punkten an neunter Stelle und liegen damit im Soll. Die Dingelber Bilanz in diesem Jahr beträgt 8:6 Zähler. Bei neun noch ausstehenden Begegnungen wollen sie versuchen, sich Schritt für Schritt nach oben zu orientieren. Allerdings stehen noch die Hammerspiele gegen VfL Hameln, TS Großburgwedel, TSV Burgdorf II und HSG Northeim auf dem Programm. Zunächst müssen sich die Eichen aber am Sonnabend auf den Tabellenfünften MTV Vorsfelde konzentrieren. „Wir zollen jedem Gegner Respekt, aber in Ehrfurcht erstarren wir nicht. Mal schauen, was wir reißen können“, sagt Eiche-Trainer Kay Kühnel. Die 25:31-Niederlage in Wolfsburg soll jetzt zuhause wieder ausgebügelt werden.  (pw).

Nils Borchers soll das Spiel des MTV leiten

17.03.11: Handball-Oberliga der Männer: Ausfälle bei Vorsfelde

von Nico Mohrmann

Der MTV Vorsfelde will in der Spitzengruppe der Handball-Oberliga der Männer bleiben. Der Tabellenfünfte hat am Samstag (19.30 Uhr) beim TV Eiche Dingelbe einen Verfolger abzuhängen.

Allerdings haben die Vorsfelder vor diesem Duell personelle Probleme - jedoch nur auf einer Position. Mit Miroslav Jovicic (privat verhindert) und Raul del Pino (Grippe) fallen beide Spielmacher aus.

Doch MTV-Trainer Mike Knobbe hat bereits seine Alternativen parat. Nils Borchers soll sich heute im Training auf dieser Position einspielen. "Er hat das schon in der Jugend gespielt", sagt Knobbe. Die zweite Alternative ist Routinier Michael Schwoerke. "Es ist natürlich nicht das Gleiche wie mit Miro oder Raul, aber Angst habe ich vor diesen Varianten nicht", meint der Vorsfelder Coach.

Dingelbe hat seine Stärken besonders in der Defensive. Mit 601 Gegentoren hat der Tabellenneunte die viertbeste Abwehr der Liga. "Die Mannschaft spielt taktisch sehr diszipliniert in der Verteidigung. Wir haben gegen sie jedes Jahr unsere Schwierigkeiten."

Mit einem Sieg jedoch wäre Dingelbe schon ein ganzes Stück hinter den Vorsfelder in der Tabelle. "Es ist ein Verfolgerduell. Am vergangenen Wochenende haben einige schon Federn gelassen. Wir können uns jetzt richtig oben festsetzen", betont Knobbe. Außerdem folgen demnächst die schwere Aufgabe gegen Liebenau und danach drei Auswärtsspiele am Stück. "Da wäre es nicht schlecht, die zwei Punkte gegen Dingelbe zu holen", so Knobbe.


TV Stadtoldendorf - TV Eiche Dingelbe

Bomber Sebastian Froböse rettet noch einen Punkt

15.03.11: Handball-Oberliga: Dingelber haben Sieg vor Augen / Alfeld glückt knapper Erfolg

Die Handballer des TV Eiche Dingelbe sind in der Oberliga Niedersachen beim abstiegsbedrohten TV Stadtoldendorf über ein 32:32-Unentschieden nicht hinaus gekommen. Sebastian Froböse rettete mit einem verwandelten Siebenmeter fünf Sekunden vor Schluss noch einen Punkt. Eine spannende Begegnung bekamen die Zuschauer auch in Alfeld zu sehen, wo der SVA ein 29:28 gegen den VfL Hameln glückte.

TV Stadtoldendorf – TV Eiche Dingelbe 32:32 (17:16).
In der 58. Minute führten die Eichen mit 31:29 und hatten den Sieg praktisch schon vor Augen. Aber durch eine unkonzentrierte Spielweise wurde der Vorsprung verspielt. Mit einer Energieleistung schaffte die Heimmannschaft die Wende und sah sich in der Schlussminute mit 32:31 sogar in Front. Die Dingelber ließen sich aber nicht schocken, setzten nach und schlossen erfolgreich ab. Der Treffer wurde jedoch zurück gepfiffen, weil die Schiedsrichter ein Stadtoldendorfer Foul gesehen haben wollten. Sie entschieden auf Siebenmeter. Bomber Sebastian Froböse zeigte Nervenstärke und verwandelte den Strafwurf sicher zum Remis. Dann war Schluss.

Eiche-Trainer Kay Kühnel musste auf Spielmacher Markus Wächter (Bänderriss) und Keeper Sascha Scholz (beruflich verhindert) verzichten. Prompt fehlte die Souveränität in der Deckung. Nur gut, dass Torwart Johannes Schmidt mit tollen Paraden aufwartete. Unter anderem hielt er drei Siebenmeter. So gesehen war das Remis ein wertvoller Teilerfolg.

TV Eiche Dingelbe: Johannes Schmidt – Kai Nötzel, Jirka Strube (1), Christian Vornkahl (5), Tjark Grove (5), Jan Kolja Strube (3/1), Kai Böttcher (2), Sebastian Froböse (5/1), Kenny Blotor (1), Henrik Froböse (4/2), Erik Schenk (4), Hendrik Fiene (2).


10.03.11: Handball-Oberliga: Eiche Dingelbe ist am Sonntag zu Gast in Stadtoldendorf

Die Handballer des TV Eiche Dingelbe stehen beim abstiegsbedrohten TV Stadtoldendorf vor einem schweren Auswärtsspiel. Trotzdem fahren sie guten Mutes in das Weserbergland, denn gegen diesen Gegner haben sie eigentlich immer gut ausgesehen.

TV Stadtoldendorf – TV Eiche Dingelbe (Sonntag, 17 Uhr).
Gastgeber Stadtoldendorf hat unruhige Wochen hinter sich. Die Mannschaft taumelt schon seit Saisonbeginn durch die Oberliga. Mit derzeit 6:32 Punkten steht sie an vorletzter Stelle auf einem Abstiegsplatz. Die Trennung von Trainer Lars Rindlisberger war nur eine Frage der Zeit.
Inzwischen wurde mit Jens Klingemann ein Nachfolger gefunden. Klingemann war der Vorgänger von Lars Rindlisbacher und hatte bereits vor gut einem Jahr den damals zurückgetretenen Stefan Krause beerbt. Der Wechsel auf der Kommandobrücke hat sich bislang noch nicht ausgezahlt. Sechs Punkte fehlen momentan zumrettenden Ufer. DieHeimmannschaft kämpft weiter ums Überleben. „Stadtoldendorf hat sich aber längst noch nicht aufgegeben. Daher stehen wir vor einer schweren Prüfung“, rechnet Eiche- Trainer Kay Kühnel mit einem kampfstarken Gegner, der sich zwischenzeitlich mit Daniel Müller vomDrittligisten SVH Kassel noch einmal verstärkt hat.
Der Dingelber Übungsleiter hat allerdings große Personalprobleme. Es fehlen Keeper Sascha Scholz (beruflich verhindert), MarkusWächter (Bänderriss) sowie die erkrankten Kai Böttcher und Christian Vornkahl. Als Torwart komplettiert Johannes Fiene den Kader.
Dennoch sieht Kühnel dem Match keineswegs pessimistisch entgegen: „Wir fahren am Sonntag nicht nach Stadtoldendorf, um dort artig die Punkte abzuliefern.“


TV Eiche Dingelbe - MTV Soltau

Eichen lassen die Post abgehen

28.02.11: Handball-Oberliga: Nur ein Wermutstropfen beim 28:17

Die Handballer des TV Eiche Dingelbe haben durch einen 28:17-Heimsieg gegen den MTV Soltau in der Oberliga Niedersachsen einen einstelligen Tabellenplatz erreicht. Nach einem 14:8 zur Halbzeit ließen sie nach der Pause die Post abgehen und dem Aufsteiger aus der Heide keine Chance. Mit dem zweiten Sieg in Folge vor heimischer Kulisse wurde der Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößert, zumal am Ende der Serie womöglich mehr als zwei Teams die 4. Liga verlassen müssen. Zurzeit steht nämlich der Lehrter SV in der 3. Liga Ost an vorletzter Stelle und ist stark gefährdet.

Die Eichen überzeugten erneut mit einer kompromisslosen Abwehrarbeit, wobei Sebastian und Henrik Froböse einen starken Mittelblock bildeten, an dem sich die Soltauer die Zähne ausbissen. Jan Kolja Strube kam diesmal nicht wie gewohnt zum Zuge. Dafür zeigte sich Kenny Blotor in prächtiger Spiel- und Wurflaune. Einziges Manko der Gastgeber war die Chancenverwertung. Ansonsten wäre der Erfolg weitaus höher ausgefallen.

Weil sogenannte hundertprozentige Torgelegenheiten ausgelassen wurden, hatte die Mannschaft von Eiche-Trainer Kay Kühnel zunächst mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Daher sah sie sich über 0:3 nach 14 Minuten mit 2:6 im Hintertreffen. Kühnel reagierte sofort mit einer Auszeit und forderte mehr Sicherheit und Konzentration. Das zeigte Wirkung, denn anschließend nahmen die Dingelber das Heft fest in die Hand und erreichten ein 14:8 zur Halbzeit.

Nach dem Wechsel kontrollierten die Eichen den Gegner weiterhin und verwalteten einen beruhigenden Torevorsprung sicher. Beim Stand von 25:15 war das Match gelaufen. Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass der 30. Treffer nicht mehr gelang – obwohl etliche Chancen dafür vorhanden waren. Am kommenden Wochenende pausiert die Oberliga. Die Eichen setzen die Punktspielrunde am 13. März beim Vorletzten TV Stadtoldendorf fort. (pw).

TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt (ab der 53. Minute, wehrte einige schwere Bälle ab, darunter auch zwei Siebenmeter) – Jirka Strube (1), Christian Vornkahl (6), Tjark Grove (3), Jan Kolja Strube, Kai Böttcher (1), Sebastian Froböse (1), Kenny Blotor (6), Henrik Froböse (6/3), Markus Wächter (1), Eric Schenk, Hendrik Fiene (3), Kai Nötzel.


Dingelber müssen Schwung mitnehmen

24.02.11: Handball-Oberliga: Aufsteiger Soltau kommt vorbei

Die Handballer des TV Eiche Dingelbe haben in der Oberliga Niedersachsen ein weiteres Erfolgserlebnis im Visier. Vor heimischer Kulisse soll diesmal gegen den MTV Soltau doppelt gepunktet werden.
TV Eiche Dingelbe – MTV Soltau (Sonnabend, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten).
Die Gäste aus der Heide stellen sich erstmals in Schellerten vor. Nach einem total verkorksten Saisonstart hat es der Aufsteiger inzwischen auf 18:20 Punkte gebracht, ist jetzt an elfter Stelle angekommen. Die Eichen, die momentan mit 19:19 Zählern Zehnter sind, wollen sich im Heimspiel unbedingt schadlos halten, um ihr Konto wieder positiv zu gestalten.

Zuletzt sah Eiche-Trainer Kay Kühnel eine perfekte Vorstellung seiner Mannschaft, die in der Abwehr gut arbeitete und mit flüssigen Kombinationen nach vorn spielte. Auch gegen Soltau wünscht sich Kühnel, dass seine Mannen eine tadellose Leistung an den Tag legen und den Schwung vom Zweidorf-Spiel mit in dieses Heimspiel nehmen.

Unberechenbar und abwehrstark: MTV bei Eiche Dingelbe gefordert

25.02.11: Handball-Oberliga: Soltau zu Gast bei einem ungewöhnlichen Gegner

Der Sprung in die Top Ten der Handball-Oberliga winkt dem MTV Soltau bei einem Sieg beim TV Eiche Dingelbe. Doch zuvor wartet am Sonnabend (19.30 Uhr) eine mehr als unangenehme Aufgabe auf das Team von Trainer Bernd Schors.

Der Tabellennachbar stellt eine der besten Abwehrblöcke der Liga – und mit Sicherheit die unberechenbarste. Wie man sich an der harten Eiche-Defensive die Zähne ausbeißen kann, das erlebte am vergangenen Wochenende die SG Zweidorf, die ihrerseits zuvor den MTV besiegt hatte. Den Zweidorfern gelangen in der ersten Hälfte mickrige fünf Tore, am Ende waren es maue 15. „Die Abwehr ist die ganz große Stärke von Dingelbe“, weiß Schors. Der besondere Clou: „Sie beherrschen verschiedene Formationen, wechseln diese zwei- bis dreimal pro Halbzeit.“ Eine Mannschaft, die darauf nicht eingestellt ist, lasse sich dadurch leicht aus dem Rhythmus bringen. „Ich habe da Spiel gegen Haste gesehen, da sind viele Angriffe überhaupt gar nicht erst vors Tor gekommen“, berichtet Schors.

Eine zweite Stärke des MTVGegners ist seine enorme taktische Disziplin. „Der Trainer sagt von draußen jeden Spielzug an, selbst Einzelaktionen. Und die Spieler setzten das dann sehr konzentriert um“, sagt der Soltauer Trainer. „Spielerisch ist Dingelbe eine der besten Mannschaften der ganzen Oberliga.“

Und warum steht so eine Mannschaft dann gerade mal einen Platz vor dem MTV? Weil der TVE-Angriff alles andere als furchteinflößend daherkommt. Der Großteil der Treffer verteilt sich auf drei Spieler. „Wenn wir die in den Griff bekommen, ist schon viel gewonnen“, sagt Schors. Zudem mangelt es dem Soltauer Gegner an Konstanz. Außergewöhnlich guten Ergebnissen (33:31 gegen Hameln, 35:35 gegen Aue) stehen Enttäuschungen gegenüber (26:36 gegen Alfeld, 22:31 in Northeim).

Auf jeden Fall trifft der MTV auf einen der ungewöhnlichsten Konkurrenten der Liga. „Wir werden ein diszipliniertes Spielkonzept und hohe Laufbereitschaft zeigen müssen, um da zu bestehen“, sagt Schors. grö


TV Eiche Dingelbe - SG Zweidorf/Bortfeld

Der perfekte Tag

21.02.11: Handball-Oberliga: Dingelber siegen 31:15

Die Handballer des TV Eiche Dingelbe haben im Heimspiel gegen die SG Zweidorf-Bortfeld mächtig aufgetrumpft und die Gäste mit 31:15 von der Platte gefegt. Die Eichen, die schon zur Halbzeit mit 15:5 führten, beherrschten ihren Gegner vor rund 300 Zuschauern in der Schellerter Sporthalle nach Belieben und fuhren locker beide Pluspunkte ein.

Das war ein perfekter Tag für die Mannschaft von Eiche-Trainer Kay Kühnel. Gegen die SG Zweidorf-Bortfeld hatten die Dingelber in der Vergangenheit eigentlich nie Schwierigkeiten gehabt. Abgesehen, dass die Ergebnisse meist knapp ausfielen. Diesmal war alles anders. Die Heimmannschaft beherrschte von der ersten Minute an die Szene eindeutig. Kay Kühnel hatte sein Team wieder hervorragend eingestellt. Es gab keine Schwachstellen – angefangen von der Leistung beider Keeper bis hin zu den Außenpositionen.

Alle Konzepte wurden hundertprozentig umgesetzt. Das Abwehr-Bollwerk stand kompakt. Dahinter zeichneten sich Sascha Scholz (hielt 15 schwere Bälle und zwei Siebenmeter) und Johannes Schmidt (7/1) mehrfach aus. Jan Kolja Strube führte im Rückraum Regie und zeigte sich auch beim Torwurf erfolgreich.

Nach dem 1:1 setzten sich die Eichen kontinuierlich ab und kamen zu einem vorentscheidenden 15:5 zur Pause. Das Match stand auch in der zweiten Hälfte ganz im Zeichen der reiferen Dingelber Aktionen. Die Gäste hatten an diesem Tag keine spielerischen Mittel parat und konnten die bis zum Schluss locker und sicher aufspielenden Eichen in keiner Weise in Gefahr bringen.

Am Ende war der 31:15-Heimerfolg das Produkt einer mannschaftlich geschlossenen Leistung. Am nächsten Sonnabend (26. Februar) steht erneut ein Heimspiel im Plan. Gegner ist dann der MTV Soltau.

Spielfilm: 0:1, 1:1, 2:1, 6:2, 7:3, 10:4, 11:5, 15:5 (Halbzeit), 18:6, 20:7, 21:9, 25:11, 26:13, 30:15, 31:15.

TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt (ab der 50. Minute) – Jirka Strube (n.e.), Christian Vornkahl (2), Andre Jelonek (1), Tjark Grove (3), Jan Kolja Strube (7/2), Kai Böttcher (2), Sebastian Froböse (3), Kenny Blotor (1), Henrik Froböse (4), Markus Wächter (5), Hendrik Fiene (3). (pw).

Das Dingelbe-Desaster

21.02.11: Handball-Oberligamänner der SG Zweidorf/Bortfeld gehen beim TV Eiche mit 15:31 unter von Jörg David

Über die Bundesstraße 1 ist der Weg zwischen den Turnhallen in Vechelde und Schellerten in einem guten Viertelstündchen zu bewältigen. Aber zwischen den Auftritten der SG Zweidorf/Bortfeld in beiden Sportstätten liegen Welten. In der Vechelder Drachen-Höhle bissen sich die Oberliga-Handballer von Trainer Michael Mühlenbruch vor einer Woche zum Sieg gegen Soltau. Beim Nachbarn TV Eiche Dingelbe aber ließ sich das Team mit 31:15 förmlich abschießen.

Ohne Biss und Ideen waren die Drachen für den gewiss nicht überragenden Gastgeber nicht mehr als ein Spielball. "Es gibt ja in jeder Halbserie immer so ein Spiel, bei dem es - abgesehen vom Torwart - bei keinem Spieler richtig läuft. Hoffen wir mal, dass es dies heute für uns war", sagte der nach der neuerlichen Auswärtspleite deprimierte Coach Mühlenbruch.

Auch ihm war nicht entgangen, das sich allein SG-Torhüter Arne Maushake dem Debakel entgegen stemmte. Er hielt die SG in der Anfangsphase fünf Minuten im Match. Dann folgten acht torlose Minuten und ein Vier-Tore-Rückstand.

"In der Abwehr wurden die einfachsten Absprachen nicht eingehalten", bemängelte Mühlenbruch. Zeitweise fiel es Dingelbe Halblinken Jan-Kolja Strube beängstigend leicht, sein Torkonto auf am Ende sieben Treffer zu steigern. "Wir fanden einfach keine Mittel", gab Kapitän Eric Weber zu. "Aber wir dürfen uns natürlich nicht so aufgeben."

Bezeichnend eine Aktion unmittelbar nach der erstes SG-Auszeit (17.): Jan Behrens will Regisseur Sören Martens anspielen, Jirka Strube spritzt dazwischen, scheitert aber am großartig reagierenden Maushake. Doch nur Dingelbes Christian Vornkahl ist mitgelaufen und verwandelt den Abpraller.

Fünf Drachen-Tore vor der Pause sind nicht oberligawürdig. Im zweiten Durchgang konnte Eiche-Trainer Kay Kühnel so einiges ausprobieren, der Vorsprung wuchs dennoch gegen resignierende SG-Männer.

Die Mannschaft entschuldigte sich bei den mitgereisten Fans für das Desaster. "Wer seine Dingelber Karte vorweist, bekommt am nächsten Sonntag freien Eintritt", verspricht Weber. Noch dringender nötig aber wäre sportliche Wiedergutmachung.

SG Zweidorf/Bortfeld: Maushake, J. Grobe - Weber (4/2), Behrens (2), Krecker, Faust, Wermuth (1), Buchholz (1), Maus (1), Klaproth (2), Martens (2/1), Reckewell (2), Pietruk.

Spielfilm: 0:1 (2.)/2:2 (5.)/6:2 (12.)/ 10:4 (20.)/15:5 (HZ) 21:21 (40.)/ 20:7 (38.); 22:10 (45.); 26:11 (45.) 26:11 (50.)/31:29 (55.)/31:31 (50.).

Strafen: Weber, Klaproth je 2 - TV 4

Stimmen - SG-Kapitän Eric Weber

21.02.11: Vielen Beobachtern fehlten nach dem 15:31 die Worte - haben sie eine Erklärung für das Debakel?
Wir saßen gestern nach dem Spiel noch lange im Team zusammen und haben auch keine gefunden. Wir haben ja schon mehrfach gegen Dingelbe gespielt und oft knapp verloren. Das wollten wir diesmal unbedingt umdrehen. Stattdessen war Eiche perfekt auf uns eingestellt.
Was lief anders als im Soltau-Spiel?
Da haben wir ja gar nicht so gut gespielt, aber dennoch einen Sieg erkämpft. Darauf wollten wir aufbauen. Aber wenn es bei Leistungsträgern wie mir oder Sören nicht läuft, fehlen uns derzeit die Alternativen.
Fehlte Hilfe von Außen?
Nein, wir brauchen keinen Trainer, der an der Linie tobt. Auswärts bringen wir einfach die Leistung nicht.

Nur fünf Tore in einer Halbzeit: SG desolat

21.02.11: Es bleibt dabei: Die Herren der SG Zweidorf/Bortfeld können sich im Nachbarschaftsduell gegen den TV Eiche Dingelbe nicht durchsetzen. Im vierten Spiel nach dem Aufstieg in die Oberliga setzte es bereits die dritte Niederlage gegen „Eiche“ – die zweite deutliche zudem.

TV Eiche Dingelbe – SG Zweidorf/Bortfeld 31:15 (15:5).
Die Voraussetzungen waren alles andere als gut: Sascha Jürges musste berufsbedingt passen, Torhüter Christoph Meyer fehlte krankheitsbedingt, Tobias Faust war weiterhin angeschlagen, kam nur wenige Minuten auf das Spielfeld. Zusätzlich hatten einige Spieler Trainingsrückstand aufgrund von Erkrankungen.

„Eine Entschuldigung für die deutliche Niederlage kann dies aber nicht sein“, meinte SG-Trainer Mike Mühlenbruch. Schließlich hatte auch Dingelbe Aufstellungssorgen. Trainer Kay Kühnel fehlten drei erkrankte Spieler.

Einmal gingen die Gäste in Führung. Garrit Klaproth setzte sich nach zweieinhalb Minuten am Kreis durch und erzielte das 1:0. Bis zu diesem Zeitpunkt hätten die Gäste schon mit 0:2 im Hintertreffen liegen könne, wenn nicht Torhüter Arne Maushake zweimal glänzend gegen frei vor ihm auftauchende Angreifer gerettet hätte. Nachdem Eric Weber noch einmal zum 2:2 ausgleichen konnte, hatten die Gäste ihr Pulver verschossen. Sie gerieten mit 2:4 ins Hintertreffen. Der grippegeschwächte Dirk Buchholz scheiterte per Siebenmeter an Torhüter Sascha Scholz, und Dingelbe baute den Vorsprung auf vier Tore aus. Jan Behrens setzte sich noch einmal gegen die sehr kompakte Abwehr der Gastgeber durch, verkürzte auf 4:7. Es sollte das letzte Feldtor bis zur Pause für die Gäste gewesen sein. Lediglich ein Siebenmeter von Sören Martens fand noch den Weg ins Netz.

Wer nach dem Seitenwechsel ein Aufbäumen erwartet hatte, sah sich getäuscht. Leblos wirkten die Gäste, die im Abschluss und Rückzugsverhalten große Schwächen offenbarten und sich wie ein Absteiger präsentierten. Zwei weitere vergebene Siebenmeter waren Ausdruck fehlender Konzentration.

SG Zweidorf/Bortfeld: Maushake, Julian Grobe (beide Tor); Weber (4/2), Martens (2/1), Behrens (2), Klaproth (2), Reckewell (2), Buchholz (1), Maus (1), Wermuth (1), Krecker, Faust, Pietruk. Bt

Mühlenbruch: „Ich schäme mich“

21.02.11: Mike Mühlenbruch (Trainer SG Zweidorf/Bortfeld): „Ich schäme mich für die Leistung meiner Mannschaft. Aus meiner langjährigen Erfahrung als Trainer kann ich sagen, dass in einer Saison jede Mannschaft einmal so ein Spiel abliefert, wo nichts läuft. Ich hoffe, dass wir unser Kontingent damit ausgeschöpft haben“.

Kay Kühnel (Trainer TV Eiche Dingelbe): „Wir haben von der ersten Minute an in der Abwehr so gearbeitet, wie ich es mir vorstelle. Die Rückraumspieler unseres Gastes haben selten eine Lücke gefunden. Die Angriffsleistung war ebenfalls in Ordnung. Wir hätten lediglich noch einige Tore mehr machen müssen“. bt


Kein Fallobst bei den Eichen

17.02.11: Oberliga: Die Handballer des TV Eiche Dingelbe wollen in den nächsten beiden Spielen mit Heimrecht ihr Punktekonto aufbessern.

TV Eiche Dingelbe – SG Zweidorf-Bortfeld (Sonnabend, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten).
In diesem Match treffen zwei Mannschaften aufeinander, die beide die Pluspunkte auf der Rechnung haben. Die Eichen, um ihr Konto auszugleichen – und die Gäste, um sich weiter von der Gefahrenzone abzusetzen. Mitspielen allein wird für die Dingelber nicht reichen, denn die Zweidorfer rollen keinesfalls als Fallobst an. Da in der 4. Liga keiner vor Überraschungen sicher ist, muss die Truppe von Trainer Kay Kühnel gerade in den Spielen gegen die unmittelbaren Tabellennachbarn ihre Einstellung optimieren. Voller Einsatz ist gefordert.


MTV Großenheidorn - TV Eiche Dingelbe

Schwaches Spiel, keine Punkte

14.02.11: Dingelber Handballer verlieren mit 32:34
Zu den Verlierern des 18. Spieltages in der Handball-Oberliga Niedersachsen zählte der TV Eiche Dingelbe, der beim MTV Großenheidorn mit 32:34 unterlag.
Was beide Mannschaften boten, hatte mit Oberliga-Niveau wenig zu tun. Das schwache Spiel hätteamEnde keinen Sieger verdient gehabt – eine Punkteteilung wäre ein gerechtes Ergebnis gewesen. Zudem passte sich auch das Schiedsrichtergespann mit einigen fragwürdigen Entscheidungen der glanzlosen Partie an.
Seit der Zugehörigkeit zur Oberliga hatten die Eichen gegen Großenheidorn bislang immer nur knapp verloren. Diesmal hatten sie sich vorgenommen, den ersten Sieg einzufahren, aber sie erwischten am Steinhuder Meer erneut keinen guten Tag. Auch die Gastgeber ließen viele Wünsche offen. Das Match begann schleppend. Die schnelle 1:0-Führung der Dingelber glich Großenheidorn erst in der fünften Minute aus. Da sah sichMTVTrainerMarc Siegsmund bereits genötigt, eine Auszeit zu nehmen. In einem kleinen Zwischenspurt erhöhte die Heimmannschaft danach auf 6:2. Die Gäste schafften zwar wieder den Anschluss zum 6:5, liefen danach aber bis zur Halbzeit weiter einem knappen Rückstand hinterher. Beim Pausenpfiff führte der MTV mit 16:13.
Nichts Neues nach dem Wechsel: Beide Mannschaften ließen weiterhin eine spielerische Linie vermissen. Großenheidorn setzte sich auf 19:15 ab und blieb über 21:18, 21:19 und 22:20 vorn. In der 44. Minute hatten die Eichen zum 23:23 ausgeglichen. Doch auch jetzt ging kein Ruck durch die Mannschaft. Als Dingelbe durch mehrere Zeitstrafen dezimiert wurden, holten sich die Gastgeber die Führung zurück (27:24). Beim Stande von 30:29, 31:30 und 33:32 schafften die Dingelber zwar noch einmal den Anschluss, aber der 34. Gegentreffer besiegelte die Niederlage.
An der Spitze derOberliga geht es spannend zu. Weil Tabellenführer TS Großburgwedel beim MTV Vorsfelde über ein 32:32-Unentschieden nicht hinaus kam, ist der Vorsprung gegenüber dem Tabellenzweiten HSG Northeim (31:24-Sieg gegen die HG Rosdorf-Grone) auf zwei Punkte zusammen geschmolzen.

TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt (ab der 22. Minute) – Jirka Strube, Christian Vornkahl (3), Andre Muscheiko, Tjark Grove (2), Jan Kolja Strube (6/2), Kai Böttcher, Sebastian Froböse (6), Kenny Blotor (2), Henrik Froböse (3), Markus Wächter (6, sah in der 48. Minute nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte), Erik Schenk (3), Hendrik Fiene (1). (pw).

Mehr Mühe als nötig

13.02.11: Mit mehr Mühe als nötig hat Oberligist MTV Großenheidorn in eigener Halle den TV Eiche Dingelbe 34:32 (16:13) gewonnen.
„Wir waren heute in der Tempo-30-Zone unterwegs“, sagte MTV-Coach Marc Siegesmund ein Spiel, in dem Tempo nur bedingt eine Rolle spielte.
Eigentlich sollte eine weitaus bessere Vorstellung heraus kommen. Zu frisch war die Erinnerung an das Debakel beim MTV Soltau, eine 21:37-Niederlage, die offenbar Galgenhumor nach sich zog.
„Keine 37 bekommen, mehr als 21 geworfen und gewonnen“, zog MTV-Torhüter Lars Wagner seine eigene Bilanz. „Das reicht mir nicht“, merkte ein insgesamt nicht wirklich zufriedener Coach an.
Dingelbe war langsam unterwegs, Siegesmund empfand das Spiel der Gäste als pomadig. Dem habe sich seine Mannschaft angepasst. Die Seeprovinzler setzten sich immer mal ab wie beim 6:2, ließen dann knochenfreie Chancen liegen und brachten den Gegner auf 7:6 heran.
„Dann kamen geniale Einfälle, die in Fehlpässen endeten“, grantelte Siegesmund. Dingelbe nutzte jeweils den schlampigen Umgang der Siegesmund-Schützlinge mit ihren Möglichkeiten. „Das geht gar nicht“, bemerkte Siegesmund, in der Halbzeitpause gab es eine ziemlich herbe Ansprache des Trainers.
Das führte zu einer leichten Besserung, der Glanz allerdings stellte sich nicht ein. Sicher hatten die Seeprovinzler Dingelbe im Griff, machten den Sack aber nicht zu. So beim 29:25, aus dem Dank immer noch vorhandener Genialität zur falschen Zeit und gekonnter Fehlpässe ein 30:29 wurde.
„Ich hatte mir klarere Verhältnisse gewünscht“, erklärte Siegesmund. Ihm fehle die Konsequenz im Abschluss. Zu oft suchten die Seeprovinzler nicht den direkten Weg zum Tor. Es sei wenig zielgerichtet gewesen, immer mal wieder hätte seine Mannschaft über Umwege den Erfolg gesucht, so Siegesmund.
„Ein typisches Daddelspiel“, resümierte Siegesmund. Das die Seeprovinzler nun als Siebter der Tabelle wieder vor dem Erzrivalen SG Hohnhorst-Haste auf Platz acht steht, dürfte immerhin Trost gewesen sein.
Immerhin gewannen die Siegesmund-Schützlinge. Gleichwohl blickte der Coach bereits nach vorn: „In einer Woche geht es zum SV Aue Liebenau, da wartet ein schweres Kaliber.“
MTV Großenheidorn: Buhre 9/3, C. Lindemann 5, Salzwedel 4, Semisch 4, Teßmann 4, Seegers 4, Franzke 4/1. (hga).

Eichen in Unruhe versetzt

14.02.11: Oberliga Herren: Christoph Lindemann erhält ein Sonderlob des Coaches

von Hartmut Butt
Hauptsache gewonnen. Das dachten sich die Spieler des MTV Großenheidorn, nachdem sie den TV Eiche Dingelbe mit 34:32 (16:13) bezwungen hatten. Laut Coach Marc Siegesmund war der Sieg fast das einzig Gute. „Es war ein schwaches Spiel. Wir haben uns leider dem Niveau der Dingelber angepasst.“
Wenn seine Mannschaft die Chancen in der Anfangsphase konsequent genutzt hätte, wäre früh alles klar gewesen. „Wir hätten mit acht bis zehn Toren führen müssen“, fügte der Coach hinzu. In Gefahr geriet der MTV nie. Die Führung betrug während des gesamten Spiels zwei bis drei Tore. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir verlieren könnten.“
Ein Sonderlob erhielt Rückraumakteur Christoph Lindemann. Er war mit sechs Treffern nicht nur einer der erfolgreichsten Torschützen, sondern auch ständiger Unruheherd in der TV-Abwehr und holte mehrere Frei- und Strafwürfe heraus. „Das war mit Sicherheit seine beste Leistung nach der Verletzung“, merkte Siegesmund an. Er sah noch deutlichen Steigerungsbedarf, wenn sein Team am nächsten Spieltag in Liebenau bestehen will.
Siebenmeter: MTV Großenheidorn 5/4, Dingelbe
2/2; Zeitstrafen: MTV Großenheidorn 5, Dingelbe 12


Großenheidorn empfängt den TV Eiche Dingelbe

10.02.11: Oberliga:  Dingelbe ist heiß auf die Auswärtspunkte in Großenheidorn.

MTV Großenheidorn – TV Eiche Dingelbe (Sonnabend, 19 Uhr).
Mit den vorderen Rängen hat der TV Eiche nichts am Hut, die haben Spitzenreiter TS Großburgwedel und Verfolger HSG Northeim gepachtet. Aber die Eichen wollen in der Endabrechnung noch eine bessere Platzierung erreichen. Momentan sind sie auf Rang zehn mit 17:17 Punkten angesiedelt. Die gleiche Punktzahl weist auch der nächste Gegner aus Großenheidorn an neunter Stelle aus. Gegen den MTV wurde bislang immer knapp verloren. Diesmal sind die Eichen heiß auf beide Pluspunkte.  (pw)

Routinier ist wieder da

11.02.11: Oberliga Herren: Bertrand Salzwedel hält Großenheidorner für unterbewertet

von Hartmut Butt

Wohin führt der Weg des MTV Großenheidorn? Die Riege von Trainer Marc Siegesmund rangiert auf dem neunten Rang vor dem TV Eiche Dingelbe, der morgen um 19 Uhr zu Gast ist. „Wir sind unterbewertet“, sagt Routinier Bertrand Salzwedel.

Der Rechtsaußen musste aufgrund einer Fußverletzung drei Wochen pausieren. Am Dienstag nahm Salzwedel das Training wieder auf. „Es hat riesigen Spaß gemacht, den Ball wieder in der Hand zu halten“, sagt Salzwedel und möchte mithelfen, dass gegen die viertbeste Abwehr der Liga ein Sieg herausspringt. „Wir wollen kein negatives Punktekonto aufbauen.“ Schließlich warten danach mit dem SV Aue Liebenau und der SG Zweidorf/Bortfeld auswärts recht knifflige Aufgaben.

Siegesmund, dem nur der erkrankte Christian Reese fehlt, erhofft sich nach der Schlappe in Soltau eine Trotzreaktion. „Wir haben die spielerischen Möglichkeiten, ein Team wie Dingelbe in Bewegung zu bringen.“ Nur wenn das gelänge, würden sich Lücken in dem Abwehrbollwerk der Gäste auftun. Das Gästeteam von Trainer Kay Kühnel hat aber nicht nur Stärken in der Defensive. Markus Wächter ist ein wurfgewaltigen Spielmacher.


TV Eiche Dingelbe - SG Hohnhorst/Haste

Eichen erwischen einen guten Tag

01.02.11: Handball-Oberliga: Dingelbe schlägt Hohnhorst mit 25:23

Nach ihrer kläglichen Vorstellung zuletzt im Kreisduell gegen die SV Alfeld haben die Oberliga-Handballer des TV Eiche Dingelbe wieder ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Sie besiegten vor rund 300 Zuschauern in der Schellerter Sporthalle die SG Hohnhorst-Haste mit 25:23, haben jetzt 17:17 Punkte auf ihrem Konto und damit den Anschluss zum oberen Mittelfeld hergestellt. In glänzender Spiellaune präsentierte sich einmal mehr Markus Wächter, der im Rückraum eindrucksvoll die Fäden zog. Er servierte nicht nur nach allen Seiten, sondern zeigte auch im Abschluss seine Werferqualitäten. Acht Treffer gingenam Ende auf sein Konto. Hinter einer kompakt stehenden Abwehr war Keeper Sascha Scholz erneut Turm in der Schlacht mit insgesamt 18 gehaltenen Bällen.

„Wenn wir eine gute Tagesform haben, können wir jeden Gegner schlagen“, hatte in der Vergangenheit Eiche-Trainer Kay Kühnel schon oft verlauten lassen. Diesmal war es ein guter Tag, denn seine Truppe bestimmte über weite Strecken das Geschehen auf dem Hallenparkett. Keine Frage, die Gäste aus dem Schaumburger Land wollten hier gewinnen, das war ihr erklärtes Ziel. Sie schafften es nicht, weil sich das Dingelber Team als homogene Formation zeigte. Sicher leistete sich die Heimmannschaft auch einige Fehler, aber die fielen an diesem Tag nicht gravierend ins Gewicht. Weil bei den Eichen alles besser zusammenlief als bei den Gästen, ging am Ende der doppelte Punktgewinn in Ordnung.

Die erste Hälfte verlief noch relativ ausgeglichen. Da ging es hin und her mit wechselnder knapper Führung auf beiden Seiten, ehe sich Dingelber kurz vor der Halbzeit auf 14:11 absetzte. Ein knapper Vorsprung wurde dann in der zweiten Hälfte stets gehalten – 15:13, 17:14, 19:15. Eng wurde es in der 44. Minute noch einmal, als die SG auf 19:18 verkürzte. Im Gegenzug wurde wieder erhöht und der Gegner bis zum Schluss unter Kontrolle gehalten. (pw).

Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt (hielt zwei Siebenmeter) – Jirka Strube, Christian Vornkahl (3), Tjark Grove (1), Jan Kolja Strube (4/2), Kai Böttcher (2), Sebastian Froböse (3), Kenny Blotor (2), Henrik Froböse (2), Markus Wächter (8), Erik Schenk, Hendrik Fiene.

SG Haste mit katastrophaler Angriffsleistung

30.01.11: Im dritten Spiel des Jahres kassierte Oberligist SG Hohnhorst-Haste die erste Niederlage. Beim TV Eiche Dingelbe unterlag die SG 23:25 (11:14).

Wie schon im Hinspiel war es eine knappe Sache, in jedem Fall kein schönes Spiel. Dingelbe nutzte seine Möglichkeiten, die SG blieb vor allem im Angriff darunter. Trotz der Niederlage blieb die Mannschaft von Coach Stefan Schmidt-Kolberg zunächst auf dem sechsten Tabellenplatz.

„Der katastrophale Angriff hat alles kaputt gemacht“, erklärte Schmidt-Kolberg. Der Coach musste auf Tim Kirchmann, Zoran Ban und Marco Wilhelms – alle verletzt oder krank – verzichten. Christian Höflich und Oliver Gümmer gingen grippegeschwächt in die Partie.

Die Begegnung begann ausgeglichen 4:4, 8:8, 11:11, die Schmidt-Kolberg-Schützlinge waren auf Augenhöhe. „Wir haben schon gut gespielt“, räumte der Coach für die Anfangsphase der ersten Hälfte ein. Allerdings blieben bis dahin schon einige ausgezeichnete Chancen ungenutzt. Beim 11:10 kam die Wende. Dingelbe kassierte zwei Zeitstrafen, die SG verlor die Überzahl-Situation 0:2. Zwei technische Fehler im Angriff nutzte Dingelbe zu erfolgreichen Kontern aus, bis zur Pause lag die SG 11:14 hinten.

Mit dem festen Vorsatz das Spiel zu drehen kamen die Schmidt-Kolberg-Schützlinge aus der Kabine zurück. Das gelang zunächst, auf 14:15 kam die SG heran. Dann sorgte der Rückraum mit seiner desolaten Angriffsleistung für das 14:19, die Fehlerquote spielte den Gastgebern zu oft in die Hände. Dennoch war das Spiel noch nicht verloren. Einige konzentrierte Minuten reichten, um wieder auf 18:19 zu verkürzen. Auch beim 21:23 war durchaus noch Hoffnung, das Spiel zugunsten der SG zu entscheiden.

Der Angriff verschlechterte sich während der zweiten Halbzeit von Minute zu Minute. Es fehlte die nötige Wucht beim Abschluss. Die Konsequenz, die es braucht eine Abwehr letztlich zu überrennen, war nicht zu sehen. Niklas Blomberg und Michael Epifanio lieferten im Haster Tor eine ordentliche Leistung ab. (hga).


„Mannschaft muss Flagge zeigen“

27.01.11: Handball-Oberliga:Trainer Kühnel fordert mehr Einsatz

Zwei schwere Prüfungen warten auf die beiden heimischen Vertretungen in der Handball-Oberliga Niedersachsen. Die SV Alfeld, derzeit mit 22:10Punkten Tabellenvierter,muss beim Dritten SV Aue Liebenau (23:9) antreten. Der TV Eiche Dingelbe (15:17, Rang zehn) bekommt Besuch vom Sechsten SGHohnhorst-Haste (19:19).

TV Eiche Dingelbe – SG Hohnhorst-Haste (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle Schellerten).
Irgendwie ist das schon seltsam. Da hatten die Eichen den HAZ-Cup gewonnen und auch danach im Oberliga-Punktspiel gegen den SV Aue Liebenau (35:35) eine respektable Vorstellung abgeliefert, aber im Kreisduell gegen die SV Alfeld präsentierte sich die Mannschaft völlig von der Rolle. Kein Spieler erreichte Normalform, was am Ende auch mit zwei Minuspunkten bestraft wurde.

Am Sonntag rollt nun die SG Hohnhorst- Haste an. Um gegen diesen Gegner bestehen zu können, müssen alle Dingelber Akteure eine Schippe drauflegen. Trainer Kay Kühnel: „Wir haben eine ganz harte Nuss zu knacken. Daher sind alle Spieler gefordert undmüssen diesmal an ihre Leistungsgrenze gehen, was Einstellung und Motivation betrifft. Die Mannschaft muss jetzt Flagge zeigen.“
(pw).


SV Alfeld - TV Eiche Dingelbe

Und wieder gewinnt Alfeld

24.01.11: Handball-Oberliga: Dingelbe zieht im Derby zum zweiten Mal den Kürzeren

Die Handballer der SV Alfeld haben gestern Abend das Kreisduell der Oberliga gegen den TV Eiche Dingelbe mit 34:30 gewonnen. Ein verdienter Sieg der Alfelder, weil sie insgesamt spritziger wirkten, sicherer in der Abwehr standen und im Spielaufbau sowie im Abschluss einiges mehr in die Waagschale warfen. Jubel natürlich bei den Gastgebern, die nun auch den zweiten direkten Vergleich gegen die Dingelber für sich entscheiden konnten.

Eiche-Trainer Kay Kühnel druckste auch nicht herum: „Wir können besser spielen, aber an diesem Tag war meine Mannschaft weit von ihrer Normalform entfernt. Viele technische und leichte Fehler in der Abwehr sowie im Angriff waren Geschenke für den Gegner, der seine Fehlerquote niedriger hielt und am Ende verdient gewann.“

Dabei hatten die Eichen gut begonnen. Sie standenzunächst sicherimDeckungsverband. Gute Wurfmöglichkeiten waren ausreichend vorhanden, wurden aber nicht genutzt. Bis zur Halbzeit hatten die Alfelder eine 16:12-Führung vorgelegt.

Die Pausenansprache vom Dingelber Übungsleiter zeigte zunächst Wirkung, denn die Gäste hatten in der 36. Minute auf 18:15 verkürzt. Danach verfielen sie aber wieder in alte Fehler. Der Abwehrverband schwächelte, ein weiteres Manko war erneut die mangelhafte Chancenverwertung. Dadurch boten sich keine Möglichkeiten, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Die Heimmannschaft setzte sich bis Mitte der zweiten Hälfte mit variablem Angriffsspiel auf 24:17 ab. Damit war der Drops gelutscht. Der Vorsprung wurde konstant mit sieben Toren gehalten. In der Schlussphase ließ es die SVA lockerer angehen. Dadurch kam Dingelbe noch zu einer Ergebnis-Korrektur.

Statistik
Spielfilm: 3:2, 7:4, 8:5, 10:7, 15:10, 16:12 (Halbzeit), 16:13, 18:15, 22:15, 24:18, 27:19, 29:22, 33:25, 33:29, 34:30 (Endstand).
 
TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt – Jirka Strube, Elvis Berishaj (1), Christian Vornkahl (2), Andre Muscheiko, Tjark Grove (4/3), Jan Kolja Strube (2), Kai Böttcher, Sebastian Froböse (10/2), Kenny Blotor (4), Markus Wächter (5), Erik Schenk (1), Hendrik Fiene (1). (pw).


Derby: SV Alfeld empfängt Dingelbe

20.01.11: Handball-Oberliga: Jentsch und Sievers haben verlängert

Es knistert vor Spannung. Die Spitzenränge sind für beide Mannschaften fern und der Abstand zu den Abstiegsrängen beruhigend. Dennoch ist es ein Knüller, wenn zum Rückrundenstart der Handball-Oberliga Niedersachsen am Sonntag, 17 Uhr, in der BBS-Sporthalle an der Hildesheimer Straße die SV Alfeld (20:10 Punkte, Platz fünf) und der TV Eiche Dingelbe (15:15, Rang zehn) im Lokalderby aufeinandertreffen. In der Vorrunde behielten die Alfelder in Schellerten mit 36:26 die Oberhand.

Revanche ist angesagt. Die Heimschlappe im Hinspiel liegt Eiche-Trainer Kay Kühnel und auch den meisten seiner Spieler noch schwer im Magen. Damals erwischten die Gastgeber einen rabenschwarzen Tag und hatten keine Siegchance. Der Aufsteiger von der Leine präsentierte sich in allen Mannschaftsteilen als homogene Formation und sackte verdient beide Pluspunkte ein. Inzwischen hat Trainer Kühnel seine Mannen auf einen guten Kurs gebracht.

Auch wenn die Dingelber in der Leistungsskala schlechter dastehen als die Alfelder fahren sie mit breiter Brust an die Leine. Der Sieg beim HAZ-Cup und auch das Remis vergangene Woche im Punktspiel gegen den SV Aue Liebenau haben im Dingelber Lager für gute Stimmung gesorgt. Wenn die Eichen in Alfeld dann in der Abwehr wie die Eichen stehen, und der Dingelber Fan-Tross mit Pauken und Trompeten auf den Rängen der BBS-Sporthalle für die nötige Unterstützung sorgt, brauchen sie keinen Gegner fürchten. „Wenn wir am Leistungslimit spielen, ist was drin“, sagt Dingelbes Übungsleiter Kay Kühnel.

Aber auch die Alfelder haben ihre Qualitäten. Der Aufsteiger mischte die Oberliga ordentlich auf und setzte in der ersten Halbserie einige Achtungszeichen. Die Mannschaft von SVA-Trainer Peter Eddelbüttel ist zwar auswärts stärker als zuhause, aber gegen Dingelbe will sie ebenfalls mit Fan-Unterstützung nichts anbrennen lassen. Benjamin Jentsch, Hendrik Sievers und Andreas Lück stellen ein Trio mit Torgarantie. Übrigens: Beide – Jentsch und Sievers – haben ihre Verträge in Alfeld um ein Jahr verlängert. (pw).


TV Eiche Dingelbe - SV Aue Liebenau

Eichen knöpfen Favoriten einen Punkt ab

18.01.11: Handball-Oberliga: Dramatisches Finale in Dingelbe beim 35:35 gegen Aue Liebenau. Auch die SV Alfeld spielt unentschieden

Die beiden heimischen Vertreter haben sich in der Handball- Oberliga Niedersachsen mit Punkteteilungen begnügen müssen, wobei das 35:35-Unentschieden des TV Eiche Dingelbe gegen den Favoriten SV Aue Liebenau als Überraschung zu werten ist. Die SV Alfeld ließ beim 26:26 bei der HG Rosdorf- Grone einen Zähler liegen.

Jubelszenen gab es in Northeim, wo die HSG den Meisterschaftsaspiranten TS Großburgwedel mit 29:26 Toren vom Parkett fegte. Auch die Bundesliga-Reserve der TSV Burgdorf war beim 41:29-Erfolg gegen den VfL Hameln Chef auf dem Schwingboden.

TV Eiche Dingelbe – SV Aue Liebenau 35:35 (16:16). Die Gäste aus Liebenau kamen als Tabellenzweiter nach Schellerten und wollten dort ihre Position verteidigen. Die Eichen machten den Gästen aber einen dicken Strich durch die Rechnung, weil Trainer Kay Kühnel seine Truppe wieder glänzend eingestellt hatte. Die rund 300 Zuschauer sahen von beiden Teams ein unterhaltsames Match, in dem Sascha Scholz einen großen Beitrag zum Punktgewinn beisteuerte. Der Dingelber Keeper parierte nicht nur vier Siebenmeter, sondern machte auch viele andere Großchancen des SV Aue zunichte.

In der ersten Hälfte lieferten sich beide Seiten eine ausgeglichene und offene Begegnung, die nach 30 Minuten mit einem 16:16 endete.

Den Beginn des zweiten Durchgangs verschliefen dann die Gastgeber. Liebenau setzte sich über 19:16, 21:18 und 25:22 auf 28:24 ab. Beim 34:30 in der 57. Minute glaubten viele Besucher, das Spiel sei entschieden. Auf der Platte ließen sich die Dingelber Akteure von dem Rückstand aber nicht beeinflussen und schlugen in der Restspielzeit noch einmal zu. Mit Disziplin und großer Einsatzbereitschaft machten dann Jan Kolja Strube, Sebastian Froböse und Christian Vornkahl das Unmögliche noch möglich, und besorgten mit ihren Treffern den Ausgleich zum 35:35-Endstand.

Großer Jubel nach dem Schlusspfiff im Dingelber Lager bei allen Beteiligten, denn mit einer kämpferischen und geschlossenen Mannschaftsleistung hatte man dem Favoriten das Leben schwer gemacht. Mit dem Remis gegen den SV Aue Liebenau feierten die Eichen zugleich auch eine gelungene Generalprobe für das am nächsten Sonntag in der BBS-Sporthalle an der Hildesheimer Straße stattfindende Lokalderby gegen die SV Alfeld.

TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt (n.e.) – Christian Vornkahl (5), Andre Muscheiko, Tjark Grove (5), Jan Kolja Strube (8/4), Kai Böttcher, Sebastian Froböse (6), Kenny Blotor (3), Hendrik Froböse (1), Markus Wächter (3), Hendrik Fiene (4).


Diesmal ist es umgekehrt: Nach der Kür folgt die Pflicht

13.01.11: Nach dem HAZ-Cup-Sieg geht es für Eiche Dingelbe wieder um Oberliga-Punkte
Nach der Kür folgt die Pflicht – so könnte das Motto für die Handballer des TV Eiche Dingelbe lauten. Oder anders gesagt: Nach dem Sieg beim HAZ-Cup in Himmelsthür wartet auf die Eichen wieder der Punktspielalltag. Aber was heißt Alltag? In Schellerten kommt es zu einem echten Knüller, denn es geht gegen den starken Tabellenzweiten SV Aue Liebenau.

TV Eiche Dingelbe – SV Aue Liebenau (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle Schellerten): Hat der Erfolg beim diesjährigen HAZ-Cup bei den Eichen neue Energien freigesetzt? Dingelbe liegt derzeit mit 14:14 Punkten an neunter Stelle im Soll.
Gegen Liebenau wartet am Sonntag auf die Besucher in der Schellerter Sporthalle eine reizvolle Partie. Die Gäste um Aue-Trainer Ingmar Steins stellen ein cleveres Team und verfügen über eine enorme spielerische Substanz, was sie im bisherigen Saisonverlauf eindeutig unter Beweis stellten. Mit Malte Grabisch (94 Tore), Waldemar Buchmüller (77) und Tobias Naumann (71) sind die auffälligsten Akteure beim SV Aue genannt. Auf dieses torgefährliche Trio müssen die Eichen ein besonderes Augenmerk legen. Bei Dingelbe fehlt Fabian Salösch, der sich im Vorrundenspiel beim HAZ-Cup gegen den TV Garmissen-Ahstedt nach einer rüden Attacke seines Gegenspielers eine schwere Schulterverletzung zuzog.
HG Rosdorf-Grone – SV Alfeld (Sonnabend, 18.30 Uhr): Die Spiele beim HAZCup sowie das HVN-Pokalspiel gegen den TV Jahn Duderstadt brachten für SVATrainer Peter Eddelbüttel die Erkenntnis, dass sich die Alfelder Abwehr ziemlich instabil zeigte. Das war auch der Grund, warum die Alfelder am Ende in beiden Wettbewerben mit leeren Händen da standen. Im Oberliga-Punktspiel bei der HG Rosdorf-Grone darf sich die Mannschaft keine gravierenden Schnitzer erlauben. Die Alfelder müssen sich auf einen griffigen Gastgeber einstellen, der nach einem holprigen Start nun sicher alle Anstrengungen unternehmen wird, den Abstand zur Gefahrenzone weiter zu vergrößern. (pw).

Aue-Handballer wollen zweiten Platz verteidigen

13.01.11: Es geht wieder los in der Oberliga Niedersachsen. Das erste Spiel im Jahr 2011 ist sogleich das letzte Match der Hinrunde und natürlich wollen die Liebenauer Handballer ihren zweiten Tabellenplatz auch am Sonntag beim TV Eiche Dingelbe verteidigen. Anwurf am Holtrift in Schellerten ist um 17:00 Uhr.

Während der Lokalrivale HSG Nienburg auch zwischen den Jahren trainiert hat, ein Trainingslager sowie ein Vorbereitungsturnier absolvierte, setzte Aue-Coach Ingmar Steins auf „intensive Regeneration“, wie er es nennt. Steins erklärt: „Wir haben relativ wenig trainiert und dafür alle kleinen Verletzungen auskuriert. Dazu haben wir uns einige Gedanken gemacht wie wir den Ausfall von Lennart Grabisch sinnvoll auffangen können und ein wenig am Abwehr- und Angriffskonzept gefeilt.“ Steins möchte dass seine Mannschaft noch effektiver wird und hat für die Rückrunde vor allem einen Schwerpunkt gesetzt: „Im Gegenstoßspiel müssen wir besser werden, das war bislang doch eher mäßig!“

Beim TV erwartet den SV Aue die viertbeste Defensive der Liga. Nach einem schwachen Saisonstart und 0:6 Punkten haben sich die „Eichen“ gefangen und stehen nun mit 14:14 Zählern auf Rang neun und damit im Soll. Für einen Paukenschlag sorgte das Team um den langjährigen Trainer Kay Kühnel, als man Ende November den VfL Hameln mit 33:31 niederrang. Aufpassen müssen die Liebenauer auf die brandgefährliche Achse mit dem bulligen Kreisläufer Sebastian Froböse und Mittelmann Markus Wächter.

Die beste Nachricht im Aue-Lager kommt von Keeper Sascha Nehr, der nach seiner komplizierten Oberschenkelverletzung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Allerdings wird Nehr zumindest in Dingelbe noch geschont. Für ihn rückt Reserve-Torwart Daniel Reineke in den Steins-Kader. (tw).

Vom Oberliga-Spiel seiner Handballer beim TV Eiche Dingelbe (Sonntag, 17:00 Uhr) bietet der SV Aue Liebenau unter www.svaue.de einen Live-Ticker an. tw


MTV Post Eintracht Celle – TV Eiche Dingelbe

Dingelbe zeigt Moral nach Ausfall von Jan Kolja Strube

20.12.10: Handball-Oberliga: TV Eiche sichert Auswärtserfolg erst in der Schlussphase
Am vorletzten Spieltag der Vorrunde der Handball-Oberliga Niedersachsen ist der TV Eiche Dingelbe zu einem hart erkämpften 32:28-Auswärtserfolg gegen den MTV Post Eintracht Celle gekommen. Die Eichen taten sich beim Tabellenletzten in der Hermann-Billung- Sporthalle lange Zeit schwer und sicherten sich erst in der Schlussphase der Partie den doppelten Punktgewinn.
Sicher, gewonnen ist gewonnen. Wichtig waren am Ende nur die beiden Pluspunkte, denn die Mannschaft von Trainer Kay Kühnel erwischte im letzten Spiel des Jahres keineswegs einen guten Tag. Viel Krampf und eine hohe Fehlerquote auf beiden Seiten sorgten dafür, dass kein gutklassiges Spiel zustande kam. Die Gastgeber erwiesen sich als unbequemer Gegner. Überschattet wurde der Dingelber Sieg durch eine schwere Verletzung von Jan Kolja Strube, der kurz vor der Halbzeit einen Schlag ins Gesicht bekam. Im Krankenhaus wurde keine Fraktur festgestellt. Eine Augenuntersuchung wird in den nächsten Tagen noch folgen. Der Ausfall war dann sicher ein großer Schock, aber die Mannschaft zeigte ihre Moral und fightete ungebrochen weiter. Nach einer 3:1-Führung hatten die Gäste zunächst allerdings jeglichen Elan vermissen lassen. Es folgten starke Minuten der Gastgeber. Nach den Ausgleich zum 3:3 setzten sie sich auf 12:7 (22.) ab. Bis zum Seitenwechsel verkürzte Dingelbe wieder auf 12:13.
In der zweiten Hälfte blieb das Match bis zum 22:22 (48.) weiter offen. Danach bekamen die Eichen ein leichtes Übergewicht – 23:22, 25:23. Als sie das 28:23 (55.) folgen ließen, war die Vorentscheidung praktisch gefallen. Celle versuchte mit offensiver Deckung, den Spielfluss der Gäste zu bremsen. Der TV Eiche zeigte sich in den letzten fünf Minuten aber clever genug, den mühevollen 32:28-Auswärtssieg klar zu machen.
Mit 14:14 Punkten im gesicherten Mittelfeld haben die Eichen ihr Soll bislang erfüllt. Sie liegen damit im grünen Bereich und können der zweiten Halbserie mit neun Punkten Vorsprung gegenüber dem ersten Nichtabstiegsplatz optimistisch entgegen sehen.
Die Punktrunde im neuen Jahr beginnt am 16. Januar 2011 mit einem Heimspiel gegen den SV Aue Liebenau. [/i] (pw). [/i]
TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz (killte zwei Siebenmeter), Johannes Schmidt (ab der 25. Minute) – Fabian Salösch, Christian Vornkahl (3), Andre Muscheiko, Tjark Grove (5), Jan Kolja Strube (1/1), Kai Böttcher, Sebastian Froböse (4), Kenny Blotor (4), Henrik Froböse (5/1), Markus Wächter (7), Erik Schenke (3), Hendrik Fiene.

28:32 – MPE-Pleitenserie hält unvermindert an

19.12.10: von Uwe Meier
Die Pleitenserie des Handball-Oberligisten MTV Post Eintracht Celle hält weiter an. Auch im letzen Spiel des Jahres musste der Ligaletzten gegen TV Eiche Dingelbe mit 28:32 (14:13) eine Niederlage einstecken. Lange Zeit hatte es den Anschein gehabt, als würde sich die Celler Mannschaft erfolgreich gegen die zwölfte Saisonniederlage stemmen. Doch in der Schlussphase brach das Team nahezu komplett auseinander und ergab sich ohne Gegenwehr seinem Schicksal.
„Das geht so nicht“, sagte ein niedergeschlagener Trainer Alexander Grah nach der Schlusssirene und fügte ratlos wirkend an: „Was soll ich sonst noch dazu sagen.“
Sie wollten unbedingt. Unbedingt sollte zum Jahresabschluss ein Erfolgserlebnis her. Das war dem Celler Oberligist deutlich anzumerken. Jeder Torerfolg wurde zumindest auf der Auswechselbank lautstark bejubelt. Und es hatte auch den Anschein, als könnte das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden. Nach einer Anfangsphase, in der ein übermotiviert wirkendes MPE-Team drei mal den Pfosten traf und zwei Siebenmeter ausließ, schien Celle die Partie in den Griff zu bekommen. Aus einer sicheren Abwehr heraus starteten die Gastgeber vermehrt zu Gegenstößen und verschafften sich so nach 22 Minuten eine 12:7-Führung.
Doch anschließend begann die Souveränität, mit der die Celler bis zu diesem Zeitpunkt aufgetreten waren, zu bröckeln. Die Dingeleber Pressdeckung für Marco Steffen zeigte Wirkung. Die Gäste holte Tor um Tor auf und lagen zur Pause nur noch 12:13 zurück. Ein Grund dafür war, dass die Celler aus dem Positionangriff kaum etwas brauchbares zustande brachten.
Daran änderte sich nach dem Wechsel wenig. Zwar führte MPE noch mit 17:14 (36.). doch damit hatte es sich auch schon. Eiche Dingelebe übernahm gegen ein nunmehr überaus fehlerhaft auftretende Gastgeber das Kommando und gingen 18:17 (40.) in Führung. Im Celler Team wuchs die Nervosität, bevor nach dem 22:22 (48.) so gut wie nichts mehr zusammen ging. Auch in der Deckung öffnete sich immer wieder deutliche Lücken. Spätestens beim 23:28 (56.) war die Partie entschieden. Es passte einfach nur ins Bild, dass man selbst bei einer doppelten Überzahl noch zwei Gegentreffer einstecken musste.

MTV Post Eintracht Celle: Kibellus, Schreiber – Steffen (5/1), Löbens (1), Dehning (6), Lüer (4), Weinmann (4), Stille (2), Nehring (1), Niebuhr (5), Matthée.


Dingelbe will Bilanz in Celle aufpolieren

16.12.10:  Der TV Eiche Dingelbe will seine nicht gerade berauschende Auswärtsbilanz beim Schlusslicht MTV Post Eintracht Celle aufpolieren.

MTV Post Eintracht Celle – TV Eiche Dingelbe (Sonnabend, 19.30 Uhr).
Im Falle eines Sieges können die Eichen ihr Punktekonto ausgleichen und ihre sichere Mittelfeldposition festigen. „Damit würden wir bei Halbzeit voll im Soll liegen und hätten einen Vorsprung von neun Zählern gegenüber dem ersten Nichtabstiegsplatz. Darauf lässt sich für die Rückrunde aufbauen“, spekuliert Trainer Kay Kühnel. Der nächste Gegner scheint in dieser Saison völlig von der Rolle zu sein. Der letzte Tabellenplatz ist momentan alles andere als erfreulich. Die Dingelber wollen sich gegen den Rückstrahler der 4. Liga mächtig ins Zeug legen. Die Punkte 13 und 14 wären für die Mannschaft und ihre Fans sicher ein schönes Geschenk zum Fest.  (pw).

MPE Celle mit Chance auf Erfolgserlebnis

16.12.10: von Uwe Meier

Der Blick auf die Tabelle lässt bei Handball-Oberligist MTV Post Eintracht Celle alles andere als Zufriedenheit aufkommen. Nach zuletzt sechs Niederlagen in Folge ist das Team um Trainer Alexander Grah auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Da ist es nur allzu verständlich, dass die Celler die „rote Laterne“ schnellstens wieder aus der Hand geben möchten.

„Wir sind Letzter. Und da hat man natürlich das Bedürfnis, das wir möglichst schnell nicht mehr Letzter sind“, stellt Trainer Alexander Grah klar. Erste Voraussetzung dafür ist am Sonnabend (19.30 Uhr, HBG-Halle) ein Heimsieg gegen TV Eiche Dingelbe. Eine Partie, die der Coach als ein „nicht ganz unwichtiges Spiel“ für beide Mannschaft herausstellt.

Und die Chancen, dass sich die Celler in dieser Partie endlich einmal etwas Selbstvertrauen verschaffen können, stehen gar nicht einmal so schlecht. Denn zumindest im personellen Bereich scheint etwas Licht am Ende des Tunnels aufzutauchen. Zwar stehen mit Steffen Müller und Sascha Niebuhr noch immer zwei Spieler auf der Verletztenliste und auch Nicolas Baris ist auf Grund beruflicher Verpflichtungen nicht mit von der Partie. Doch dafür können Sascha Dehning und Henrik Löbens können nach Ablauf ihren Sperren wieder aktiv zum Handball greifen. Das bringt für den Coach ein paar Alternativen mehr. Auch Routinier Jörg Matthée steht ein weiteres Mal im Kader.

Mut schöpfen die Celler auch aus der guten Vorstellung am vergangenen Spieltag beim Spitzenreiter TS Großburgwedel. Zwar hatte man ein weiters Mal als Verlierer das Feld verlassen müssen, doch zumindest die kämpferische Einstellung der die MPEler stimmte. Daran gilt es am Sonnabend gegen den Tabellenzehnten anzuknüpfen. „Ich denke, dass unsere Möglichkeiten, dieses Spiel zu gewinnen, durchaus vorhanden sind“, so Grah, der sich und sein Team gern mit einem Erfolgserlebnis aus dem Jahr 2010 verabschieden möchte. Die nächste Partie steht erst in fünf Wochen am Sonnabend, 22. Januar beim Tabellennachbarn HSG Nienburg an.


HSG Northeim - TV Eiche Dingelbe

Dämpfer für Dingelbe

13.12.10: Handball-Oberliga
 Mit einer 22:31-Niederlage kehrte der TV Eiche Dingelbe vom Auswärtsspiel bei der HSG Northeim zurück.
HSG Northeim – TV Eiche Dingelbe 31:22 (16:12). „Der Sieg der Northeimer geht in Ordnung, weil wir in der Rückwärtsbewegung einfach zu langsam waren und mit insgesamt 22 Fehlversuchen und technischen Fehlern sehr unkonzentriert spielten. Der Gegner hat uns dann mit seinem Tempospiel überrollt“, resümierte Eiche-Trainer Kay Kühnel. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit hielten die Dingelber mit einer 8:6-Führung das Match noch offen. Danach häuften sich allerdings die Fehler, die rigoros von den Gastgebern bestraft wurden. Über 11:8 setzten sich die Northeimer bis zur Halbzeit auf 16:12 ab, weil sie das schnelle Konterspiel zu einer starken Waffe machten.
Nach dem Wechsel bestimmte der Tabellenzweite weiter den Ablauf auf dem Hallenparkett. Spätestens beim Stand von 20:12 war die Vorentscheidung gefallen. Mit offener Deckung wurde im Dingelber Lager versucht, den Northeimer Spielfluss zu bremsen. Der Gegner ließ sich aber nicht mehr aus der Bahn werfen und siegte am Ende auch in der Höhe verdient mit 31:22.
Weil sich Eiche-Torwart Sascha Scholz gut disponiert zeigte, 18 schwere Bälle parierte sowie einen Siebenmeter killte, hielt sich die Dingelber Niederlage noch in Grenzen, zumal in Northeim mit Andre Muscheiko (gesperrt) und Kenny Blotor (private Gründe) zwei Stammspieler fehlten. Auch Jirka Strube war nicht dabei, wobei der Linkshänder aufgrund arger Rückenprobleme und bedingt durch Trainingsrückstände auch in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung steht. Am nächsten Sonnabend haben die Eichen beim Tabellenvorletzten MTV Post Eintracht Celle auf jeden Fall einen Sieg auf der Rechnung, um ihr Punktekonto wieder auszugleichen.
TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt (ab der 50. Minute) – Fabian Salösch (2/1), Christian Vornkahl, Tjark Grove (4/1), Jan Kolja Strube (4/2), Kai Böttcher (3/1), Henrik Froböse (2), Sebastian Froböse (1), Markus Wächter (2), Erik Schenk (2), Hendrik Fiene (2).


Noch eine Duftmarke setzen

09.12.10: Auswärtshürde für Dingelbe

Vor einer kniffligen Prüfung steht der TV Eiche Dingelbe beim Tabellenzweiten HSG Northeim.

HSG Northeim – TV Eiche Dingelbe (Sonnabend, 19.30 Uhr):
Die Northeimer sind heimstark und drücken 60 Minuten aufs Tempo. Mit dem 20-jährigen Jan-Niklas Falkenhain haben sie einen eminent starken Angreifer in ihren Reihen, der bislang 98 Tore erzielt hat und hinter dem Alfelder Benjamin Jentsch (108) an zweiter Stelle der Oberliga-Torschützenliste rangiert. Zuhause hat die HSG in dieser Saison noch kein Match verloren (12:0 Punkte). „Wenn wir da etwas erreichen wollen, müssen alle Mannschaftsteile enorm diszipliniert spielen“, macht Trainer Kay Kühnel deutlich.


TV Eiche Dingelbe - TSV Burgdorf 2

Froböse lässt Halle kopf stehen

06.12.10: Handball-Oberliga: Dingelbe ringt Burgdorf II Remis ab

Keinen Sieger hat es im Punktspiel der Handball-Oberliga Niedersachsen zwischen dem TV Eiche Dingelbe und der Bundesliga-Reserve des TSV Burgdorf gegeben. Rund 300 Zuschauer sahen in der Schellerter Sporthalle ein unterhaltsames und spannendes Match, das 32:32-Unentschieden endete. Nach einem 14:18 zur Halbzeit und einem 29:32-Rückstand in der Schlussphase der Partie schafften die Eichen mit einer Energieleistung noch das Remis. Sebastian Froböse versenkte den Ball Sekunden vor dem Abpfiff zum umjubelten Ausgleichstreffer.

„Nicht immer gut gespielt, aber immer gut gekämpft“, war das Fazit von Trainer Kay Kühnel. Die Gastgeber begannen zunächst sehr selbstbewusst. Es lief im Angriff rund – 4:1, 7:3 und 9:4. Dann witterten die Burgdorfer Morgenluft und schafften durch Dingelber Fehler nach 18 Minuten den Ausgleich zum 10:10. Das brachte auch Kay Kühnel auf die Palme. Mit einer Auszeit wollte er seine Schützlinge wieder wachrütteln. Das gelang nur halbwegs, denn die Burgdorfer trumpften bis zur Pause weiter auf und nahmen ein 18:14 mit in die Kabine. Dort erlebten die Dingelber einen nächsten Anpfiff durch ihren Übungsleiter.

Nach dem Wechsel blieb Burgdorf weiter im Vorwärtsgang und führte ständig mit ein bis zwei Toren. Erst in der 49. Minute hatten die Dingelber Fans wieder Grund zum Jubeln, als das 26:26 geschafft wurde. Aber schon kurze Zeit später lag die Heimmannschaft mit 26:29 wieder im Hintertreffen, weil sie ihre Torchancen nicht nutzte. Auch die nächsten Minuten gehörten den Gästen. Burgdorf hielt den Vorsprung weiter mit drei Toren aufrecht (32:29, 55.). Die drohende Niederlage vor Augen, machten die Eichen noch einmal mächtig Dampf. Alle Mannschaftsteile legten sich jetzt voll ins Zeug. Als schließlich „Bomber“ Sebastian Froböse den Ausgleich zum 32:32 erzielte, stand die Halle kopf. Im Gegenzug konnte der Burgdorfer Angriff nur durch Foulspiel von Andre Muscheiko, der dafür die rote Karte erhielt und sich damit eine Sperre einhandelte, gestoppt werden. Dann war Schluss.

Fazit: Nach starkem Beginn ließen die Gastgeber merklich nach und wurden durch eine junge Burgdorfer Truppe mit dem ehemaligen Dingelber Jugendlichen Daniel Wolff in arge Bedrängnis gebracht. Mit großem Kampfgeist konnte eine Heimniederlage noch einmal abgewendet werden. Letztlich war das Remis dann doch noch ein gewonnener Punkt. Für gute Stimmung sorgte auch die anschließende Weihnachtsfeier der Mannschaft im Knochenhauer-Amtshaus.

Am kommenden Sonnabend besuchen die Eichen zum nächsten Match den Tabellenzweiten HSG Northeim. (pw).

TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt – Jirka Strube, Fabian Salösch (2), Christian Vornkahl (3), Andre Muscheiko (4), Tjark Grove (4/2), Jan Kolja Strube (1), Sebastian Froböse (6), Elvis Berishaj, Hendrik Froböse (4/2), Markus Wächter (8), Erik Schenk, Hendrik Fiene.

Trotz mentaler Schwächen ist die TSG auf Kurs

06.12.10: Oberliga Herren: TSV-Reserve muss sich am Ende mit Remis begnügen

von Peter Kollander

Die TSV Burgdorf II schaffte beim TV Eiche Dingelbe mit dem 32:32 (18:14) eine verdiente Punkteteilung.

Nach einem verhaltenem Beginn lagen die Burgdorfer, bei denen Jugendtrainer Carsten Schröter für den verhinderten Thomas Engler auf der Bank saß, mit 5:9 zurück. Schröter änderte die Abwehrformation und bewies ein glückliches Händchen – zur Pause führte die TSV mit 18:14. Die Gastgeber kamen besser in die zweite Halbzeit, schafften in der 49. Minute den Ausgleich (26:26). Danach suchten die TSV-Talente zu schnell den Abschluss und mussten sich am Ende mit einem Punkt zufrieden geben. Pech hatte Julius Hinz, der eine gute Trefferquote aufwies, aber in den Schlussminuten zweimal aus guter Position nicht traf.

„Mit dem Ergebnis können wir leben, obwohl bei etwas mehr Cleverness sogar ein Sieg möglich war“, analysierte Schröter.

TSV Burgdorf II: Domizlaff, Semisch; S. Beyer (7), M. Kastening (6/4), Wolff (5), J. Hinz (4), Kothe, Blanke, Schilling, Gogol (je 2), Pollex, Melzig (je 1).


Sieg steht auf der Rechnung

02.12.10: TV Eiche Dingelbe mit letztem Heimspiel in diesem Jahr

Nächster Heimspielgegner der Handballer des TV Eiche Dingelbe ist am Sonnabend in der Schellerter Sporthalle die Bundesliga-Reserve des TSV Burgdorf.

TV Eiche Dingelbe – TSV Burgdorf II (Sonnabend, 18.30 Uhr, Sporthalle Schellerten):
Nach der erwarteten Niederlage beim Primus TS Großburgwedel haben die Eichen als Tabellenzehnter (11:11) im Heimspiel gegen den Achten TSV Burgdorf II (12:10) wieder einen Sieg auf der Rechnung. Gegen die Bundesliga-Reserve von Coach Thomas Engler aus Burgdorf muss dann natürlich alles stimmen: Hinten kompakt stehen und vorn mit flüssigem Angriffskonzeptionen erfolgreich abschließen. Beim letzten Auftritt vor heimischer Kulisse in diesem Jahr wären zwei Pluspunkte auch insofern wichtig, weil danach bis Weihnachten noch die zwei schweren Auswärtsspiele bei der HSG Northeim und dem MTV Post Eintracht Celle im Plan stehen.  (pw).

Oberliga Herren: Für TSV-Talente wird Partie in Dingelbe zum Spagat

von Peter Kollander

Tabellenführer TS Großburgwedel ist der Oberliga- Konkurrenz nach den ersten zwölf Begegnungen auf drei Punkte enteilt. Nach der morgigen Partie beim MTV Soltau (19.15 Uhr) soll der Vorsprung sogar noch angewachsen sein. Der elfte Sieg sei laut Spielertrainer Heidmar Felixson fest eingeplant.

„Der Kontrahent hat ein Durchschnittsalter von weniger als 22 Jahren und ist mir völlig unbekannt. Wir vertrauen unserer Stärke“, sagt Felixson. Die zuletzt stabil stehende Großburgwedeler Abwehr sollte besonders auf das Soltauer Angriffstrio Jan Wagner, Andreas Fedderke und Alen Hamidic achten, das bisher zusammen mehr als 130 Tore erzielt hat. Durch die Rückkehr von Paul Schirmer hat die TSG im Angriff erheblich an Durchschlagskraft gewonnen. Morgen hofft zudem René Brumpreuksch nach überstandener Knieverletzung wieder ins Geschehen eingreifen zu können – er wäre eine weitere Alternative für Großburgwedels Offensivabteilung.

Die Reserve der TSV Burgdorf tritt morgen um 18.30 Uhr beim Tabellennachbarn TV Eiche Dingelbe an. Die Gastgeber gelten als ausgesprochen heimstark, schickten zuletzt auch den Tabellenzweiten mit einem 31:37 auf die Heimfahrt.

Auf der Burgdorfer Bank wird Trainer Thomas Engler aus beruflichen Gründen fehlen, seinen Job übernimmt Carsten Schröter. Die TSV-Reserve wollte die Partie eigentlich verlegen, doch die Dingelber stimmten nicht zu. Da die Burgdorfer A-Jugend am Sonntag das Spitzenspiel in Hildesheim bestreitet, wird die Begegnung für Malte Semisch, Marius Kastening, Hendrik Pollex, Daniel Wolff und einige andere zum Spagat. „Wir hätten sie gerne geschont. Aber das bekommen wir schon hin“, ist Schröter zuversichtlich.


TS Großburgwedel - TV Eiche Dingelbe

Sensation bleibt diesmal aus

29.11.10: Handball-Oberliga: TV Eiche Dingelbe hat beim Favoriten keine Chance
Vor Wochenfrist sorgte der Underdog für viel Gesprächsstoff. Da hatten die Handballer des TV Eiche Dingelbe im Punktspiel der Oberliga Niedersachsen nämlich den VfL Hameln geschlagen auf die Heimreise geschickt. Am Sonnabend ist eine weitere Sensation ausgeblieben. Erwartungsgemäß unterlag die Mannschaft von Eiche-Trainer Kay Kühnel der TS Großburgwedel deutlich mit 25:36. Der Meisterschaftsfavorit Nummer eins gab sich keine Blöße und war für die Dingelber an diesem Tag eine Nummer zu groß.

„Wir müssen uns nicht mit dem Spitzenreiter messen“, sagte Kühnel nach dem Spiel und bescheinigte dem Gastgeber über 60 Minuten eine deutliche technische und spielerische Überlegenheit. Die Dingelber Schwächen in Abwehr und Angriff wurden dabei schonungslos aufgedeckt. Viel Hektik und Nervosität machten sich breit. Dadurch verkrampfte auch ihr Spiel. Selbst aussichtsreiche Chancen wurden im Übereifer vergeben. Die überhasteten Aktionen führten dann auch schon zu frühen Rückständen. Zur Halbzeit nahm Großburgwedel ein 19:11 mit in die Kabine.

Am Ende hieß es 36:25 für den Spitzenreiter, weil die Eichen insgesamt zu viele technische Fehler produzierten, die zu Ballverlusten und zu Tempogegenstößen der Gastgeber führten. Der Primus hingegen ließ sich dann nicht lange bitten und schloss erfolgreich ab. (pw).

Spielfilm: 4:1, 7:3, 8:4, 9:5, 11:6, 13:8, 17:9, 19:11 (Halbzeit), 19:14, 21:15, 22:16, 25:17, 26:18, 32:20, 35:24, 36:25.

Am nächsten Sonnabend begrüßen die Eichen in der Schellerter Sporthalle die Bundesliga-Reserve des TSV Burgdorf.

TV Eiche Dingelbe: Johannes Schmidt, Sascha Scholz – Jirka Strube (1), Christian Vornkahl (2), Andre Muscheiko (1), Tjark Grove, Jan Kolja Strube (2), Kai Böttcher (1), Sebastian Froböse (1), Kenny Blotor, Henrik Froböse (9/2), Markus Wächter (6), Erik Schenk, Hendrik Fiene (2).

29.11.10: Oberliga Herren: TSG verteidigt Platz eins – Torreiche Partie in Burgdorf

von Peter Kollander
Die TS Großburgwedel hat die Tabellenführung mit einem 36:25 (19:11)-Sieg gegen den TV Eiche Dingelbe eindrucksvoll behauptet.

„Eine ganz starke Vorstellung meiner Mannschaft, die 60 Minuten diszipliniert gespielt hat. Wir konnten uns sogar den Luxus erlauben, allen Akteuren längere Einsatzzeiten zu geben“, lobte Spielertrainer Heidmar Felixson, der selbst nur eine Viertelstunde auf dem Parkett stand.

René Brumpreuksch wurde wegen Knieproblemen erneut geschont. Erfreulich war die Rückkehr von Paul Schirmer. Der Spielmacher hielt nach zweifachem Muskelfaserriss eine Halbzeit durch und zeigte dabei, wie wertvoll er sein kann.

TS Großburgwedel: Lütt (bis 30. Minute), Holzbrecher (ab 31.); Eichelmann (13/3), Gerber (6), Schirmer (5), Thieme (4), Pauzuolis, Jassim, Wölfel (je 2), Mund, Krüger (je 1), Raabe, Harendt.

In einer torreichen Begegnung besiegte die Reserve der TSV Burgdorf den SV Aue Liebenau mit 43:41 (20:18). „Es war ein Spiel mit hohem Unterhaltungswert, in dem die Angriffsreihen den Takt angegeben haben“, resümierte TSV-Trainer Thomas Engler.

Die Gastgeber lagen zu jeder Zeit knapp vorn. Eng wurde die Partie ab der 55. Minute. TSV-Akteure mussten Zeitstrafen absitzen, der Gast witterte seine Chance. In dieser kritische Phase waren es vornehmlich die jungen Julius Hinz, Yannick Schilling und Daniel Wolff, die Verantwortung übernahmen. Eine Bestnote verteilte Engler an Marius Kastening, der trotz gerade überstandener Grippe durchspielte, geschickt die Fäden zog und häufig den direkten Weg zum gegnerischen Tor suchte.

TSV Burgdorf II: Semisch, Domizlaff; M. Kastening (9/3), J. Hinz (8), Pollex, Kothe (je 6), S. Beyer, Wolff (je 5), Blanke, Schilling (je 2), Melzig, A. Beyer, Gogol.


Dingelbe besucht den Spitzenreiter

25.11.10: Handball-Oberliga: Alfeld spielt in Peine

Die Handballer des TV Eiche Dingelbe stehen am Sonnabend in der Oberliga Niedersachsen vor einer kniffligen Auswärtsprüfung. Die Reise geht zum Titelanwärter Nummer eins TS Großburgwedel.

TS Großburgwedel – TV Eiche Dingelbe (Sonnabend, 19 Uhr).

Vier Spieltage sind in der 4. Liga bis Weihnachten noch zu absolvieren, dann haben die Eichen die erste Halbserie abgeschlossen. Wenn man sich im Handballdorf Dingelbe umhört, gewinnt man den Eindruck, dass die Saison jetzt erst richtig los geht. Mit dazu beigetragen hat der Überraschungscoup vor Wochenfrist gegen den VfL Hameln (33:31). Am Sonnabend ist der Fantross wieder auf Achse, denn es geht zum Spitzenreiter TS Großburgwedel. „Eine ganz schwere Aufgabe. Wir sind nur krasser Außenseiter“, sagt Eiche-Trainer Kay Kühnel. Keine Frage, die Dingelber haben nichts zu verlieren, stehen momentan mit 11:9 Punkten im gesicherten Mittelfeld und sind acht Zähler vom ersten Abstiegsplatz entfernt. Der größere Druck liegt beim Gastgeber, denn mit bundesligaerfahrenen Spielern wie Heidmar Felixsson, Paul Schirmer, Robertas Pauzolis sowie Kult-Keeper Jörg-Uwe Lütt ist die Mannschaft stark besetzt und hat sich den Aufstieg in die 3. Liga an ihre Fahne geheftet. Die Eichen wollen natürlich wie schon gegen Hameln ihr kämpferisches Engagement in den Vordergrund stellen. „Auch die Großburgwedeler haben ihre Schwächen. Mal abwarten, was am Ende dabei herauskommt“, sagt Kühnel verschmitzt. Immerhin hat er alle Mann an Bord. Auch der noch grippegeschwächte Keeper Sascha Scholz wird voraussichtlich am Sonnabend aufl aufen können.

TSG darf sich nicht zurücklehnen

26.11.10: von Peter Kollander
Spitzenreiter empfängt Dingelbe – Engler will Halbzeitpause streichen lassen
Tabellenführer TS Großburgwedel hat morgen (19 Uhr) den TV Eiche Dingelbe zu Gast, der nach einem Fehlstart aus den vergangenen sieben Spielen 11:3 Punkte einfuhr. „Zurücklehnen dürfen wir uns auf keinen Fall. Es erscheint ein Gegner mit einer treffsicheren Werfergarde und einer kompromisslosen Abwehrreihe“, warnt Spielertrainer Heidmar Felixson. Immerhin besiegten die Gäste aus dem Hildesheimer Land zuletzt auch den VfL Hameln. Der größere Druck liegt ohne Zweifel auf den Schultern der Gastgeber, die ab sofort die Gejagten sind. Den Grundstein zum nächsten Sieg will der TSG-Spielertrainer vor allem in der Abwehr legen. Dazu passt gut, dass sich Paul Schirmer nach seiner langwierigen Muskelverletzung zurückgemeldet hat. Auch mit der Rückkehr von René Brumpreuksch nach seiner Innenbandverletzung rechnet Felixson, sodass er erstmals seit langer Zeit wieder alle Akteure an Bord hätte. Bastian Harendt und Michael Edelburg sollen an die Reserve ausgeliehen werden – um Spielpraxis zu sammeln und die zweite Garnitur vor dem Abstieg aus der Regionsoberliga zu retten.

Die TSV Burgdorf II erwartet morgen (19.30 Uhr) den Tabellenvierten SV Aue Liebenau. Nachdem die TSV-Reserve ihr Punktekonto ausgeglichen hat, ist der größte Druck von der jungen Burgdorfer Mannschaft genommen. „Ich werde mal mit dem Gegner sprechen, ob wir die Halbzeitpause streichen können. Immer nach dem Seitenwechsel befällt meine Mannschaft eine Schwächephase. Stellen wir diese ab, rechne ich mit zwei Pluspunkten“, gibt sich Trainer Thomas Engler optimistisch. Die angeschlagenen Frederic Repke (Schulter) und Daniel Wolff (Grippe) sollten wieder zur Verfügung stehen.

Spielertrainer Heidmar Felixson


TV Eiche Dingelbe - VfL Hameln

Eichen beuteln Hamelner Netz

22.11.10: Handball-Oberliga: Dingelbe lässt es gegen den Favoriten richtig krachen

In der Handball-Oberliga Niedersachsen hat es der TV Eiche Dingelbe richtig krachen lassen und mit einem 33:31-Heimsieg gegen den VfL Hameln für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Überhaupt lief der Spieltag ganz nach dem Geschmack der TS Großburgwedel. Der Klassenprimus selbst hielt die SV Aue Liebenau in Schach, und der MTV Soltau kanzelte die HSG Northeim ab.

Mit einer überaus konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung wartete die Mannschaft von Eiche-Trainer Kay Kühnel vor 400 Zuschauern in der vollbesetzten Schellerter Sporthalle mit ihrer bislang besten Saisonleistung auf, um am Ende den als Favoriten angereisten Gästen die zweite Saisonniederlage beizubringen. Über 60 Minuten sorgten beide Teams für ein rasantes und spannendes Spiel. Die leichte spielerische Überlegenheit der Rattenfänger machten die Eichen durch großen Kampfgeist wett und wurden dafür am Ende mit zwei Pluspunkten belohnt.

Mit einer starken defensiven Deckung, wobei der Hamelner Mittelmann von Beginn an in seinem Aktionsradius mächtig eingeengt wurde, kaufte Dingelbe den Gästen schon frühzeitig den Schneid ab. Zur Pause führte der TV mit 17:14.

Zwar drängte der VfL in der zweiten Hälfte auf die Wende und schaffte auch den Ausgleich zum 20:20 (39), aber die kampfstarken Hausherren zeigten sich davon keineswegs geschockt. Sicherer Rückhalt war Johannes Schmidt, der zwischen den Pfosten tolle Reflexe zeigte. Aber auch Sascha Scholz, der zu Beginn der zweiten Hälfte zum Einsatz kam, killte gleich einen Strafwurf. Beflügelt durch ihre Keeper machten die Dingelber noch einmal Dampf und zogen auf 24:21 davon. Daneben war es vor allem Spielmacher Jan Kolja Strube, der nicht nur klug Regie führte und seine Nebenleute erfolgreich einsetzte, sondern selbst noch mit zwölf Treffern glänzte. Auch Linksaußen Hendrik Fiene stellte mit acht Toren seine Werferqualitäten unter Beweis.

Als der Vorsprung in der Schlussphase auf 30:29 (57.) schrumpfte, reagierte der Dingelber Coach mit einer Auszeit, um die nötige Ruhe und Konzentration wieder herzustellen. Im direkten Gegenzug erzielten die Eichen das wichtige 31:29 und gaben die Führung nicht mehr ab. Beim 33:30 standen die Fans längst vor ihren Sitzen und feierten ihre Mannschaft bereits mit Standing Ovations. Den Gästen gelang nur noch eine Ergebniskorrektur. Nach der nicht einkalkulierten Niederlage herrschte beim Katerstimmung beim VfL, denn mit einem Auswärtssieg hätten die Hamelner den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz geschafft. Ihr Trainer Hajo Wulff hatte seine Mannen vor den starken Eichen gewarnt – und Recht. Er war nach der Pleite jedenfalls maßlos enttäuscht und angefressen, übte dann auch harsche Kritik.

Eiche-Trainer Kay Kühnel, der seine Mannschaft bestens auf den Gegner eingestellt hatte, zeigte sich hingegen hocherfreut: „Wir haben gegen die Spitzenteams Hohnhorst-Haste und Großenheidorn schon gut ausgesehen und nur knapp verloren. Da wurden wir für unsere kämpferische Leistung nicht belohnt. Beim dritten Anlauf gegen ein Spitzenteam hat es nun endlich geklappt. Wir haben alle unsere einstudierten Konzeptionen in die Waagschale geworfen und erfolgreich umgesetzt. Ein Kompliment an die gesamte Mannschaft für ihre couragierte Spielweise. Jetzt fahren wir mit breiter Brust am kommenden Sonnabend zum Spitzenreiter TS Großburgwedel.“ Und wer den ehrgeizigen Dingelber Übungsleiter kennt, weiß, dass er in Großburgwedel sicher wieder einige taktische Überraschungen im Hinterkopf hat. (pw).

Spielfilm: 1:0, 1:1, 3:2, 5:4, 9:4, 10:5, 12:9, 14:10, 17:14 (Halbzeit), 18:15, 19:18, 20:20, 22:20, 24:21, 25:22, 26:24, 29:26, 30:29, 33:31.

TV Eiche Dingelbe: Johannes Schmidt, Sascha Scholz (parierte einen Siebenmeter) – Jirka Strube (4), Fabian Salösch, Christian Vornkahl (4), Andre Muscheiko, Tjark Grove, Jan Kolja Strube (12/6), Kai Böttcher, Sebastian Froböse (2), Kenny Blotor (3), Henrik Froböse, Hendrik Fiene (8).

Wulff geht mit seinem Team hart ins Gericht

22.11.10: Handball: Oberliga – VfL Hameln unterliegt dem TV Eiche Dingelbe mit 31:33– Kurze Leinen für Höltje und Glatz

von Jürgen Kohlenberg

Eine bittere 31:33 (14:17)-Niederlage hat der VfL Hameln in der Oberliga beim TV Eiche Dingelbe kassiert. Dadurch wurde auch der mögliche Sprung auf Platz zwei verpasst. Dieser wäre bei einem Sieg perfekt gewesen, weil auch die Konkurrenten Großenheidorn, Northeim, Liebenau und Hohnhorst/Haste patzten. „Eine Mannschaft ohne Charakter hat gegen eine Mannschaft mit Charakter verloren. Das war eine Katastrophe, was wir hier abgeliefert haben. Dingelbe hat uns in Grund und Boden gekämpft“, war Trainer Hajo Wulff sichtlich angesäuert. Was den ϘϘÿ-Jährigen besonders ärgerte: „Unter Druck werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht. Es wird einfach vergessen, was ich ansage. Wir haben keinen Mannschaftsgeist.“

Neben dem Langzeitverletzen David-Niclas Emmel fiel kurzfristig auch noch Sven Hylmar mit Grippe aus. Für Wulff kein Grund für eine Ausrede: „Die Niederlage hat mit den Ausfällen nichts zu tun. Wir sollten auch so genug Qualität im Kader haben.“ Die Hausherren gingen schnell mit 9:4 in Führung und versetzten den VfL in einen Schockzustand. Von Beginn an wurde Regisseur Oliver Glatz mit Manndeckung aus dem Spiel genommen. Wulff stellte um, zog Glatz auf Rechtsaußen und beorderte Torben Höltje in die zentrale: Position. Gebracht hat es wenig, weil Dingelbe gleich beide Akteure an die kurze Leine legte.

Nach 40 Minuten gelang dem VfL beim 20:20 zwar noch einmal der Ausgleich, doch die Gastgeber legten umgehend wieder zwei Treffer zum 22:20 drauf. So setzte es sich bis zum Schlusspfiff fort. „Das war definitiv eines unserer schwächeren Spiele, wir haben in keiner Phase Sicherheit gehabt“, analysierte Sprecher Reiner Glatz und musste auch erkennen, „dass wir in der Abwehr nicht die erforderliche Präsenz hatten.“

Wulff wettert: Mannschaft hat keinen Charakter

21.11.10: Die Axt blieb stumpf – das Eichen fällen in Dingelbe fiel aus. Stattdessen handelte sich der VfL Hameln in der Oberliga eine bittere 31:33 (14:17)-Niederlage ein und brachte Trainer Hajo Wulff damit zur Weißglut.

„Eine Mannschaft ohne Charakter hat gegen eine Mannschaft mit Charakter verloren. Das war eine Katastrophe, was wir hier abgeliefert haben“, war der Coach restlos bedient. Was den 38-Jährigen aber besonders ärgerte: „Unter Druck werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht. Wir haben keinen Mannschaftsgeist, jeder macht was er will, keiner zeigt mir, das er sich weiterentwickeln möchte.“ Wulff wollte es auch nicht als Entschuldigung gelten lassen, dass neben dem Langzeitverletzen David-Niclas Emmel kurzfristig auch noch Sven Hylmar mit Grippevirus ausfiel: „Die Niederlage hat mit den Ausfällen nichts zu tun, wir sollten auch ohne die beiden genug Qualität im Kader haben.“

Der VfL ging zwar mit 1:0 in Führung, doch es sollte die Einzige im gesamten Spielverlauf bleiben. Danach übernahmen die Hausherren die Initiative, zwangen die Hamelner mit hohem kämpferischen Einsatz und offensiver Deckung in die Knie. Schnell kamen die „Eichen“ so zu einem 9:4-Vorsprung und versetzten den VfL in einen Schockzustand. Von Beginn an wurde Regisseur Oliver Glatz mit Manndeckung aus dem Spiel genommen. Wulff stellte um, zog Glatz auf Rechtsaußen und beorderte Torben Höltje in die zentrale Position. Gebracht hat’s wenig, weil Dingelbe in der Folgezeit gleich beide Akteure an die kurze Leine legte.

„Wir haben es überhaupt nicht geschafft, Übergänge zu spielen und so die Manndeckung zu umgehen. Mit Handball hatte das wenig zu tun“, kritisierte Wulff. Nach 40 Minuten gelang dem VfL beim 20:20 zwar noch einmal der Ausgleich, doch die Gastgeber packten umgehend wieder zwei Treffer zum 22:20 drauf. So setzte es sich bis zum Schlusspfiff fort.

„Uns fiel nicht viel ein. Das war definitiv eines unserer schwächeren Spiele, wir haben in keiner Phase Sicherheit gehabt und waren als Mannschaft nicht in der Lage, die Aufgabe zu lösen“, analysierte Teamsprecher Reiner Glatz und musste auch erkennen, „dass wir in der Abwehr nicht die erforderliche Präsenz hatten und unsere Torhüter Andreas Kinne und Nils Grote allein gelassen haben.“ (jko).

VfL von der Rolle: Wulff nach Pleite in Dingelbe restlos bedient

21.11.10: Hamelns Oberliga-Handballer kassieren 31:33-Niederlage / „Das war eine Katastrophe!"
Hajo Wulff war nach dem Schlusspfiff restlos bedient! „Da ist kein Wille, sich weiter zu entwickeln, kein Charakter drin“, war der Trainer des VfL Hameln nach der 31:33-Niederlage beim TV Eiche Dingelbe maßlos enttäuscht. „Wir stocken und kommen nicht voran! Das hat viel mit der Einstellung zu tun“, wählte Wulff deutliche Worte.

Zwar ging seine Mannschaft mit 1:0 in Front. Danach übernahmen die „Eichen“ aber die Initiative, zwangen den VfL mit einer starken kämpferischen Leistung in die Knie und zogen mit 9:4 davon. Gegen die offensive Deckung der Gastgeber fehlte dem Team aus der Rattenfängerstadt die Ideen. Immer wieder geriet das VfL-Spiel durch überhastete Einzelaktionen ins Stocken. Dean Wood wartete auf der Linksaußenposition trotz hohem Laufaufwands vergebens auf Zuspiele und Dingelbe nahm die Einladungen zu Tempogegenstößen dankend an. „Das war eine Katastrophe! Da war keine Disziplin drin“, nahm Wulff kein Blatt vor den Mund.

Dennoch kamen die Blau-Weißen nach dem Fünf-Tore-Rückstand zurück in die Partie und glichen in der 40. Minute zum 20:20 aus. Anschließend legten die Hausherren wieder vor, ohne aber davonzuziehen. Bis zum 30:31 war der Ausgang offen. In der Schlussphase ließ das Team aus dem Landkreis Hildesheim aber nichts mehr anbrennen. Somit kassierte der VfL nicht nur die Minuspunkte sechs und sieben, sondern verpasste auch den Sprung auf Platz zwei. Der wäre bei einem Sieg perfekt gewesen, weil auch die direkte Konkurrenz aus Großenheidorn, Northeim, Liebenau und Hohnhorst/Haste Federn ließ.

VfL Hameln: Björn Schubert, Heiko Heemann (beide 7), Jannis Pille (6), Torben Höltje (5/2), Oliver Glatz, Dean Wood (je 3).


Am Sonnabend volle Hütte in Schellerten

18.11.10: Handball-Oberliga: Eiche Dingelbe freut sich auf Duell mit dem VfL Hameln

Die Stimmung bei den Handballern des TV Eiche Dingelbe könnte besser kaum sein. Nach dem schlechten Start mit 0:6 Zählern haben die Eichen zuletzt 9:3 Punkte geholt und ihr Konto somit ausgeglichen. Am kommenden Sonnabend soll der sichere Mittelfeldplatz im Heimspiel gegen den Tabellenvierten VfL Hameln gefestigt werden.

TV Eiche Dingelbe – VfL Hameln (Sonnabend, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten):

Die Dingelber fühlen sich gegen Hameln besonders angespornt. Ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht, dass in diesem Match die zwei besten Abwehrreihen der Staffel aufeinander treffen. Die Eichen kassierten bislang 253 Gegentreffer, die Gäste aus der Rattenfängerstadt 268. Die Skala zeigt aber auch, dass der VfL ein deutliches Übergewicht bei der Anzahl der erzielten Tore hat. Die Hamelner Werfergarde mit Jannis Pille, Heiko Heemann, Torben Höltje und Sven Hylmar hat einiges drauf. Die Gastgeber können indes frei aufspielen. Unter größerem Druck stehen die Gäste, denn sie müssen beweisen, ob sie eine Spitzenmannschaft sind. Da die Begegnung gegen diesen Gegner an der Klunkau ein Saisonhöhepunkt ist, sollten sich die Dingelber Fans rechtzeitig ihre Plätze sichern, denn es wird sicher voll in der Schellerter Sporthalle.  (pw).

Wulff: Wir müssen zulegen

19.11.10: von Jürgen Kohlenberg

Oberliga – VfL zu Gast in Dingelbe – Emmel erfolgreich operiert
Vor einer schweren Auswärtsaufgabe steht der VfL Hameln morgen (19.30 Uhr) in der Oberliga beim TV Eiche Dingelbe. „Das ist ein ganz anderes Kaliber als die SG Zweidorf/Bortfeld, gegen die wir uns vor Wochenfrist einige fahrlässige Phasen geleistet haben. Es hat aber dennoch gereicht. Wir müssen leistungsmäßig schon zulegen“, sagt Hajo Wulff. Der VfL-Trainer glaubt aber auch, „dass sich die Gastgeber an unserer Deckung aufreiben werden, wenn wir hinten unsere gewohnte Leistung abrufen.“

Der VfL kann bis auf den Langzeitverletzten David- Niclas Emmel in Bestbesetzung auflaufen. Der 22-Jährige wurde am Montag in Hameln erfolgreich am linken Außenmeniskus operiert.

Die Dingelber legten mit drei Niederlagen einen klassischen Fehlstart hin, haben sich aber mit einer Serie von 9:3 Zählern inzwischen auf den neunten Platz verbessert. „Wir sind voll im Soll und haben beste Voraussetzungen für das Heimspiel gegen Hameln geschaffen“, meint Eiche-Trainer Kay Kühnel. Bis auf die Verletzten Erik Schenk und Axel Hinsemann seien alle Akteure fit. Zu den Stützen im Team zählen die Strube- Brüder Jirka und Jan Kolja, die Fröböse-Brüder Sebastian und Henrik sowie Rückraumspieler Markus Wächter, der mit 52 Treffern bester Torschütze ist.

Hohe Hürde: Wulff fordert bei den „Eichen“ Leistungssteigerung

17.11.10: VfL Hameln gastiert am Samstag in Dingelbe / „Müssen die technischen Fehler minimieren“

TV Eiche Dingelebe –VfL Hameln (Samstag, 19.30 Uhr).

Die Oberliga-Handballer des VfL Hameln müssen am Wochenende zum zweiten Mal in Folge auswärts Farbe bekennen. Nach dem 31:26-Sieg bei der SG Zweidorf/Brotfeld müssen Kapitän Oliver Glatz & Co. am Samstag bei den „Eichen“ in Dingelbe ran.

VfL-Coach Hajo Wulff warnt vor dem Tabellen-Neunten, der zuletzt gegen Nienburg und Rosdorf-Grone die Oberhand behielt: „Das wird wesentlich schwieriger als gegen Zweidorf. Wir dürfen Dingelbe nicht in die Partie kommen lassen und müssen versuchen ihr Tempospiel zu unterbinden.“ Vor allem eine konzentrierte Offensivleistung gepaart mit schneller Rückwärtsbewegung seien das Erfolgsrezept, glaubt Wulff: „Wir müssen uns gegenüber dem letzten Spiel steigern. Vor allem die technischen Fehler müssen wir minimieren. Die führen sonst zu schnellen Gegenstößen. Außerdem müssen wir schnell umschalten, sodass wir Dingelbe zwingen, im Angriff sechs gegen sechs zu Spielen. Wenn uns das geling, dann bin ich sehr optimistisch.“

Ein Augenmerk müssen die Hamelner dabei auf Dingelbes Top-Torschützen Markus Wächter (52 Tore) werfen, der zuletzt beim 30:28-Auswärtserfolg bei der HG Rosdorf-Grone sechs Mal erfolgreich war. Personell kann Wulff bei diesem Vorhaben fast aus dem Vollen schöpfen. Allerdings müssen die Weserstädter im rund 60 Kilometer entfernten Dingelbe (bei Hildesheim) weiterhin auf David Emmel verzichten, der am Dienstag am Knie operiert wurde.

Bei einem Erfolg könnte sich das Team aus der Rattenfängerstadt (13:5 Punkte), in dessen Reihen Jannis Pille mit 71 Treffern gegenwärtig Platz drei der Torschützenliste belegt, weiter in der Spitzengruppe der Oberliga festsetzen. Denn die direkte Konkurrenz wird zwangsläufig Federn lassen. Spitzenreiter TS Großburgwedel (16:2), der bislang nur im Auswärtsspiel in der „Hölle Nord“ als Verlierer vom Parkett ging, trifft am Samstag im direkten Duell auf den Tabellendritten SV Aue Liebenau (14:4).


HG Rosdorf-Grone – TV Eiche Dingelbe

Dingelbe nutzt Gunst der Stunde

Handball-Oberliga: Durch Sieg in Rosdorf voll im Soll

Dingelbe (pw). Der Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Die Handballer des TV Eiche Dingelbe landeten mit 30:28 einen wertvollen Auswärtssieg bei der HG Rosdorf- Grone und liegen mit nunmehr 9:9 Punkten im sicheren Mittelfeld der Oberliga Niedersachsen voll im Soll – beste Voraussetzungen also für das nächste Heimspiel am kommenden Sonnabend in der Schellerter Sporthalle gegen den VfL Hameln.

Die Eichen hatten sich diesen Sieg vorgenommen und am Ende auch erfolgreich umgesetzt. Ehe beide Pluspunkte aber unter Dach und Fach waren, wurden die mitgereisten Dingelber Fans in der Sporthalle am Siedlungsweg in Rosdorf bis zur Schlussminute von ihrer Mannschaft auf die Folter gespannt. Als schließlich Christian Vornkahl vier Sekunden vor dem Abpfiff den 30. Treffer der Eichen setzte, kannte der Jubel im Dingelber Lager keine Grenzen mehr. Für beide Mannschaften war das Match schon richtungsweisend, denn sie standen beide mächtig unter Druck, wohin der Weg in Zukunft führten würde. Die Eichen nutzten mit dem zweiten Auswärtssieg der laufenden Saison die Gunst der Stunde, den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern.

Match mit großer Spannung

Den besseren Start hatten zunächst die Gastgeber mit 2:1, 4:3 und 7:5. Danach entwickelten die Eichen mehr Durchschlagskraft und münzten den Rückstand in eine 15:10-Führung um. Mit 18:15 ging es in die Kabine zum Pausentee. Nach dem Wechsel blieben die Gäste zunächst weiterhin spielbestimmend (22:19). Als sie sich danach aber einige Aussetzer leisteten, schafften die Rosdorfer den Ausgleich zum 23:23. Das Match lebte weiterhin von großer Spannung. Hoffnung keimte bei der HG beim 28:28 in der 58. Minute noch einmal auf. Dingelbe hatte in dieser Phase einige Probleme im Abwehrverhalten und im Angriff, überstand aber die heikle Situation mit Glück. Obwohl die Begegnung fair verlief, verteilten die beiden Schiedsrichter insgesamt 16 Zeitstrafen – 14 Minuten gegen Rosdorf-Grone, 18 gegen Dingelbe. Zeitweise hatten beide Teams nur drei Feldspieler auf der Platte.

Fazit: Auch wenn nicht alles klappte, war der Dingelber Sieg am Ende verdient. Eiche-Betreuer Thomas Rumpf sagte nüchtern: „Die zwei Pluspunkte waren das Positive in diesem Match.“

Spielfilm: 2:1, 4:3, 7:5, 7:10, 10:15, 15:18 (Halbzeit), 18:21, 19:22, 22:22, 23:23, 23:25, 27:28, 28:28 (58.), 28:29, 28:30.

TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz (1. Hälfte), Johannes Schmidt (2. Hälfte) – Jirka Strube (1), Fabian Salösch, Christian Vornkahl (4), Andre Muscheiko, Tjark Grove (2), Jan Kolja Strube (4/1), Kai Böttcher, Sebastian Froböse (5), Kenny Blotor (3), Henrik Froböse (4/1), Markus Wächter (6), Hendrik Fiene (1).

Hektisch, unkonzentriert, glücklos

14.11.10: Die Stimmung bei den Oberliga-Handballern der HG Rosdorf-Grone ist nach der vierten Heimniederlage auf dem Tiefpunkt angelangt. Sie verloren 28:30 (15:18) gegen den TV Eiche Dingelbe.
von Ferdinand Jaksch

"Da „fühlt man sich nur Sch.... – ein Punkt wäre mindestens drin gewesen,“ raufte sich Marlon Krebs die Haare. Der in diesem Monat 19 Jahre alt gewordene Rückraumspieler glänzte mit sieben Tore, doch am Ende reichte es wieder nicht.

„Uns fehlt immer noch das Quäntchen Glück“, ärgerte sich Trainer Mirko Jaissle. „Wir haben kein Geld und können uns keine neuen Spieler leisten. Wenn wir absteigen, dann steigen wir eben ab“, reagierte er fast trotzig auf die missliche Lage der Mannschaft. Und die könnte sich weiter verschlechtern, denn Ende des Jahres wird Routiniers Marcus Wuttke die HG Rosdorf-Grone verlassen. Er übernimmt eine Dozentenstelle an der Physiotherapieschule in München und Starnberg und folgt damit seiner Frau Juliane, die seit September an der Staatlichen Berufsschule Fürstenfeldbruck als Handelslehrerin Wirtschaftsfächer und Sport unterrichtet.

Gegen Dingelbe hatte sich Wuttke noch einmal richtig reingehängt und erzielte beim Stande von 3:3 (6.) seinen 50. Saisontreffer. Damit liegt er in der internen Torschützenliste nur noch einen Treffer hinter Marcel Schulz (56), der im neunten Saisonspiel völlig von der Rolle war. Im Gegensatz zu Krebs, Frölich oder Stöber.

Stöber, mit 18 Jahren Benjamin des Oberligisten, gelang in der zehnten Minute fast Sensationelles: Trotz dreifacher Unterzahl tankte er sich durch die Abwehr der Gäste und erzielte das viel umjubelte Tor zum 4:3. Außerdem parierte Torwart Grundmeier in dieser Phase einen seiner zwei gehaltenen Siebenmeter: Sonnenseiten einer Partie, über die rasch wieder dunkle Wolken zogen, als die Hausherren ihre fast schon obligatorische Auszeit nahmen: Hektik, Nervosität, mangelnde Konzentration oder unkontrollierter Übereifer ließen die HG auf 10:15 (25.) und 12:17 (28.) zurückfallen. Und ehe später mit dem viel umjubelten 28:28 (57.) durch Linksaußen Frölich erneut ein Fünkchen Hoffnung glühte, war eigentlich schon wieder alles vorbei.

Gerrit Kupzog, zweifellos ein großes Talent, boten sich gleich zwei Chancen, die er allerdings kläglich verschenkte. „Irgendwann wird das Glück auch einmal auf unserer Seite sein“, glaubt Trainer Jaissle. Vielleicht dann im nächsten Heimspiel am kommenden Sonnabend gegen Zweidorf-Bothfeld.
HG: Grundmeier, Büthe – Kupzog (3), Frölich (3), Bohnhoff, Schulz (1), Wuttke (7/2), Melle, Weißke (3), Osei-Bonsu, Stöber (2), Flechtner (1), Ruck (1), Krebs (7).

HG hatte Punkte nicht verdient

14.11.10: Handball-Oberliga Männer: Rosdorf mit bitterer 28:30-Heimniederlage gegen Dingelbe
Wer so viele Fehler macht, hat den Sieg einfach nicht verdient!
Diese bittere Erfahrung mussten die Oberliga-Handballer der HG Rosdorf-Grone einmal mehr auch im Kellerduell gegen den TV Eiche Dingelbe machen, der verdient mit 30:28 (18:15) beim Team von Trainer Mirko Jaissle gewann. Damit ist es auch im neunten Saisonspiel nichts mit dem zweiten Sieg für die Rosdorfer geworden.
Auch die dritte Heimniederlage offenbarte einmal mehr, dass die Rot-Schwarzen immer noch zu grün für die 4. Liga sind. In jedem Spiel machen sie die gleichen Fehler, in jedem Spiel müssen sie ihrer jugendlichen Unerfahrenheit Tribut zollen. Das führt zu der Erkenntnis, dass die Mannschaft schlicht noch nicht reif für diese höchste niedersächsische Landesklasse ist. Diesen Tatsachen muss man realistisch ins Auge schauen.
„Wenn wir absteigen, dann steigen wir eben ab“ (Trainer Mirko Jaissle)
Klar, Trainer Jaissle stellt sich schützend vor sein Team. Muss er als Coach natürlich auch. Aber irgendwann müssen einfach auch mal Punkte her, wie es Rosdorfs ehemalige Handball-Ikone Volker Hempfing auch vor diesem so wichtigen Spiel forderte: „Niemand erwartet Siege gegen Teams wie Hameln. Aber gegen Mannschaften wie Dingelbe und nächsten Samstag Zweidorf müssen Punkte her!“
Gegen Dingelbe wären sie nicht verdient gewesen. Würfe aus schlechten Positionen, haarsträubende technische Fehler, Tempogegenstöße, bei denen man sich anfängerhaft verhaspelt - wieder nur einige Fehler einer breiten Palette.
Dabei machte die HG aus einem 4:5 ein 7:5, um danach aber fünf Stück von Dingelbe zum 7:10 zu kassieren. Drei Tore lag Rosdorf dann auch zur Halbzeit hinten. Noch alles drin? Durchaus!
Denn mit Kampf und auch zwei gehaltenen Siebenmetern schaffte die HG endlich, endlich beim 23:23 (44.) den Ausgleich. Unentschieden (28:28) stand es auch noch 160 Sekunden vor Schluss, nachdem Sebastian Flechtner getroffen hatte. Doch gerade er sollte zum Pechvogel werden. Freistehend vergab er den Ausgleich zum 29:29. Auch dies nur ein kleines Mosaiksteinchen in Bezug auf die mangelnde HG-Erfahrung. „Die Abwehr war verbessert, aber vorne sind wir zu ungefährlich“, ärgerte sich Jaissle. „Irgendwann ist das Glück auch wieder auf unserer Seite.“ Hoffentlich nicht zu spät.

Das Pech an den Händen

14.11.10: Sie haben das Pech gepachtet, die glücklosen Oberliga-Handballer der HG Rosdorf-Grone, die im neunten Spiel die siebte Niederlage einstecken mussten – die vierte davon in eigener Halle. 28:30 (15:18) verloren die Hausherren gegen den TV Eiche Dingelbe.
„Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf“, nahm ein enttäuschter Trainer Mirko Jaissle seine „jungen Wilden“ einmal mehr in Schutz: „Uns fehlt einfach noch das Quäntchen Glück. Wir haben uns in der Abwehr verbessert, sind aber vorne zu ungefährlich.“ Glück hatten dagegen die Gäste gepachtet: „So wie wir gespielt haben, hätte das normal in die Hose gehen müssen“, atmete Eiche-Trainer Kai Kühnel tief durch. Indes schlichen die HG-Eleven wie ein Häufchen Elend durch die Halle.
Pech hatte die HG schon vor dem Spiel: Marius Herbold knickte beim Warmmachen um, ein dicker rechter Fuß – aus und vorbei bevor es überhaupt losging. Und es ging gut los. 1:0 nach 59 Sekunden durch Aaron Frölich. Und nach etwa zehn Minuten zauberte Rosdorf-Grone in dreifacher Unterzahl. Fast sensationell in dieser Phase der Treffer zum 4:3 durch Stöber, später das 7:5. Dabei mischte Marcus Wuttke noch tüchtig mit, aber nicht mehr lange. Nach dem letzten Spiel vor der Weihnachtspause ist Ende in Rosdorf. Er geht nach Süddeutschland. In Fürstenfeldbruck ist seine Frau seit September Lehrerin. „Ich will noch helfen, so lange ich kann,“ so sein Credo.
Aber es reichte am Ende nicht. Zu viel gute Chancen wurden verballert, hektisch, unkonzentriert, nervös. Da lag Dingelbe teilweise mit fünf Toren vorne und ließ später in der Endphase wieder den Ausgleich durch Frölich zum 28:28 zu. Noch einmal witterte Rosdorf-Grone Morgenluft. Aber der Gast spielte nicht mit. Was wäre gewesen, wenn Gerrit Kupzog am Ende in aussichtsreicher Position zwei Mal getroffen hätte? So aber stand die HG Rosdorf-Grone wieder einmal mehr mit leeren Händen da...


Dingelbe auf dem Weg ins Mittelfeld

11.11.10: Handball-Oberliga

Ein wichtiges Match liegt am Sonnabend vor den Dingelber Oberliga-Handballern, wenn sie beim Drittletzten HG Rosdorf-Grone alles versuchen werden, um den Abstand zur Abstiegszone zu vergrößern und im sicheren Mittelfeld der 4. Liga unterzutauchen.

HG Rosdorf-Grone – TV Eiche Dingelbe (Sonnabend, 18.30 Uhr).

Wer hält Anschluss an das Mittelfeld? Gastgeber Rosdorf- Grone hat 3:13, Dingelbe 7:9 Punkte auf dem Konto. Mit dem Remis bei der SG Zweidorf-Bortfeld und dem Sieg in Soltau haben die Eichen bislang auswärts drei Pluspunkte geholt. Jetzt peilen sie im Süden Niedersachsens einen weiteren Auswärtssieg an. Auf jeden Fall muss wieder die kämpferische Einstellung stimmen. Wenn zudem Jirka Strube nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause wieder voll angreifen und für entscheidende Impulse sorgen kann, läuft das Dingelber Aufgebot keineswegs chancenlos auf.

Vor zwei Heimspielen: HG-Herren unter Druck

12.11.10: Handball-Oberliga: Jaissle-Team erwartet am Sonnabend den Tabellenzehnten Eiche Dingelbe

Ein Sieg, ein Unentschieden und sechs Niederlagen: Diese ernüchternde Zwischenbilanz des Tabellenvierzehnten HG Rosdorf-Grone in der Handball-Oberliga der Männer gibt nach acht Spielen Anlass zum Nachdenken. Noch ist längst nichts verloren, noch liegt die HG auf einem Nichtabstiegsplatz – allerdings nur einen Punkt vor dem Aufsteiger HSG Nienburg und zwei Zähler vor dem sieglosen Schlusslicht TV Stadtoldendorf, das vom ehemaligen HGer Lars Rindlisbacher betreut wird.

Zwei lösbare Heimspiele in Folge stehen jetzt auf dem Programm der HG, die sich der wirtschaftlichen Not gehorchend nach dem personellen Umbruch nichts anderes als den Klassenverbleib auf die Fahnen geschrieben hat. Am Sonnabend (Ϙß8.30 Uhr, Halle Rosdorf) kommt der Zehnte Eiche Dingelbe, der erst eines von vier Auswärtsspielen gewonnen hat, aus dem Kreis Hildesheim nach Rosdorf, eine Woche später der Elfte SG Zweidorf/Bortfeld – zwei durchaus lösbare Aufgaben.

„Die beiden Spiele müssen wir gewinnen“, sind sich Trainer Mirko Jaissle und Kapitän Marcus Wuttke einig: „Unser Angriff ist nicht das Problem. Wir müssen aber in der Abwehr noch viel drauflegen, dann können wir auch gegen beide Mannschaften bestehen“, glaubt das Rosdorfer Urgestein Wuttke (35), der dem sonst sehr jungen Team „noch genügend Potenzial“ zum Klassenverbleib bescheinigt. „Wir werden das auch hinbekommen“, ist Trainer Jaissle überzeugt, der seine ganze Kraft in die Stabilisierung der Abwehr-Problemzone setzt. „Zudem versuchen wir über viele spielnahe Übungen mehr Sicherheit in unser Spiel zu bringen, damit unsere zu hohe Fehlerquote geringer wird“, unterstreicht Nachwuchstalent Gerrit Kupzog den Ehrgeiz der „Jungen Wilden“.

Jeder Spieler sei sich im Hinblick auf die beiden kommenden Heimspiele bewusst, worum es schließlich geht. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen punkten. Mit der Unterstützung der Fans, die bisher super hinter uns gestanden haben, bin ich mir sicher, dass es für zwei Siege reichen wird“, hofft Rückraumspieler Kupzog. Fest steht, dass Marlon Krebs nach seiner „Rot-Sünde“ aus dem letzten Heimspiel gegen Burgdorf II (38:38) und der Sperre wieder mit von der Partie ist. Außerdem hofft Jaissle auf Ron Gerstmann, der in Osnabrück studiert. (nd).

Mit Wuttke geht der letzte HG-Routinier

12.11.10: Handball-Oberliga Männer: Morgen gegen Dingelbe

Handball-Oberligist HG Rosdorf-Grone steht ein weiterer herber Verlust bevor. Mitte Dezember wird Marcus Wuttke den Handball-Oberligisten verlassen und aus familiären Gründen nach Süddeutschland gehen. „Ja, das stimmt“, bestätigte der 35-jährige Mannschaftssenior gegenüber der HNA.

Wuttkes Ehefrau ist bereits seit September als Lehrerin in Fürstenfeldbruck tätig. Zu Mitte Januar 2011 hat Wuttke eine Stelle in zwei Physiotherapieschulen in München und Starnberg erhalten. „Tut mir leid, aber jetzt hat das Private eben mal Vorrang“, sagt Wuttke, mit dem der derzeit letzte erfahrene Spieler die Rosdorfer verlassen wird. Für das junge und unerfahrene Team von Trainer Mirko Jaissle eine deutliche Schwächung.

Somit geht Wuttke, der seit elf Jahren in Rosdorf Handball spielt, jetzt auf seine persönliche Abschieds-Tournee. Das Spiel morgen (18.30 Uhr) gegen den TV Eiche Dingelbe ist sein drittletztes Heimspiel; nur eine Woche später geht´s mit der HG dann gegen Zweidorf/Bortfeld. Dass aus diesen beiden Partien Punkte her müssen, ist in der nicht gerade beruhigenden Situation der HGer verständlich.

Bitterer Verlust

„Wir wollen endlich den zweiten Sieg einfahren“, hofft Trainer Jaissle, der nach der zweiwöchigen Spielpause keine personellen Sorgen hat. Auch der HG-Coach sieht Wuttkes Abgang als „bitteren Verlust für den gesamten Verein. Dadurch wird es nicht einfacher.“ (haz/gsd)


TV Eiche Dingelbe - HSG Nienburg

„Bomber“ Froböse – der Mann für die wichtigen Treffer

01.11.10: Handball-Oberliga: TV Eiche Dingelbe landet wichtigen 29:24-Heimsieg gegen Nienburg

Mit 29:24 haben die Oberliga-Handballer des TV Eiche Dingelbe ihr Heimspiel gegen die HSG Nienburg gewonnen und sammelten damit wichtige Pluspunkte im Kampf um den Klassenerhalt. Mit nunmehr 7:9 Zählern auf Tabellenplatz neun wurde der Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößert.
Ratlosigkeit dagegen weiterhin beim Tabellenvorletzten HSG Nienburg. Trainer Frank Käber, der die Mannschaft binnen zwei Jahren aus der Landesliga in die Oberliga geführt hatte, musste gehen. Claas Wittenberg heißt der neue Übungsleiter auf der Kommandobrücke. In Schellerten saß er bereits auf der Bank, die Anweisungen kamen jedoch noch von Co- Trainer Klaus Nülle.
Rund 300 Zuschauer sahen ein Dingelber Team, das die Anweisungen ihres Chefcoaches befolgte. Aber einige Unkonzentriertheiten führten immer wieder dazu, dass die Gäste das Match bis zur 27. Minute offen hielten. Dennoch mussten die Nienburger während der gesamten Distanz einem Rückstand hinterherlaufen, schafften lediglich den Ausgleich zum 8:8 und 10:10. Das wurmte Trainer Kay Kühnel mächtig, er reagierte mit einer Auszeit. Danach bestimmten die Eichen das Geschehen und nahmen einen 15:11-Vorsprung mit in die Kabine.
Nach dem Wechsel blieben die Dingelber weiter spielbestimmend – 16:11, 17:12, 18:13, 21:15, 22:16. Den Gegner hatten sie stets unter Kontrolle, allerdings wurden im weiteren Verlauf erneut etliche gute Chancen ausgelassen. Auch in der Abwehr gab es einige Nachlässigkeiten. Die Nienburger kamen in der 49. Minute auf 20:23 und wenig später auf 21:24 (51.) heran, sie schöpften wieder Hoffnung. Aber auch in dieser Phase gab es keine Hektik im Dingelber Aufgebot, denn im Gegenzug erwies sich „Bomber“ Sebastian Froböse als Mann für wichtige Tore und markierte mit einem Doppelschlag das 25:21 und 26:22. Als danach Hendrik Fiene das 27:22 besorgte, war das Match gelaufen. Die Strube-Brüder Jan Kolja und Jirka, setzten die Schlusspunkte zum 29:24-Sieg.
„Mit den zwei Punkten bin ich zufrieden, der Sieg hätte am Ende aber noch höher ausfallen müssen. Durch individuelle Fehler haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht, anstatt frühzeitig den Sack zuzumachen“, bilanzierte Eiche-Trainer Kühnel. Ihren nächsten Einsatz haben die Dingelber erst wieder am 13. November mit einem weiteren richtungsweisenden Match bei der HG Rosdorf-Grone.
TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt – Sebastian Froböse (5), Lutz-Kenny Blotor (3), Andre Muscheiko (n.e.), Jirka Strube (3), Jan Kolja Strube (2/1), Henrik Froböse (1), Fabian Salösch (1), Christian Vornkahl (2), Markus Wächter (3), Tjark Grove (6/2), Kai Böttcher (2), Hendrik Fiene (1). (pw).


Ausrutscher streng verboten

28.10.10: Handball-Oberliga: Dingelbe muss den Vorletzten schlagen

5:3 Punkte haben die Handballer des TV Eiche Dingelbe aus den letzten vier Oberliga-Punktspielen geholt. Mit viel Selbstvertrauen gehen sie nun in das Heimspiel gegen die HSG Nienburg. Sie wollen versuchen, diese Serie fortzusetzen.

TV Eiche Dingelbe – HSG Nienburg (Sonnabend, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten).

Vor zwei gleichermaßen richtungsweisenden Partien stehen die Dingelber in den nächsten beiden Wochen. Dem Heimspiel gegen Nienburg folgt das Match bei der HG Rosdorf-Grone. Eiche- Trainer Kay Kühnel wünscht sich, dass seine Schützlinge an die jüngsten Vorstellungen anknüpfen können und auch in den nächsten beiden Punktspielen als Sieger von der Platte gehen: „Wir müssen in der Defensive kompakt stehen und dürfen am Sonnabend die Nienburger nicht ins Spiel kommen lassen. Wenn wir zudem unsere Tugenden wie Leidenschaft und Tempo abrufen, wird es für jeden Gegner schwer, uns zu schlagen.“ Bis auf Erik Schenk und den Langzeitverletzten Axel Hinsemann sind alle Spieler fit.

Für beide Teams geht es darum, den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld nicht zu verpassen. Die Dingelber sind derzeit mit 5:9 Punkten Tabellenelfter, die Gäste von der Weser Vorletzter mit 2:12 Zählern. „Wenn wir unser Heimspiel in den Sand setzen, müssen wir vielleicht schon wieder mit einem Auge nach unten schielen“, spielt der Dingelber Übungsleiter auf die Ausgeglichenheit der Staffel an. Er erwartet ein intensives und kampfbetontes Spiel. Die Stärke der Gäste ist nur schwer einzuschätzen, denn bislang steht nur ein Auswärtssieg in Celle zu Buche. Vor Wochenfrist gab es zuhause gegen den MTV Soltau eine herbe Niederlage. Mit einem Heimsieg könnten die Dingelber einen Kontrahenten im Abstiegskampf distanzieren und sich selbst an das Mittelfeld heran schieben – ein Ausrutscher ist daher streng verboten. (pw).


MTV Soltau - TV Eiche Dingelbe

Dingelber verschlafen Anfangsphase und verlieren in Vorsfelde

Der MTV Vorsfelde erwies sich als starke Heimmannschaft und schickte den TV Eiche Dingelbe mit einer 25:31-Niederlage im Gepäck auf die Heimreise.

25.10.10: Handball-Oberliga der Männer:

MTV Vorsfelde – TV Eiche Dingelbe 31:25 (17:10).Die Anfangsphase wurde von den Eichen völlig verschlafen. Nach einem 2:8-Rückstand musste Trainer Kay Kühnel schon frühzeitig die grüne Karte ziehen, um seine Mannen wachzurütteln. Sie schafften danach zwar den Anschluss zum 6:9, blieben aber durch etliche gegen sie verhängte Zeitstrafen weiter im Hintertreffen. Die Dingelber Angreifer hatten dabei arge Probleme mit der kompromisslosen Vorsfelder Deckung. Über 12:7 und 14:9 erreichte der MTV einen 17:10-Pausenvorsprung. Dabei war es es Johannes Schmidt zu verdanken, der in der ersten Halbzeit im Eiche-Tor stand, dass der Rückstand nicht höher ausfiel. Schmidt killte etliche schwere Bälle, unter anderem auch drei Siebenmeter. Auch Sascha Scholz, der in der zweiten Hälfte zum Einsatz kam, zeigte sich zwischen den Pfosten glänzend aufgelegt. An beiden Dingelber Torhütern lag es jedenfalls nicht, dass das Match in die Binsen ging. Nach dem Wechsel erhöhte Vorsfelde auf 21:13 (43.). Die drohende Niederlage vor Augen, bäumten sich die Eichen noch einmal auf. Nach 55 Minuten waren sie auf 23:25 wieder herangekommen. Danach wurde die Ausgleichschance jedoch durch zwei technische Fehler im Angriff nicht genutzt. Auch die Abwehr schwächelte in dieser entscheidenden Phase. Immer wieder mussten die Gäste jetzt Konter hinnehmen, ohne dass sie sich in geeigneter Weise zur Wehr setzen konnten. Die Heimmannschaft setzte sich auf 30:24 ab und hatte damit das Match entschieden. Für die Eichen reichte es lediglich noch zu einer Ergebnis-Korrektur. Am 31:25-Sieg des MTV Vorsfelde gab es nichts mehr zu rütteln. Am nächsten Sonnabend begrüßen die Dingelber in der Schellerter Sporthalle die HSG Nienburg.

TV Eiche Dingelbe: Johannes Schmidt, Sascha Scholz – Jirka Strube, Fabian Salösch (5), Christian Vornkahl, Andre Muscheiko (n. e.), Tjark Grove (1), Jan Kolja Strube (12/8), Kai Böttcher, Sebastian Froböse (5), Kenny Blotor, Henrik Froböse (1), Markus Wächter (1), Hendrik Fiene.  

MTV schließt zur Spitzengruppe auf

25.10.10: Handball-Oberliga der Männer: Vorsfelde feiert gegen TV Eiche Dingelbe den vierten Sieg in Folge
von Nico Mohrmann
Die Serie geht weiter: Gegen den TV Eiche Dingelbe holte sich der MTV Vorsfelde den vierten Sieg in Folge. Durch den 31:25 (17:10)-Heimerfolg in der Handball-Oberliga der Männer gehören die Eberstädter zur Spitzengruppe.
Durch die erste Niederlage der HSG Northeim sind es für den MTV nur noch zwei Punkte Rückstand bis zur Spitze. "Die Momentaufnahme ist schön. Ich habe mir gewünscht, dass wir nach dem Wochenende zehn Punkte haben. Den Gefallen haben mir die Jungs getan", sagte MTV-Trainer Mike Knobbe.
Die Vorsfelder fingen gegen Dingelbe sofort gut an, lagen schnell mit 8:2 vorne. "Da haben meine Spieler wohl gedacht, es geht heute zu einfach", meinte Knobbe. Dingelbe kämpfte sich etwas heran. Eine gute Phase vor der Halbzeit brachte den MTV aber bis zur Pause mit sieben Toren in Front.
Aber auch nach dem Wechsel lief nicht immer alles nach Plan. Mitte der zweiten Hälfte blieben die Vorsfelder gut zehn Minuten ohne eigenen Torerfolg. Beim 23:25 war Dingelbe bis auf zwei Tore heran. Doch der starke MTV-Torwart Markus Heinecke entschärfte einen Siebenmeter und einen freien Wurf, so dass die Vorsfelder sich wieder entscheidend absetzen konnten und die Partie für sich entschieden.
Sportlich fair zeigten sich ein Dingelber Spieler und die Schiedsrichter nach der Partie. In der 38. Minute hatte Raul del Pino die rote Karte kassiert. Er soll die Beine eines Dingelbers bei einem Wurf nach oben gezogen haben - ein schlimmes Foul, das eine Sperre nach sich ziehen würde. Doch der Gästespieler sagte, dass das so nicht passiert sei, und die Schiedsrichter sahen den Fehler ein und von einem Zusatzbericht ab. "Das war eine ganz tolle Geschichte", lobte Knobbe die Fairness der Beteiligten.
MTV: Heinecke, Andersson, Funk - Kühlbauch (1), Bangemann (7), Schwoerke (2), Jovicic (6), del Pino (2), Bock, A. Frerichs (3), M. Frerichs (4), Schmidt (3), Kahler (1), Basile (2).


TV Eiche Dingelbe mit kniffliger Auswärtsprüfung

21.10.10: Die Handballer des TV Eiche Dingelbe stehen in der Oberliga Niedersachsen am Sonnabend vor einer kniffligen Auswärtsprüfung beim MTV Vorsfelde.
MTV Vorsfelde – TV Eiche Dingelbe (Sonnabend, 19.30 Uhr).
Bisher haben die Wolfsburger Vorstädter nur gegen die Topteams HSG Northeim und TS Großburgwedel verloren. Auch im HVN-Pokal erreichten sie das Achtelfinale. Vorsfeldes Trainer Mike Knobbe hat ein ausgeglichenes Team beisammen. Tragende Säulen sind Michael Schwörke nach überstandenem Kreuzbandriss, Christian Bangemann und Nils Kahler.
Daher werden die Eichen in der Sporthalle im Wolfsburger Schulzentrum am Eichholz schon am oberen Limit spielen müssen. Jirka Strube wird voraussichtlich wieder mehr Spielanteile bekommen, sofern die Verletzung auskuriert ist. Nach zuletzt 5:1 Punkten herrscht im Dingelber Lager gute Stimmung. „Ob es zum Punktgewinn oder mehr reicht, hängt in erster Linie von einer konzentrierten Abwehrarbeit und der Quote im Abschluss ab“, sagt Trainer Kay Kühnel. (pw).

Schmidt und del Pino wieder dabei

21.10.10: Handball-Oberliga der Männer: Vorsfelde will gegen Dingelbe Siegesserie ausbauen
von Nico Mohrmann
Drei Siege in Folge – und den vierten fest im Visier: Voller Selbstvertrauen gehen die Oberliga-Handballer des MTV Vorsfelde ihre Aufgabe an. Am Samstag treffen die Eberstädter auf den TV Eiche Dingelbe. Anwurf ist um 19.30 Uhr in der Halle Im Eichholz.
"Die Voraussetzungen sind ganz gut. Wir haben uns in den vergangenen Spielen ein gesundes Selbstvertrauen aufgebaut. Wir spielen zu Hause und wollen die zwei Punkte holen", macht MTV-Trainer Mike Knobbe deutlich, dass er den vierten Sieg in Serie einfahren will.
Mit Dingelbe wartet jedoch eine unbequeme Mannschaft auf die Vorsfelder. "Eiche hat ein sehr gutes Deckungssystem", betont Knobbe. 38 Tore weniger als die Vorsfelder hat der TV bisher kassiert. "Wenn es im Angriff bei uns nicht läuft, kann es gut sein, dass Dingelbe das Spiel mit nur 25 Toren gewinnt", warnt der MTV-Trainer.
Die Offensive war allerdings zuletzt das Prunkstück der Vorsfelder. 123 Tore in den vergangenen drei Partien, dabei jeweils mindestens 40 Treffer pro Spiel. "Wir müssen trotzdem sehr diszipliniert spielen, dürfen keine Arroganz zeigen."
Mit einem Sieg könnten die Vorsfelder sogar langsam in die Spitzengruppe hineinrutschen. Mit 8:4 Zählern stehen sie derzeit auf dem siebten Tabellenrang. "Wenn wir gewinnen, könnten wir auf Platz 4 kommen. Das wäre eine schöne Sache", ist Knobbe zusätzlich motiviert.
Personell sieht es wieder besser aus. Am Samstag kehren mit Raul del Pino und Stefan Schmidt zwei Spieler zurück. Marco Basile wird weiterhin mit einer Sprunggelenksverletzung ausfallen, und Nils Borchers wird geschont, um seine Schulterverletzung auszukurieren.


MTV Soltau - TV Eiche Dingelbe

Dingelber schaffen den ersten Auswärtssieg

11.10.10: Handball-Oberliga: Eichen siegen mit 33:24 beim Aufsteiger Soltau und setzen sich von der Abstiegszone ab / Trainer Kühnel ist zufrieden
Die Handballer des TV Eiche Dingelbe haben ihren ersten Auswärtssieg in der Oberliga Niedersachsen gefeiert. Beim Aufsteiger MTV Soltau zeigte sich die Mannschaft von Trainer Kay Kühnel taktisch besser eingestellt. Sie nutzte ihre Chancen wesentlich konzentrierter als der Gastgeber. Mit dem eindrucksvollen 33:24-Sieg und nunmehr 5:7 Punkten wurde der Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößert.
„Auswärtssieg“, skandierte der Dingelber Fan-Club im Trommelwirbel, als nach 56 Minuten ein 29:22 für die Eichen an der Anzeigentafel aufleuchtete. Da war das Match bereits gelaufen. Zufriedenheit herrschte natürlich im Lager der Gäste nach dem Schlusspfiff, lange Gesichter sah man dagegen bei der Heimmannschaft, die nun weiter auf ihren ersten Heimerfolg warten muss.
Eiche-Trainer Kay Kühnel, der sein Team glänzend eingestellt hatte, zeigte sich rundum zufrieden: „Ich muss allen Spielern ein großes Kompliment machen. Sie traten mannschaftlich geschlossen auf und lieferten auch kämpferisch wieder eine starke Vorstellung ab. Alle taktischen Maßnahmen und Konzeptionen wurden Hundertprozent umgesetzt. Es gab keinen Anlass zur Kritik.“ So verlebte der Dingelber Übungsleiter einen ruhigen Abend in der Heide und konnte dem Geschehen auf der Platte mit großer Gelassenheit zuschauen.
Die Abwehr der Eichen hatte sich von Beginn an sehr gut auf das Soltauer Spiel eingestellt und agierte hellwach. Hinzu kam, dass Torwart Sascha Scholz, der über 60 Minuten zwischen den Pfosten stand, eine souveräne Leistung ablieferte. Er hielt 20 Bälle und kaufte dem MTV auch obendrein vier Siebenmeter ab. Über 2:2, 5:2, 7:4, 12:6 und 14:10 stand es beim Seitenwechsel 15:11, wobei die Eichen erst kurz vor Ende des ersten Durchgangs in doppelter Unterzahl noch vier Gegentreffer hinnehmen mussten.
Auch die zweite Hälfte stand weiter ganz im Zeichen der reiferen Dingelber Aktionen. 16:11, 18:12, 20:14, 24:19, 26:20 und 29:22 waren die weiteren Zwischenstationen. Mit 33:24 waren die Soltauer am Ende noch gut bedient, denn die Gäste hätten bei noch größerer Konzentration im Abschluss auch die 40-Tore-Marke knacken können. Nach langer Verletzungspause kam auch Jirka Strube wieder zum Einsatz, hielt sich verständlicherweise aber noch zurück.
Der nächste Spieltag findet am kommenden Wochenende ohne die Eichen statt. Sie haben ihren nächsten Einsatz erst wieder am 23. Oktober mit einem weiteren Auswärtsspiel beim MTV Vorsfelde. (pw).

TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt (nur zur Abwehr eines Siebenmeters eingesetzt) – Jirka Strube (1), Fabian Salösch, Christian Vornkahl (3), Tjark Grove (6), Jan Kolja Strube (2), Sebastian Froböse (5), Kenny Blotor (1), Henrik Froböse (3), Markus Wächter (4), Erik Schenk (2), Hendrik Fiene (6).

MTV bleibt zu Hause punktlos

11.10.10: Handball-Oberliga: Soltau verliert mit 24:33 gegen den TV Eiche Dingelbe – Zu viele Fehler im Spielaufbau
von Mirko Besch
Aufsteiger MTV Soltau hat auch das dritte Heimspiel in der Handball-Oberliga nicht gewinnen können. Gegen den TV Eiche Dingelbe verloren die Schützlinge von Trainer Bernd Schors am Sonnabend mit 24:33 (11:15).
Das Spiel begann mit einer beidseitigen Torflaute. Erst nach knapp vier Minuten fiel der erste Treffer – und zwar für die Gäste. Die Soltauer glichen jeweils noch beim 1:1 und 2:2 (8.) aus, liefen anschließend aber ständig einem Rückstand hinterher. Die Gäste zogen über 6:2 (13.) auf 12:6 (24.) davon, ehe der MTV mit vier Toren in Folge wieder auf 10:12 (27.) herankam. Dies veranlasste Dingelbes Trainer Kay Kühnel zu einer Auszeit, mit der er seine Männer anscheinend wieder in die richtige Spur brachte. Der TV Eiche vergrößerte seinen Vorsprung bis zum 15:11-Pausenstand wieder auf vier Treffer.
Nach dem Wechsel schienen die Gäste schnell alles klar machen zu können. Vom MTV kam zu wenig Gegenwehr, zahlreiche Angriffsversuche wurden schon im Aufbau vom TVE unterbunden. Pässe wurden entweder zu ungenau abgespielt oder vom Gegner abgefangen, außerdem waren letztlich zu viele Würfe sichere Beute des TVE-Torhüters Sascha Scholz. Und so lagen die Gäste über weite Strecken der zweiten Hälfte mit fünf bis sieben Toren in Front. Lediglich beim 20:24 (51.) keimte bei den Soltauern noch ein wenig Hoffnung auf, doch noch die Wende zu schaffen. Aber spätestens beim 22:29 vier Minuten später war das Spiel endgültig entschieden.
„Eine bittere, unnötige Niederlage“, befand MTV-Trainer Schors nach der Partie. „Wir machen uns das Leben selber schwer.“ Sein Team habe im Spielaufbau ohne Bedrängnis einfach zu viele Fehler gemacht, der Rückraum habe sich zu wenig bewegt und vorne seien die sich bietenden Chancen zu selten genutzt worden. „Einige Spieler haben nicht ihre Leistung abgerufen.“
Spielfilm
MTV Soltau – TV Eiche Dingelbe 24:33 (11:15).
MTV Soltau: Arne Schröder, Alexej Erfort, Nils Wagner, Alexander Melcher (3), Torben Jeße (1), Jakob Happel, Andreas Fedderke (1), Edvin Hamidic (6/2), Alen Hamidic, Viktor Trautwein, Viktor Karsten, Lucas Günter (1), Jan Wagner (7), Viktor Happel (5/1).
TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt, Tjark Grove (6/4), Hendrik Fiene (6), Henrik Froböse (3/1), Christian Vornkahl (3), Markus Wächter (4), Sebastian Froböse (5), Jan Kolja Strube (2), Kenny-Lutz Blotor (1), Erik Schenk (2), Jirka Strube (1), Fabian Salösch.
Zeitstrafen: Sieben gegen den MTV Soltau, sechs gegen den TV Eiche Dingelbe.
Schiedsrichter: Daniel Knop und Jan Schmidt (beide VfL Wittingen).
Zwischenstände: 2:2 (8.), 2:6 (13.), 6:9 (20.), 6:12 (24.), 10:12 (27.), 11:15 (30.), 13:19 (39.), 16:20 (42.), 17:24 (49.), 20:24 (51.), 23:29 (57.), 24:33 (60.).


Der TV Eiche Dingelbe reist zum Aufsteiger MTV Soltau und steht dort vor einem weiteren Schlüsselspiel.

MTV Soltau – TV Eiche Dingelbe (Sonnabend, 19.15 Uhr):
„Ein Auswärtssieg würde die zuletzt gewonnenen Punkte gegen den TV Stadtoldendorf erst richtig wertvoll machen“, spornt Eiche-Trainer Kay Kühnel seine Mannschaft an. Mit dem MTV, der in der vergangenen Saison zusammen mit der SV Alfeld und der HSG Nienburg aus der Verbandsliga in die 4. Liga aufgestiegen war, machen die Dingelber erstmals Bekanntschaft. In der höheren Spielklasse sind die Soltauer bislang aber noch nicht angekommen. Beide Heimspiele gingen verloren. Der einzige zählbare Erfolg wurde in Stadtoldendorf gelandet. So wird der Aufsteiger alles daran setzen, daheim zu punkten. (pw).


 TV Eiche Dingelbe - TV Stadtoldendorf

Endlich: Eichen schaffen den Befreiungsschlag

05.10.10: Handball-Oberliga: Sieg gegen Stadtoldendorf
Die Handballer des TV Eiche Dingelbe haben zum Befreiungsschlag ausgeholt. Sie gewannen das Kellerduell der Oberliga Niedersachsen gegen den TV Stadtoldendorf mit 33:25, haben nun 3:7 Punkte auf ihrem Konto und sind auf den 11. Tabellenplatz vorgerückt.
Rund 200 Zuschauer in der Schellerter Sporthalle begeisterten sich an der couragierten Spielweise ihrer Mannschaft. Daher durfte auch der Dingelber Chefcoach Kay Kühnel mit dem Auftritt seiner Schützlinge diesmal vollauf zufrieden gewesen sein. Ohnehin, da ihn nach dem Abschlusstraining noch die Hiobsbotschaft erreicht hatte, dass Erik Schenk aufgrund einer Kapselverletzung ausfallen werde. Neben den Langzeitverletzten Jirka Strube und Axel Hinsemann standen auch die erkrankten Kai Böttcher und Andre Muscheiko nicht zur Verfügung. Gegen Stadtoldendorf wurden die Lücken im Team durch Fabian Salösch und Andre Jelonek aus dem II. Herrenteam geschlossen.
Die Eichen waren vom Anpfiff weg die aktivere und bessere Mannschaft. Aus einer sicheren Deckung heraus wurden konzentrierte Angriffe vorgetragen, und man vermied die sonst so schädlichen Ballverluste. Im Rückraum setzten Jan Kolja Strube und Markus Wächter entscheidende Impulse und zeigten ihre Qualitäten als Spielmacher. Christian Vornkahl war auf der rechten Außenbahn mit großer Einsatzfreude bei der Sache und hatte beim Abschluss ein sicheres Auge. Neun Treffer gingen am Ende auf sein Konto. So bestimmte Dingelbe den Ablauf auf dem Hallenparkett. 2:0, 3:1, 6:5, 8:6, 11:9, 12:10 und 13:11 waren die Stationen bis zur Halbzeit. Im 2. Durchgang spielten die Eichen genauso weiter. Auf allen Positionen wurde bedingungslos gefightet. Es gab keinen Ausfall. Die Hausherren waren bis zum Schluss Chef auf der Platte: über 17:13, 19:16, 21:17, 23:19, 27:22, 27:24 zum 33:15-Endstand.
Nach dem ersten Saisonsieg geht die Reise am kommenden Sonnabend zum MTV Soltau. An die Leistung gegen Stadtoldendorf soll in der Heide angeknüpft werden, um jetzt eine kleine Siegesserie zu starten. (pw).

TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt – Christian Vornkahl (9), Jan Kolja Strube (3), Sebastian Froböse (2), Tjark Grove (2), Kenny Blotor (5), Hendrik Fiene (1), Fabian Salösch (2), Markus Wächter (8), Andre Jelonek, Henrik Froböse (1).

Homburgstädtern fehlt es an Konstanz und Selbstvertrauen

04.10.10: Handball-Oberliga/ TV Stadtoldendorf unterliegt dem TV Eiche Dingelbe mit 25:33
Die Luft wird langsamer dünner für den TV Stadtoldendorf: Auch im fünften Saisonspiel kassierte das Team von Lars Rindlisbacher erneut eine klare Niederlage. Beim TV Eiche Dingelbe unterlag man mit 25:33. Mit einer Bilanz von 0:10 Punkten stehen die Homburgstädter damit derzeit ganz am Ende der Tabelle – lediglich die HG Rosdorf-Grone ist bisher ebenfalls punktlos.
Wie bereits gegen den MTV Soltau ließen die Stadtoldendorfer auch beim TV Eiche Dingelbe an spielerische Konstanz und Nervenstärke. „Wir spielen derzeit einfach eine Klasse schlechter als noch in der Vorbereitung. Es fehlt im Besonderen an Selbstvertrauen“, fasst TV 87-Manager Volker Gnioth die Leistung seines Teams zusammen. Man sei derzeit offenbar nicht in der Lage, die entscheidenden Punkte zu sammeln. Dies zeigt auch der Spielverlauf gegen die Dingelber mehr als deutlich: Denn bis kurz vor Schluss hatten die Homburgstädter noch alle Möglichkeiten in der Hand. Zwar kämpften die Gäste von den ersten Minuten an gegen einen Rückstand von zwei bis drei Toren an, doch gelang es dem bis dahin ebenfalls sieglosen TV Eiche Dingelbe nicht, sich längerfristig von den Stadtoldendorfern abzusetzen. Bis zum 27:25 für die Gastgeber gut sieben Minuten vor dem Abpfiff schien noch alles möglich. „Lange Zeit hat zum Ausgleich immer nur ein Quentchen gefehlt“, resümiert TV 87-Trainer Lars Rindlisbacher. Abwehr und Angriff hätten sich zwar nicht überragend, aber taktisch souverän präsentiert.
Doch ausgerechnet in den entscheidenden Minuten kurz vor Ende der Partie kehrte die Unsicherheit in die Stadtoldendorfer Mannschaft zurück. Nach einem vergebenen Tempogegenstoß, der den Anschlusstreffer bedeutet hätte, wollte den Homburgstädtern in der letzten Spielphase nichts mehr gelingen. Die Tore warfen folglich die Gastgeber: Mit sechs Treffern in Folge setzte sich der TV Eiche Dingelbe nahezu ungefährdet auf den Endstand von 33.25 ab. Während die Dingelber damit die Abstiegsränge verlassen können, bleiben die Stadtoldendorfer auch nach dem fünften Spiel auf dem Tabellenplatz 16 hängen – um nicht schon zu Beginn der Saison in den Abstiegskampf verwickelt zu werden, muss das Team Konstanz und Selbstvertrauen somit möglichst schnell wiederfinden. (ke).


Es geht schon um den  Klassenerhalt

Handball-Oberliga: Eiche Dingelbe unter Druck 30.09.10

Dingelbe (pw). „Gegen den TV Stadtoldendorf müssen wir einhundert Prozent Leistung bringen“, schwört Trainer Kay Kühnel sein Team ein. Die Handballer des TV Eiche Dingelbe begrüßen am kommenden Sonntag, 17 Uhr, in der Schellerter Sporthalle den TV Stadtoldendorf.

Für beide Mannschaften ist es schon ein Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt. Die Eichen sind derzeit mit 1:7 Punkten Drittletzter der Oberliga Niedersachsen, die Stadtoldendorfer stehen mit 0:8 Zählern momentan sogar an letzter Stelle. Erfolgsdruck und Spannung herrscht daher auf beiden Seiten. Ein Heimsieg ist für die Dingelber Pflicht. Die knappen Niederlagen gegen die SG Hohnhorst-Haste und den MTV Großenheidorn sowie das jüngste Remis in Vechelde gegen die SG Zweidorf- Bortfeld sind kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Im Gegenteil: Kühnel hat gute Ansätze gesehen und fordert „Kampf bis zum Umfallen“. Vor allem die Abwehr muss stehen. Großes Engagement zeigte zuletzt Kenny Blotor. Auch Keeper Johannes Schmidt hatte maßgeblichen Anteil am Punktgewinn gegen die SG Zweidorf-Bortfeld. Alle Dingelber Mannschaftsteile müssen erneut am oberen Limit spielen, um endlich das erste Erfolgserlebnis zu feiern.


SG Zweidorf-Bortfeld – TV Eiche Dingelbe

Dingelbe schafft einen Achtungserfolg

28.09.10Ist der Knoten beim TV Eiche Dingelbe endgültig geplatzt? Das 27:27 in Vechelde war für die Mannschaft von Trainer Kay Kühnel auf jeden Fall ein Achtungserfolg.
SG Zweidorf-Bortfeld – TV Eiche Dingelbe 27:27 (14:9).
In der 59. Minute führten die Gastgeber noch mit 27:26. Danach verhinderte Eiche-Keeper Johannes Schmidt mit einem tollen Reflex die wohl endgültige Niederlage. Im Gegenzug gelang den Eichen das umjubelte 27:27. Der Aufwärtstrend, der sich gegen Hohnhorst- Haste und Großenheidorn andeutete, setzte sich fort. Neben guten Szenen gab es zwar auch wieder einige schwache Momente, aber der Einsatz stimmte. Die Eichen gaben nie auf, lagen mit 7:6 und später 23:20 sogar in Führung. Die Hoffnung auf den ersten Sieg stieg. Aber durch einige Patzer konnte der Vorsprung nicht weiter ausgebaut werden. Am nächsten Sonntag, 17 Uhr, ist der TV Stadtoldendorf in der Schellerter Sporthalle zu Gast.
TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz (1. – 30.), Johannes Schmidt (31. – 60.) – Kai Nötzel, Christian Vornkahl (1), Andre Muscheiko, Tjark Grove, Jan Kolja Strube (6/4), Kai Böttcher, Sebastian Froböse (2), Kenny Blotor (5), Henrik Froböse (2), Markus Wächter (3), Erik Schenk (7/1), Hendrik Fiene (1).

Nur Remis- Eiche bleibt Angstgegner

27.09.10: Oberliga-Handballmänner der SG Zweidorf/Bortfeld 27:27 gegen Dingelbe

Nach zwei Oberligasiegen in Folge und dem Vorpreschen auf Rang sieben der Tabelle sollte nun der dritte Drachen-Streich folgen. Doch gegen den Erzrivalen aus Dingelbe reichte es den SG-Handballmännern nur zu einer Punkteteilung.
SG Zweidorf/Bortfeld - TV Eiche Dingelbe 27:27 (17:14).
"Nicht wiederzuerkennen war die Mannschaft, die heute ein schwaches Oberligaspiel präsentierte", lautete das Fazit des sportlichen Leiters Tobias Wermuth. "Wir hätten zwar durchaus die Chance auf einen doppelten Punktgewinn gehabt. Doch am Schluss mussten wir froh sein überhaupt einen Punkt mitzunehmen."
Er bezieht sich dabei auf die letzten 30 Sekunden, in denen die Eichen im Ballbesitz waren, aber an der sattelfesten SG-Abwehr scheiterten.
Dabei fing es verheißungsvoll an. Die Drachen begannen dort, wo sie zuletzt aufhörten und setzten sich schnell auf 4:1 ab. Doch immer wieder gab es Ballverluste, die der TVD zu erfolgreichen Kontergegenstöße nutzte. Bis zum 13:13 blieb die Partie ausgeglichen, ehe sich die Drachen zur Pause mit einem Zwischenspurt Luft verschafften.
Die Pause tat der Mannschaft aber nicht gut, die nun einen totalen black-out hatte und sechs Tore in Folge zum 18:20 (43.) hinnehmen musste. "Das Team gab sich kämpferisch nicht geschlagen", lobte Wermuth den Einsatzwillen der Drachen, die sich wieder herankämpfte und beim 25:25 ausgleichen konnte.
"Insgesamt muss man sagen, dass es zu viele Fehlversuche gab und die Mannschaft nicht konzentriert genug agierte. Mit einer entsprechenden Leistung wie in den letzten beiden Spielen wäre weit mehr drin gewesen", bilanzierte Wermuth die 60 Minuten. Immerhin: Bei nunmehr 5:3 Punkten zeigte er sich prinzipiell nicht unzufrieden.

27:27: Eiche-Keeper treibt die SG zur Verzweiflung

27.09.10: Die Handballer der SG Zweidorf/Bortfeld können in der Oberliga gegen Dingelbe nicht gewinnen. Gegen den bislang punktlosen Gast musste die Riege von Trainer Mike Mühlenbruch nach 60 spannenden Minuten mit einem Remis zufrieden sein.

SG Zweidorf/Bortfeld – TV Eiche Dingelbe 27:27 (17:14).

Fast hätte es doch noch gereicht. Sekunden vor Schluss tankte sich der in der Schlussphase überragende Sören Martens durch die Dingelber Abwehr durch, scheiterte aber an TV-Keeper Johannes Schmidt. Den hatte Eiche-Coach Kay Kühnel zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt. Ein kluger Schachzug von ihm. Die bis dahin sehr treffsicheren SG-Angreifer zeigten Nerven, verspielten bis zur 37.Minute einen Vier-Tore-Vorsprung. Nicht nur dass die Gäste zum 18:18 ausgleichen konnten, sie schafften auch die Führung zum 20:18.
In der Folgezeit verwarf Eric Weber einen Siebenmeter, Dirk Buchholz knallte den Ball an den Pfosten. Die SG versuchte mit Kraft und Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Das klappte nicht. Die SG-Akteure blieben immer wieder an der gut gestaffelten Dingelber Abwehr hängen. Pech hatten die Mühlenbruch-Schützlinge auch noch: Johannes Schmidt und der Pfosten und die Latte zogen in der Schlussphase das runde Leder regelrecht an. So konnte Dingelbe auf 23:20 davonziehen.
Hätte nicht auch SG-Keeper Christoph Meyer, der diesmal den Vorzug vor Arne Maushake erhielt, so gut gehalten, der Rückstand wäre noch deutlicher ausgefallen. Angetrieben von Sören Martens, der in der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit zum überragenden Spieler seiner Mannschaft avancierte, schaffte die SG durch Patrick Reckewell den Ausgleich zum 25:25 und Martens erzielte sogar das 27:26.


Platzt der Knoten bei den Eichen? 23.09.10

Die HSG Northeim, TS Großburgwedel und SG Hohnhorst- Haste bilden zusammen mit der SV Alfeld (jeweils 6:0 Punkte) das Führungs- Quartett in der Handball-Oberliga Niedersachsen. Am Sonntag kommt es an der Leine zur Top-Begegnung. Der TV Eiche Dingelbe will seine Negativserie bei der SG Zweidorf-Bortfeld stoppen.
SG Zweidorf-Bortfeld – TV Eiche Dingelbe (Sonntag, 15 Uhr).
Eiche-Trainer Kay Kühnel plagen weiterhin personelle Sorgen. Es ist noch nicht abzusehen, wann Jirka Strube und Axel Hinsemann wieder ins Training einsteigen. Bei derzeit 0:6 Punkten müssen die Eichen langsam die Kurve kriegen. In den nächsten Wochen geht es ausnahmslos gegen die vermeintlichen leichteren Teams.
„Aber auch gegen diese Mannschaften wird mit links nichts zu erreichen sein. Wir brauchen immer eine Topleistung, müssen mit Kopf und Verstand spielen“, sagt Kühnel. Zweidorf- Bortfeld hat er gut in Erinnerung, schließlich wurden in der Vorsaison alle vier Punkte kassiert. Damals gelang auch erst am vierten Spieltag gegen die SG der entscheidende Schritt. Platzt jetzt gegen Zweidorf erneut der Knoten?


TV Eiche Dingelbe – MTV Großenheidorn

Dingelbe erneut mit leeren Händen

21.09.10: Mit der dritten Niederlage in Folge ist der Fehlstart der Handballer des TV Eiche Dingelbe in die Oberliga Niedersachsen perfekt. Aufsteiger SV Alfeld meisterte auch die Hürde in Celle mit einem 32:31-Erfolg.
TV Eiche Dingelbe – MTV Großenheidorn 30:31 (14:16).
Das ersatzgeschwächte Dingelber Team stand am Ende wieder mit leeren Händen da. Dabei hatten die Eichen einige Male die Chance gehabt, die Partie zu kippen. So beim 14:14 und später beim 23:23 und 26:26. Doch immer, wenn sie den Ausgleich erzielt hatten, machten individuelle Fehler ein besseres Resultat zunichte. Das nutzten die Gäste eiskalt, vor allem die ausgebufften Bertrand Salzwedel und Thorben Buhre. Die Statistik zeigte am Ende 40 technische Fehler und vergebene Torchancen bei den Eichen an – zu viel! Die Enttäuschung war groß, denn der Kampfgeist stimmte.
Dingelbe: Johannes Schmidt, Sascha Scholz – Kai Nötzel, Christian Vornkahl, Andre Muscheiko, Jan Kolja Strube (1), Tjark Grove (4), Kai Böttcher, Sebastian Froböse (4), Kenny Blotor (1), Henrik Froböse (3), Markus Wächter (4), Erik Schenk (5), Hendrik Fiene (8).

Die vergangene Saison lässt grüßen: Erneut taten sich die Herren des MTV Großenheidorn beim ersatzgeschwächten TV Eiche Dingelbe schwer.

Wie in der Vorsaison verließen sie mit einem Sieg die Halle, 31:30 (16:14) setzte sich die Riege von Trainer Marc Siegesmund durch.

Alles fing so gut an. Die Gästeabwehr inklusive Torhüter Lars Wagner standen glänzend. Thorben Buhre und Matthias Rauls nutzten Tempogegenstöße zum 2:0. Die kampfstarken Gastgeber glichen die Führung der Gäste immer wieder aus und schafften selbst ein 9:8. Ein verwandelter Siebenmeter von Bertrand Salzwedel und ein Tor von Christian Reese aus dem Rückraum bescherten die Zwei-Tore- Führung zur Pause. Pech für die Gäste, das sich Timm Franzke eine Adduktorenzerrung zuzog. Bis zu seinem Aus hatte er große Übersicht bewiesen und vier Tore erzielt.
Nach der Pause offenbarte die Großenheidorner Abwehr ungewohnte Lücken und Eiche erspielte sich eine Zwei-Tore-Führung zum 18:16. Zwei Einzelaktionen von Maiko Lindemann ließ den MTV zum 20:20 ausgleichen. Durch Gegenstöße von Bertrand Salzwedel und Thorben Buhre wurde sogar ein Drei-Tore-Plus (23:20) erspielt, das wieder abgegeben wurde.
In der Schlussphase setzte sich die größere Cleverness der Gäste durch, bei denen nach der Halbzeit Hendrik Lahrssen sein Punktspieldebüt in der ersten Mannschaft gab und in der Schlussminute den Sieg rettete.
MTV Großenheidorn: Lars Wagner, Hendrik Lahrssen (beide Tor); Thorben Buhre (7/1), Bertrand Salzwedel (6/2), Christian Reese (5), Timm Franzke (4), Maiko Lindemann (3), Matthias Rauls (3), Björn Teßmann (2), Sven Seegers (1), Jonathan Semisch, Christoph Lindemann
Siebenmeter: Eiche 1/0, MTV 4/2,
Zeitstrafen: Eiche 6, MTV 3 + 1x Rot btMTV nur hauchdünn vorn – 31:30

20.09.10: Mit einem hauchdünnen 31:30 (16:14) hat sich Oberligist MTV Großenheidorn beim TV Eiche Dingelbe durchgesetzt.

Der knappe Ausgang war nicht der Spielstärke der Gastgeber geschuldet. Vielmehr produzierten die Schützlinge von Coach Marc Siegesmund ein stetes auf und ab aus Fehlern und gutem Handball. „Wir haben ihnen im Großen und Ganzen einfache Fehler angeboten, sodass sie einfache Tore machen konnten“, resümierte Siegesmund leicht angesäuert über den Auftritt seiner Sieben.
Denn wesentlich besser als am vergangenen Wochenende gegen den MTV Soltau stellte sich gerade die MTV-Abwehr nicht vor. Zunächst sah es gut aus, Lars Wagner spielte im Tor bis zur 20. Minute stark, stellte das dann aber ein. Vom 6:4 ging es zum 11:11. Timm Franzke schied in der 15. Minute nach vier erzielten Treffern verletzt aus.
Von einer wirklich guten Abwehr sei seine Mannschaft noch ein Stück weit weg, so Siegesmund. Dazu gesellten sich in den schwachen Phasen Fehler in der Vorwärtsbewegung. Klare Chancen blieben ungenutzt. So hielten die Siegesmund-Schützlinge Dingelbe immer im Spiel.
„Das müssen wir uns ankreiden“, konstatierte der Coach. Auch in der zweiten Hälfte fehlte die Konstanz. Vom 23:23 baute der MTV ein 26:23 auf, riss den Vorsprung anschließend mit vielen Fehlern gleich wieder um und fing das 26:26.
In der Schlussphase zeigte der MTV für kurze Zeit sein handballerisches Können, führte 31:27. „Da sagst du normal alles gut“, meinte Siegesmund. Im Angriff verwarfen die Siegesmund-Schützlinge einen Siebenmeter, alles ging von vorne los. Zu schnell überheblich, zu schnell zu sicher, am Ende musste der MTV zittern. Lediglich Reserve-Torwart Hendrik Lahrssen lieferte in Hälfte zwei eine gute Leistung ab. Sonst mochte Siegesmund keinem seiner Spieler eine gute Abwehrleistung attestieren. Maiko Lindemann sah in der 58. die Rote Karte nach drei Zeitstrafen. (hga).


Dingelbe schon unter Druck (16.09.10)

Die Oberliga-Handballer des TV Eiche Dingelbe erwarten nach ihrem Fehlstart am Sonntag, 17 Uhr, zum zweiten Heimspiel der laufenden Saison in der Schellerter Sporthalle den MTV Großenheidorn. Die ersten beiden Pluspunkte sollen eingefahren werden. Eine Auswärtsprüfung wartet auf die SV Alfeld beim MTV Post-Eintracht Celle.
TV Eiche Dingelbe – MTV Großenheidorn (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle Schellerten):
Der holprige Start ist für das Dingelber Team nichts Neues. In der Vorsaison gab es den ersten Sieg erst am vierten Spieltag gegen die SG Zweidorf-Bortfeld. Der nächste Gegner aus Großenheidorn hat ebenfalls noch nicht seinen Spielrhythmus gefunden. Der MTV stellt eine robuste Mannschaft, in der die Mischung zwischen erfahrenen und talentierten Spielern passt. Zu den Routiniers der Truppe von Trainer Marc Siegsmund gehören Bertrand Salzwedel, Mattias Rauls und Thorben Buhre, die ein Spiel allein entscheiden können.
MTV Post Eintracht Celle – SV Alfeld (Sonntag, 17 Uhr):
Nach dem gelungenen Start mit zwei Siegen will der Klassenneuling von der Leine den dritten Streich folgen lassen. Beim MTV läuft es noch nicht rund. Dennoch warnt SVA-Trainer Peter Eddelbüttel: „Die Gastgeber werden bemüht sein, ihre Heimniederlage zum Auftakt gegen die HSG Nienburg auszubügeln.“ (pw).Auch Florian Körner ist ein ärgerlicher Kniefall

17.09.10: Oberliga Herren: MTV-Schlussmann legt Pause ein

von Hartmut Butt

Der Kader des MTV Großenheidorn hat sich vor der Saison nur unwesentlich verändert. Konstanz war gefragt. Die werden die Großenheidorner auch bei ihrem Gastspiel beim TV Eiche Dingelbe (Sonntag, 17 Uhr) benötigen.

„Uns erwartet in Schellerten ein Gegner, der nie aufgeben wird“, sagt Trainer Marc Siegesmund. Er erinnert sich noch genau an die zurückliegende Saison, als sein Team sowohl beim Auswärts- als auch Heimspiel in der ersten Halbzeit wie der sichere Sieger aussah und nach der Pause mächtig unter Druck geriet. Siegesmund lässt sich auch von der klaren Auftaktniederlage der Dingelber gegen Aufsteiger Alfeld nicht beeindrucken. Vielmehr verweist er auf die Auswärtspleite mit einem Tor Differenz bei der SG Hohnhorst/ Haste. So ein gutes Ergebnis hatte dem TV niemand zugetraut, zumal die Leistungsträger Jirka Strube und Axel Hinsemann ausfallen.
Auch die Gäste sind nicht ohne Sorgen: Torhüter Florian Körner fällt mit Knieschaden aus. Für ihn rückt Hendrik Lahrssen aus der Zweiten in den Kader. Der jüngst erkrankte Jonathan Semisch ist wieder fit. „So besitze ich eine zusätzliche Alternative im Rückraum“, sagt Siegesmund. Schließlich feierte Christoph Lindemann gegen die Soltauer nach längerer Verletzungspause ein gelungenes Comeback.
„Ich wünsche mir, dass wir mit der gleichen Einstellung wie in Burgdorf in die Partie gehen. Dann haben wir eine Siegchance“, meint der Coach. bt


SG Hohnhorst-Haste – TV Eiche Dingelbe

Eiche Dingelbe geht erneut leer aus. (13.09.10)

SG Hohnhorst-Haste – TV Eiche Dingelbe27:26 (15:11.

 Die Eichen wollten sich für die Heimschlappe gegen Alfeld rehabilitieren. „Das ist uns gelungen, auch wenn wir verloren haben“, sagte Betreuer Thomas Rumpf. Neben den Langzeitverletzten Jirka Strube und Axel Hinsemann fehlten diesmal Fabian Salösch und Tjark Grove. Zum Mann des Tages avancierte im Dingelber Team Markus Wächter, der nicht nur im Rückraum die Fäden zog, sondern obendrein 14 der 26 Tore erzielte – eine persönliche Bestleistung. 11:15 lagen die Gäste zur Pause zurück.

Mit großem Kampfgeist schafften sie vier Minuten vor dem Ende den Ausgleich zum 25:25. Danach fehlte das Quäntchen Glück. Hoffnung keimte noch einmal auf, als Dingelbe auf 26:27 verkürzte. Doch dabei blieb es.

TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz (erste Halbzeit), Johannes Schmidt (zweiter Durchgang) – Christian Vornkahl (2), Andre Muscheiko, Jan Kolja Strube (2), Kai Böttcher (1), Sebastian Froböse, Kenny Blotor, Henrik Froböse (3), Markus Wächter (14), Erik Schenk (4), Hendrik Fiene.


Kühnel bleibt optimistisch (09.09.10)

Dingelbe/Alfeld (pw). Nach dem verpassten Heimsieg im Kreisderby gegen die SV Alfeld wartet auf die Handballer des TV Eiche Dingelbe in der Oberliga Niedersachsen bei der SG Hohnhorst- Haste eine schwere Auswärtsprüfung..

SG Hohnhorst-Haste – TV Eiche Dingelbe(Sonntag, 17 Uhr):

Wie haben die Eichen ihre Bauchlandung zum Saisonauftakt gegen Alfeld verkraftet? „Auch wenn die Heimsschlappe sehr bitter war, blicken wir jetzt wieder optimistisch nach vorn, obwohl die Personalsituation alles andere als rosig ist“, sagt der Dingelber Chefcoach Kay Kühnel. Fest steht, dass neben Jirka Strube und Axel Hinsemann (muss voraussichtlich operiert werden), in Haste Tjark Grove (Studienfahrt) fehlen wird. Ebenso ist der Einsatz von Hendrik Fiene noch fraglich. Der Dingelber Linksaußen ist mit dem Fuß umgeknickt und konnte nicht trainieren.


TV Eiche Dingelbe - SV Alfeld

Schwarzer Tag für Eiche Dingelbe (06.09.10)

Handball-Oberliga: Aufsteiger Alfeld gewinnt das Derby in Schellerten klar mit 36:26

Dingelbe (pw). Rabenschwarzer Tag für die Handballer des TV Eiche Dingelbe. Beim Saisonauftakt der Oberliga Niedersachsen kassierten sie vor rund 400 Zuschauern gegen Aufsteiger SV Alfeld eine bittere 26:36-Niederlage. Eine Duftmarke setzte die hochgehandelte TS Großburgwedel mit einem Heimsieg gegen die SG Zweidorf-Bortfeld.

Lange Gesichter nach dem Schlusspfiff bei den Eichen, Jubelszenen dagegen bei den Gästen von der Leine, denn die Mannschaft von SVA-Trainer Peter Eddelbüttel zeigte sich in der Schellerter Sporthalle über weite Strecken deutlich überlegen. Ein Grund für die spielerisch schwache Dingelber Vorstellung waren die Ausfälle von Jirka Strube (Rückenbeschwerden) und Axel Hinsemann (Schulterverletzung) in der Abwehr. Beide haben ärztliches Spielverbot und werden voraussichtlich vier bis sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Aber das war nicht der einzige Grund für das Dingelber Debakel. Mit 31 Fehlversuchen kann man in der Oberliga kein Spiel gewinnen. Die erste Hälfte verlief noch offen und ausgeglichen. Einen 14:16-Rückstand beim Seitenwechsel egalisierten die Hausherren durch Sebastian Froböse gleich nach Wiederanpfiff. Das sollte jedoch nur ein kleines Zwischenhoch gewesen sein. Danach offenbarten die Gastgeber weiter ein sehr zerfahrenes Spiel. Die Alfelder warfen sich anschließend mit sieben Toren in Front (16:23). Meist waren es Eike Korsen, Hendrik Sievers und Benjamin Jentsch, die im Alfelder Rückraum die entscheidenden Akzente setzten. Die Anspiele erreichten Andreas Lück, Domenik Zimmermann und Artur Schlothauer, die dann erfolgreich zum Abschluss kamen. Eiche-Trainer Kay Kühnel reagierte mit einer Auszeit, weil sein Team acht Minuten lang ohne Torerfolg blieb. Die Mannschaft zeigte danach aber keine Reaktion. Es blieb weiterhin viel Sand im Getriebe. Beim 28:18 für Alfeld nach 46 Minuten war der Drops gelutscht. Individuelle Fehler auf Dingelber Seite machten alle Siegeschancen zunichte. Fazit: An den Dingelber Keepern Sascha Scholz und Johannes Schmidt hat es nicht gelegen, dass die Partie in die Binsen ging. Beide zeichneten sich mit tollen Reflexen mehrfach aus. Die Ursache der Niederlage war hauptsächlich in einer schlechten Chancenverwertung zu suchen. Beim Blick nach vorn kommen allerdings große Bedenken auf, denn am Sonntag kann Kühnel nicht mit dem kompletten Kader bei der SG Hohnhorst-Haste antreten. Kampf wird im Schaumburger Land allein nicht ausreichen, um dort zu gewinnen. Danach folgt dann gegen den MTV Großenheidorn ein weiteres schweres Heimspiel. Die Eichen müssen jetzt schnell versuchen, die spielerische Kurve zu kriegen, um einer erneuten Zittersaison vorzubeugen.

Spielfilm: 0:1, 2:1, 2:2, 3:2, 4:6, 6:8, 8:10, 10:14, 11:16, 14:16 (Halbzeit), 16:16, 16:23, 18:26, 19:28, 22:32, 24:35, 26:36.

Besondere Vorkommnisse: Rote Karten nach Foulspiel für Falk Hartdegen (32., Alfeld) und Christian Vornkahl (52., Dingelbe).

TV Eiche Dingelbe: Sascha Scholz, Johannes Schmidt – Tjark Grove (1), Christian Vornkahl (1), Andre Muscheiko, Jan Kolja Strube (6/4), Kai Böttcher (1), Sebastian Froböse (3), Henrik Froböse (2), Kenny Blotor (3), Markus Wächter (9), Erik Schenk, Hendrik Fiene.

Trainerstimmen

Kay Kühnel (Trainer des TV Eiche Dingelbe): „Ich bin schon ein wenig enttäuscht, denn wir hatten uns mehr ausgerechnet. Aber spielerisch lag einiges im Argen. Ich habe aufgrund der Ausfälle von Jirka und Axel geglaubt, dass die anderen sich besser in Szene setzen würden. Bis zum 16:16 war auch noch alles im Lot. Danach ging es bergab. Wir haben dann bis zum Schluss große Defizite gezeigt.“

Jürgen Kloth (Sportlicher Leiter der SV Alfeld): „Ich muss unseren Jungs ein großes Kompliment machen. Sie haben hier in Schellerten eine starke Vorstellung abgeliefert. Allerdings konnten wir erst in der zweiten Hälfte unser konstruktives Spiel aufziehen und waren am Ende damit erfolgreich. Vor allem die individuellen Stärken der Rückraum- und Außenspieler waren der Garant für den ersten Oberliga- Saisonsieg.“


Start mit Pauken und Trompeten (02.09.10)

Dingelbe/Alfeld (pw). Die Handballsaison startet mit Pauken und Trompeten, denn gleich zu Beginn steigt in der Oberliga Niedersachen ein hochinteressantes Derby. Der TV Eiche Dingelbe trifft auf Neuling SV Alfeld (Sonnabend, 18.30 Uhr, Schellerter Sporthalle).

„Wir wollen natürlich beide Pluspunkte zuhause behalten“, macht Eiche- Trainer Kay Kühnel deutlich. Der erfahrene Dingelber Übungsleiter will sich mit seinem Team in der neuen Spielzeit frühzeitig von den Abstiegsplätzen fern halten. Der Oberliga-Verbleib soll diesmal auf jeden Fall eher als in der abgelaufenen Serie gesichert werden, als man lange zittern musste. Große Sprünge in Sachen Verpflichtungen wurden in Dingelbe allerdings nicht gemacht. „Bei uns werden keine Gelder gezahlt“, sagt Kühnel. Daher setzt der Coach auf seine eingespielte Mannschaft.

Das Ziel Klassenerhalt verfolgen auch die Handballer der SV Alfeld. In de neuen Klasse will der Aufsteiger für frischen Wind sorgen. Mit dem erfahrenen Trainer Peter Eddelbüttel und dem sportlichen Leiter Jürgen Kloth soll an der Leine wieder etwas aufgebaut werden. Bleibt abzuwarten, wie die Alfelder den Abgang von Arne-Peter Leunig (zum Drittligisten Lehrter SV) kompensiert haben, denn Leunig war nicht nur der Abwehrchef, sondern auch ein zielsicherer und torgefährlicher Werfer – er hatte maßgeblichen Anteil am Alfelder Aufstieg.

Dreh- und Angelpunkt der Leinestädter bleibt aber Benjamin Jentsch. Der Torjäger vom Dienst wurde in der abgelaufenen Verbandsliga-Saison mit 233 Treffern Torschützenkönig. Mit Rückkehrer Eike Korsen als Spielmacher und den Neuzugängen Dennis Affeln (SV Eintracht Bad Salzdetfurth), Falk Hartdegen (HG Rosdorf-Grone), Florian Schmidtchen (TSV Burgdorf II), Tobias Hirschter (II. Herren) sowie Torwart Daniel Voß (mit Doppelspielrecht ausgestattet von Eintracht Hildesheim) sollte das SVA-Team gut aufgestellt sein. Im Vorfeld des Derbys sprach die HAZ mit den Trainern Kay Kühnel und Peter Eddelbüttel.

Gleich zu Beginn der neuen Handball-Saison kommt es in der Oberliga zum brisanten Derby zwischen dem TV Eiche Dingelbe und Aufsteiger SV Alfeld

HAZ: Herr Kühnel, wie ist die Vorbereitung für die dritte Saison in der Oberliga verlaufen?

Kay Kühnel: Gute Ansätze sind erkennbar. Die Mannschaft ist mit viel Spaß und Einsatz bei der Sache gewesen, wobei die Ergebnisse nur eine untergeordnete Rolle spielten.

Was sind die Stärken der Mannschaft? Gibt es noch Knackpunkte?

Die Stärken der Mannschaft liegen weiterhin klar in der Abwehr, wo jeder für jeden kämpft. Nur aus einer guten Deckung heraus können wir unsere Spiele gewinnen. Eine weitere Stärke ist sicherlich, dass wir eine eingespielte Mannschaft haben, die lediglich durch Spieler aus der eigenen Jugend ergänzt wurde. Knackpunkt ist immer noch das Tempo im Spiel. Da würde ich mir wünschen, dass wir sowohl beim Umschalten von Abwehr auf Angriff, als auch im Positionsspiel schneller agieren und mehr Druck entwickeln.

Alles klar vor dem Start oder gibt es noch Personalsorgen?

Einzig die Verletzungen von Jirka Strube und Axel Hinsemann trüben die Vorfreude auf die neue Saison ein wenig. Inwieweit beide Leistungsträger bis zum Saisonbeginn wieder fit sind, bleibt abzuwarten. Sollten sie beim Saisonstart nicht zur Verfügung stehen, haben wir in der Abwehr ein Problem.

Wer wird Meister und wo landen die Eichen nach Abschluss der Oberliga-Saison?

Nach meiner Einschätzung wird die SG Hohnhorst-Haste Meister. Wir wollen uns diesmal von den Abstiegsplätzen fern halten und am Ende sicher die Klasse halten.

HAZ: Herr Eddelbüttel, wie ist die Vorbereitung verlaufen? Ist der Abgang von Arne-Peter Leunig kompensiert, schließlich hatte er maßgeblichen Anteil am Alfelder Aufstieg?

Peter Eddelbüttel: Die Vorbereitung ist normal verlaufen, mit den üblichen Leistungsschwankungen. Allerdings fehlen mir die Langzeitverletzten Daniel Sacher und Florian Schmidtchen. Arne- Peter Leunig ist nur schwer zu ersetzen. Wir sind aber in der glücklichen Situation, dass Eike Korsen noch einmal durchstartet und die Position gut ausfüllen wird.

Was sind die Stärken der Mannschaft? Die guten Ergebnisse der Testspiele wecken doch Vorfreude auf die Punktspiele, oder?

Die Mannschaft lebt von ihrer Geschlossenheit und nimmt die Aufstiegseuphorie mit in die neue Saison. Wir sollten jedoch von Verletzungen verschont bleiben, da einige Schlüsselpositionen nur einmal besetzt sind. Wir freuen uns auf die „Herausforderung Oberliga“.

Was erwarten sie von den Neuzugängen?

Sämtliche Neuzugänge haben sich sehr gut integriert und passen hervorragend in die Mannschaft. Leider muss Florian Schmidtchen (kam vom TSV Burgdorf II, d. Red.) verletzungsbedingt noch unbestimmte Zeit passen.

Wer wird Meister und wo  landet ihr Team nach Abschluss der Oberliga-Saison?

Die Meisterschaft wird zwischen SV Aue Liebenau, VfL Hameln und TS Großburgwedel entschieden. Unser Saisonziel heißt Klassenerhalt.

Ein Tipp zum Kreisderby gegen den TV Eiche Dingelbe.

Das Spiel beginnt immer beim Stand


Eichen verlieren in Springe 24.08.10

Dingelbe (pw). Die Oberliga-Handballer des TV Eiche Dingelbe haben ein Testspiel beim Drittligisten HF Springe erwartungsgemäß mit 22:32 verloren. Nicht dabei waren Axel Hinsemann und Jan Kolja Strube. Nach zehn Minuten kam bereits das Aus für Jirka Strube, der weiterhin Rückenprobleme hat. „Wir haben in der ersten Halbzeit mit unseren spielerischen Konzeptionen gut dagegen gehalten. Als später die Kräfte nachließen, zogen die Gastgeber entscheidend davon“, resümierte Eiche-Trainer Kay Kühnel.

Nach den Zwischenständen 5:5 und 8:8 (17. Minute) erreichte Springe bis zur Halbzeit ein 12:10. In Durchgang zwei setzte sich dann das spielerische Übergewicht von Lakenmacher und Co. durch. Die Eichen testen weiter. Am Freitag, 17.30 Uhr, geht es in der Schellerter Sporthalle gegen den Landesligisten Sportfreunde Söhre. Am Sonntag, 17 Uhr, geht es in die Sporthalle an der Fohlenkoppel, wo die Eichen aus Dingelbe zum Abschluss ihrer Saisonvorbereitung auf die Verbandsliga-Vertretung des TuS Grün- Weiß Himmelsthür treffen.

TV Eiche Dingelbe: Johannes Fiene, Johannes Schmidt – Jirka Strube (2), Fabian Salösch (2), Christian Vornkahl (2), Andre Muscheiko (1), Tjark Grove (2), Kai Böttcher (3), Henrik Froböse, Kenny Blotor (1), Erik Schenk (5), Hendrik Fiene (1), Markus Wächter (3), Sebastian Froböse.