TV Eiche Dingelbe VfL HamelnErnüchterung beim TV Eiche DingelbeDurch die bittere 25:28-Heimniederlag gegen den VfL Hameln wurde die zuletzt gestartete Siegesserie gestoppt. TV Eiche Dingelbe VfL Hameln 25:28 (10:13) „Durch die Erfolge von Himmelsthür und Alfeld sind wir noch im Abstiegskampf. Rechnerisch kann noch einiges passieren“, sagte Eiche-Trainer Bernd Neumann, der mit seiner Truppe mit 15:33 Punkten weiter an elfter Stelle rangiert, aber gegenüber den Lokalrivalen schon ein beziehungsweise zwei Spiele mehr absolviert hat. Mit großen personellen Engpässen war der Tabellenzweite aus Hameln nach Schellerten gereist. Torben Höltje (Schulter OP), Florian Backhaus (gesperrt) sowie die langzeitverletzten Marcel Engelhard, Thorben Kanngießer und Jasper Pille fehlten. Dennoch sicherten die Hamelner den zweiten Tabellenplatz ab. Dabei waren die Eichen zunächst vor rund 350 Zuschauern über 4:2 und 7:4 (20.) gut ins Spiel gekommen. Die Abwehr zeigte einmal mehr, dass sie nur schwer zu überwinden ist. Da hatten die VfLSpielmacher Jannes Pille (13 Tore) und Oliver Glatz (7) große Schwierigkeiten. Der Hameler Coach stellte anschließend seine Deckung um. Die Hausherren bekamen Probleme, ihr bis dahin erfolgreiches Angriffskonzept durchzuziehen. Zwar bereiteten die agilen Markus Wächter und Jirka Strube den Gästen weiter Probleme, aber Hameln wurde stärker und glich zum 7:7 aus. Beim 13:10 zur Halbzeit hatte der VfL das Match gekippt.
Gleich nach dem Wechsel erhöhten die Gäste über 15:10 und 19:12 auf 20:13. In dieser starken Phase legten sie auch den Grundstein zum späteren Erfolg. Die Eichen meldeten sich aber kämpferisch noch einmal zurück und kamen beim 23:26 auf 24:27 wieder auf Schlagdistanz, aber eine Zeitstrafe drei Minuten vor dem Schluss beendete die Aufholjagd. Hameln nutzte die Überzahl, agierte souverän im Stil eines Spitzenteams und ließ nichts mehr anbrennen. „Das Spiel haben wir zu Beginn der zweiten Hälfte verloren, als wir überhaupt nicht präsent waren“, sah der Dingelber Coach als Ursache. TV Eiche Dingelbe: Johannes Fiene Jirka Strube (7), Fabian Salösch (2), Jan Kolja Strube (2), Sebastian Froböse (4), Hendrik Fiene, Henrik Froböse (2), Markus Wächter (7), Erik Schenk, Kenny Blotor (1). Handball-Oberliga: Dingelbe erwartet VfL HamelnDer TV Eiche Dingelbe begrüßt in der Schellerter Sporthalle mit dem Tabellenzweiten VfL Hameln einen spielstarken Gegner TV Eiche Dingelbe VfL Hameln (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Schellerten) Mit drei Siegen in Serie verbrieften die Eichen den Klassenerhalt in der 4. Liga. Jetzt können sie dem Restprogramm gelassen entgegen sehen. Dennoch steckt die Mannschaft weiter voller Tatendrang. Das soll auch der Tabellenzweite zu spüren bekommen. Nach Abschluss der Serie wird es an der Weser einen personellen Umbruch geben. Trainer Sönke Koß hat bereits seinen Abschied verkündet. Torjäger Jannis Pille wechselt zum Drittligisten HSV Hannover. Zudem möchte auch Manager Ralph Krone kürzer treten und nur noch beratend zur Seite stehen. Mit einer kompakten Abwehr wollen die Eichen den Hamelner Angriffswirbel stoppen. Zusätzliche Motivation: Im Hinspiel gab es eine bittere 26:37-Klatsche. „Die Moral in der Mannschaft stimmt, aber unser Gegner ist auf jeder Position stark besetzt. Es wird also wieder eine Herkulesaufgabe für unsere Defensive“, sagt Eiche-Trainer Bernd Neumann, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. VfL vor schwieriger Partie in DingelbeVor der knapp vierwöchigen Osterpause geht der VfL Hameln am Samstag noch einmal auf Reisen und muss in Schellerten antreten. Personell sind die Vorzeichen im VfL-Lager alles andere als gut. Unter der Woche musste Trainer Sönke Koß die nächste Hiobsbotschaft verkraften. So wird sich Rückraum-Spieler Torben Höltje in den nächsten Tagen einer Schulter-OP unterziehen und fällt damit in den nächsten Monaten aus. „Das ist natürlich extrem bitter“, erklärt Koß. Zudem wird auch Florian Backhaus (gesperrt) in der Sporthalle Schellerten nicht mitwirken können. Die langzeitverletzten Marcel Engelhard, Thorben Kanngießer und Jasper Pille stehen auch weiterhin nicht zur Verfügung. Dafür ist Jannik Henke nach überstandener Verletzung erstmals wieder mit dabei. „Das ist für mich das schwierigste Spiel in der Endphase der Saison. Dingelbe ist im Moment sehr gut drauf und hat einen richtigen Lauf. Die verfügen über einen sehr guten Kader, aber hatten im Laufe der Saison viel Verletzungspech“, weiß Koß. Aus den letzten sieben Partien holten die Eichen 11:3-Punkte und verabschiedeten sich dadurch aus der Abstiegszone. So wurden zuletzt auch die beiden schwierigen Auswärtsspiele in Lehrte und Großenheidorn gewonnen. „Wir müssen mit Respekt an die ganze Sache herangehen und sollten uns nur auf uns konzentrieren“, erläutert Koß.
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